Ein spannender Roman, der einen in die raue Zeit kurz nach dem Dreissigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert "hineinzieht". Der Degen sitzt locker und sogar die Bauern sind bereit, eher zuzuschlagen als weiter Opfer der Soldaten zu sein. Ein junger Landadliger ist der Held, trotzdem ist die Geschichte keine Adelsromanze, sondern man erfährt viel über das damalige Leben der Bauern, Bürger, Soldaten, auch der Adeligen und der Mönche (wie die Autorin meint "authentisch"). Es ist mehr ein historischer Roman, obwohl die letzten 200 Seiten dann wirklich Krimi sind und man lange nicht weiß, ob der Held einer Hinrichtung entgeht.