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Vampyricon 1: Priester des Blutes
 
 
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Vampyricon 1: Priester des Blutes [Taschenbuch]

Douglas Clegg , Jutta Swietlinski
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (7. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442244420
  • ISBN-13: 978-3442244423
  • Originaltitel: The Priest of Blood / 01 The Vampyricon
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.363 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Douglas Clegg ist die Zukunft der Dark Fantasy!"

Kurzbeschreibung

Es heißt, Aleric sei der Sohn einer Hexe. Doch nicht einmal das kann ihn retten, als sein Verhältnis mit der Tochter eines Barons ans Licht kommt. Aleric muss fliehen und gelangt dabei bis ins Heilige Land, wo er zu einem mächtigen Krieger heranreift - aber auch zu einem Mann ohne Ehre und Gewissen. Schließlich treibt das Schicksal Aleric in die Ruinen einer uralten Stadt, wo er auf Pythia trifft. In ihrer Leidenschaft findet er die Liebe - und mit ihrem blutigen Kuss sein Schicksal ....

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ob Douglas Clegg als Autor tatsächlich die Zukunft der Dark Fantasy ist, wird sich erst noch erweisen müssen. Ganz ohne Schwächen ist sein dieser Besprechung zu Grunde liegendes Werk "Vampyricon" nämlich nicht. Allerdings legt er mit Vampyricon 1: Priester des Blutes einen zumindest sehr guten und interessanten Vampirroman als Einstiegsroman in seine ganz eigene Welt der Vampire vor, der doch an manchen Stellen zu überraschen weiß und sich von der üblichen Massenware anderer Vampirromane deutlich positiv abhebt. Endlich wieder ein "echtes" Vampirbuch und kein mystisch "romantischer" Vampirloverroman.
Es gelingt dem Autoren dem Vampirismus tatsächlich eine eigenständige und innovative Variante hinzuzufügen, die in sich logisch und geschlossen scheint. Insbesondere macht er sich die Mühe, "seine Welt" mit einer weit zurückreichenden Historie - meist aus der "Ich -Perspektive" des Protagonisten erzählt - zu versehen, die ihr eine gewisse Tiefe verleiht. Dennoch braucht Clegg lange, sehr lange, beinahe zu lange bis er seinen Charakter "den Falkner" und späteren Messias der Vampire endlich in die Handlung eingeführt und ihn die Wandlung zum Vampir hat vollziehen lassen. Hat man sich durch weit mehr als die Hälfte des Buches durchgearbeitet und das Kind zum Jugendlichen bis zum Erwachsenen begleitet, ist es dann endlich soweit. In der Gewichtung der Erzählstränge erscheint dem Leser der eigentliche Vampiranteil dann am Ende im Vergleich leider deutlich zu kurz. Es wäre unfair zu behaupten, die Einleitung wäre nicht gelungen oder unspannend. Sie ist für sich alleine genommen durchaus lesenswert und gut geschrieben.
Dennoch braucht man für das Verständnis des weiteren Storyverlaufs höchstens ein Drittel davon. Leser, die sich ein reines Vampirbuch erwarten, könnten daher enttäuscht sein. Der Rest der Vorgeschichte dient dazu, den Hauptcharakter und dessen Kindheits- und Jugendgeschichte der Armut und Not besser kennenzulernen bzw. diesen Charakter zu vertiefen.
Das liest sich dennoch gut und ist sprachlich fein herausgearbeitet. Zuweilen wirkt der historische Part der Vampirwelt noch etwas verworren und ist mit vielen beinahe unlesbaren bzw. unaussprechlichen Phantasienamen überfrachtet. Das mag daran liegen, dass Clegg einen richtigen Spagat zwischen realer Historie (Kreuzzüge, keltische und bretonische Historie, Kirche, Hexenverfolgung und diverse Naturlegenden bis hin zu Druiden etc.) in einer wilden Mixtur verarbeiten muss. Interessant - aber leider nicht vollständig überzeugend - und lesenswert ist das allemal, auch wenn es an manchen Stellen durchaus zum Schmunzeln anregen mag und zuweilen sehr an der Oberfläche bleibt. Clegg hat sich viel vorgenommen. Für den ersten Band etwas zu viel. Auffällig viele Redundanzen sind im ersten Band vorhanden. Zum Teil dienen sie gewiss der "Führung" des Lesers durch den langsamen Aufbau, in welchem es viele Hintergrundinformationen zu vermitteln gilt. Andererseits werden bereits ausführlich geschilderte, bekannte Sachverhalte und Begrifflichkeiten bis zu sechsmal oder öfter wiederholt und erneut erklärt. Das wirkt dann spätestens beim fünften Mal verwunderlich und zieht den Lesefluss mitunter etwas in die Länge. Seine Charaktere sind gut herausgearbeitet. Ihre Handlungsmotive nachvollziehbar. Eine nervige "Klette" eines Nebencharakters wird relativ früh wieder entsorgt. Prima. Die eigene Vampirwelt mit ihren eigenen Gesetzen ist ebenfalls sehr schön und detailliert ausgearbeitet. Es gibt ein paar wirklich phantasiereiche Ideen zu entdecken (der Kuss des Vampirs z.B., das giftige Vampirblut oder die Auslöschung des Vampirs als Schwäche ohne tatsächlich zu sterben). Das ist zwar auch nicht ganz neu, in der dargestellten Kombination aus Eigenschaften aber gelungen und plausibel.

Fazit: Lesenswerter und durchaus spannender Roman mit gut herausgearbeiteten Charakteren, einer neuen / uralten Vampirrasse und einer fesselnden Historie. Der 2. Teil wird auf jeden mit Spannung und hohen Erwartungen versehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch verschlungen. Zumal es hier nicht nur Liebe geht. Sondern endlich mal eine richtige echte Handlung hat.
Ich lese zwar auch gerne diese Romance Fantasy, aber ab und an braucht man mal was anderes. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, auch wenn es in der ICH-Form geschrieben ist, die ich nicht so mag. Dennoch kann man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und leidet mit.
Der Anfang des Buches ist nicht so gut, aber die Geschichte wird mit dr Zeit imnmer besser.
Auch die Vampire werden hier sehr interessant dargestellt. Hier haben sie keine Ewigkeit, sondern nur gut 100 Jahre.
Solche Bücher sollte es eindeutig öffters geben, ohne zu viele Gefühle und Erotik.
Ich freue mich sehr auf Teil 2 und hoffe das der meiner Erwartungen halten kann.
Ansonsten ist dieses Buch jedem zu empfehlen, der eine gute alte Vampirgeschichte sucht
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mich hat das Buch nicht durchweg überzeugt. Sehr gut gelungen ist die Identifikation mit dem Protagonisten. Nicht so gut der Übergang in die fremde Welt des Vampir-Daseins.

Die erste Hälfte des Buches dreht sich ausschließlich um Alerics Kindheit und Jugend. Ich hatte das Gefühl, ich sitze mit ihm vorm Kamin: Er ein verknispelter Greis mit vom Leben gezeichneten Gesicht, der mich nicht eines einzigen Blickes würdigt und nur in die Flammen starrt. Und ich ein von seinen alten Augen fasziniertes Kind im Schneidersitz davor. Er erzählt den Flammen in einem Tonfall von seinem Leben, der mich schaudern lässt: abgeklärt, reflektiert, ehrlich ... manchmal mit dem Aufblitzen echter sehnsüchtiger Erinnerung. Aber immer sachlich.
Falls das jetzt negativ klingt ... nein! Ganz im Gegenteil! Großartig! Gänsehaut! So toll, dass es ein eigenes Buch verdient hätte und nicht nur als "Vorgeplänkel" zur eigentlichen Geschichte taugt. Trotz kleiner Längen hat es mich mitgerissen. Ich habe mich in Alerics Welt eingelebt und -gefühlt, bin eingetaucht. Und genau da kam der Bruch: Plötzlich gerät er in die Fänge von Pythia. Und das ganze Buch kippt.

Der zweite Teil (Alerics vampirisches Dasein) ist keineswegs weniger spannend. Der Tonfall bleibt der selbe, der Erzählstil bleibt gleich. Aber der Inhalt springt dermaßen abrupt in eine andere Welt, dass es mich beinahe gestört hat. Ich hatte wirklich Mühe, aus dieser wunderbaren, detailreichen Kindheitswelt herauszukommen. Es ist brutal, es ist blutig, es ist zum Schaudern abgeklärt. Und die Auslöschung ist wohl das Abscheulichste, was einem denkenden Wesen zustoßen könnte. Mehr als einmal hatte ich eine Gänsehaut, wenn ich ein wenig tiefer hinter die Worte geblickt habe. Es ist nun schwieriger zu verstehen (durch die vielen Prophezeiungen, Visionen, Namen, Mächte und und und). Das Buch wird hier anstrengend. Aber leichte Kost wäre langweilig. Hier ist man falsch, wenn man sich nur berieseln lassen will und leichte Kost bevorzugt.

Für sich gesehen sind die letzten 200 Seiten ebenso großartig wie die ersten 200. Aber für mich passen sie einfach nicht zwischen die selben Buchdeckel ...
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