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HR Giger's Vampirric, Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts, 1 Audio-CD
 
 
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HR Giger's Vampirric, Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts, 1 Audio-CD [Audiobook] [Audio CD]

Hans R. Giger , Thomas Ligotti , Horacio Quiroga , Lutz Riedel
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Festa; Auflage: 1., Aufl. (13. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865520006
  • ISBN-13: 978-3865520005
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 370.656 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

HR Giger´s Vampirric – Die hochwertige Hörbuch-Serie. Diese Folge liest Lutz Riedel. Grandiose Vampir-Stories, ausgewählt und mit einem Vorwort von Oscar-Preisträger und Alien-Schöpfer HR Giger höchstpersönlich. Ein Genuss für Freunde surrealer Klangwelten. Gelesen von den besten Sprechern Deutschlands. Einzigartig: HR Giger spricht das Vorwort selbst! Pro Folge jeweils eine Audio-CD. Laufzeit: 73 Minuten. Dies ist Folge Nummer 1.

Der Verlag über das Buch

In der ersten Folge von HR Giger´s Vampirric finden Sie diese Vampir-Geschichten: "Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts" von Thomas Ligotti und "Das Federkissen" von Horacio Quiroga. Beide Stories liest Lutz Riedel. Die Vorworte spricht HR Giger. Lutz Riedel ist ein hochkarätiger Synchron-Regisseur und die deutsche Stimme von Timothy Dalton. Er zeigt hier seine herausragenden Sprecher-Qualitäten, die den Hörer mit schauriger Gänsehaut verzaubern. Er war auch "Jan Tenner" in der gleichnamigen Hörspiel-Serie.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
H. R. Giger ist sicherlich so gut wie jedem bekannt durch die Erschaffung der Alienfigur. Ein komplett neues Genre wurde geboren und H. R. Giger schaffte es, Millionen Kinobesucher mit seinen Kreaturen in den Bann zu ziehen, doch seine wahre Passion gilt seit jeher dem Blut und was wäre da passender als sich mit den „Kreaturen der Nacht", den Vampiren, zu beschäftigen. In H. R. Gigers „Vampirric", zeigt er den Hörern schwarze Geschichten voll von Horror und Schrecken, jedoch mit ungewöhnlich starker lyrischer Kraft.

H. R. Giger`s Name bürgt für guten Horror und bedrückende Bilderwelten, seine Visionen erregen Schrecken und verstören den Betrachter. Durch die Erschaffung des „Alien" verdiente er sich sogar einen Oscar, doch seine Bilderwelten sind tiefer und düsterer. Ich habe sie selbst gesehen auf Schloß Gruyéres, wo eine Dauerausstellung sein Lebenswerk zeigt. Das der Autor sich zum Blut und allen was damit zusammenhängt hingezogen fühlt, ist nur allzu verständlich. Das große Thema „Vampirismus" in allen seinen Formen und Schattierungen bietet H.R. Giger viel Stoff aus dem sich Kraft schöpfen läßt. Seine Geschichten sind vielfach aus dem französisch sprachigen Raum entlehnt und hier auf der CD zusammen getragen. LPL Records bürgen wieder einmal für gut gemachten Horror und Gänsehaut (nicht nur an den Ohren!). Die Geschichten bestechen durch eine besondere Wortwahl, so ganz anders als „normale" Vampirgeschichten - fast schon gedichthaft und mit verstörender Eindringlichkeit, versteht es der Leser dem Zuhörer völlig in seinen Bann zu ziehen.

Die einleitenden Worte von H. R. Giger sind zwar immer gleich, wie ein „Jingle", jedoch gibt er zu jeder Geschichte (diese CD ist Teil einer Serie, jedoch ist jede CD in sich abgeschlossen) einen kurzen Einblick in die Thematik der aktuelle Story. Sicherlich hätte dies ausführlicher sein können, denn wann hört man schon einmal H.R. Giger selbst sprechen und seine Gedanken sich einem mitteilen, danach folgt die jeweilige, sorgsam ausgewählte, Vampirstory.

In der Geschichte „Die verlorene Kunst des Zwielichts" und in der Kurzgeschichte „Das Federkissen" wird auf eindringliche Weise auf das vampirhafte in uns und unserer Umgebung eingegangen. Die Geschichte „Die verlorene Kunst des Zwielichts" zeigt den Weg eines Vampirs wider Willen auf, gezeugt von einem Vater der alsbald starb (vor seiner Geburt) und geboren von einer Mutter die von neuen Freunden zu einem Vampir gemacht wurde, als er in ihr heranwuchs und damit wurde er zu einem Wesen zwischen Vampiren und Menschen, jemand der sich nicht entscheiden wollte oder konnte. Jedoch kamen Verwandte aus Frankreich ihn zu besuchen, um zu prüfen, welche Seite er wählen würde.
In der Geschichte „Das Federkissen", welche ich übrigens besonders genossen habe, da ich Sie im Bett hörte, während mein Kopf auf einem Federkissen lag, geht es um eine Frau die schwächer und schwächer wird, einen Ehemann der kühl und berechnend ist, und doch war nicht er das Problem, das Problem war im Ehebett, etwas war im Ehebett...

Diese Geschichten kannte ich beide nicht und sie wurden brillant und gekonnt von Lutz Riedel vorgelesen. Ich habe sie genossen und konnte mich bedingungslos in Ihre alptraumhaften Tiefen verlieren. Ein Fest für die Ohren und die Sinne, mit garantiertem Schauder und Entsetzen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Krause TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Mit dem Namen HR Giger verbindet man in erster Linie sicher die Figuren aus den Alien-Filmen. Seiner Liebe zur anspruchsvollen Horror-Literatur wegen, fungiert er auch als Namensgeber dieser neuen Serie aus dem Hause LPLrecords, welches vor allem durch die Hörbücher von H.P. Lovecraft oder Brian Lumley bekannt geworden ist. Giger ließ es sich auch nicht nehmen, zu jeder Geschichte das Vorwort zu sprechen.

Für diese erste CD hat man sich für zwei recht unterschiedliche Werke entschieden. Den Anfang macht "Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts" von Thomas Ligotti, welche auch Namensgeber dieser CD war. Ein Mann, halb Mensch, halb Vampir, bekommt Besuch von der Familie seiner verstorbenen Mutter. Ein Besuch, der nicht ohne Folgen bleibt. Obwohl die Geschichte nicht sonderlich spannend sit, weiß sie durch Sprachwitz und einem guten Flair zu gefallen. Highlight dieser ersten Folge ist sicher die Short Story "Das Federkissen" von Horacio Quiroga. Diese stammt aus dem Jahr 1917. Eine junge Frau leidet an einer ungewöhnlichen Krankheit, deren Ursache erst nach ihrem Tod festgestellt wird. Jedoch ist die Ursache alles andere als...

Aber hören Sie selbst!!!

Gelesen werden die beiden Geschichten von Lutz Riedel, der deutschen Stimme von Ex-Bond-Darsteller Timothy Dalton, der dieses Hörbuch in hervorragender Wesie vorträgt.

Mit dieser ersten CD ist LPLrecords ein guter Auftakt gelungen, der zwar noch steigerungsfähig ist, jedoch jeden anspruchsvollen Horror-Fan zufrieden stellen wird.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwei Geheimtipps vertont 14. September 2004
Von mdd42
LPL Records, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, den Horror Hörbüchern zu ungeahnten Qualitätssprüngen zu helfen, haben in Zusammenarbeit mit H.R. Giger, ja, richtig gelesen, mit DEM H.R. Giger, eine neue Reihe ins Leben oder vielmehr ins untote Leben gerufen, die sich dem Vampir widmet.
Den Auftakt dieses lobenswerten Projekts macht kein geringerer als Thomas Ligotti - eine Entscheidung, die sicherlich überrascht, aber wegweisend für die kommenden Publikationen ist. Ligotti, der in seinem Heimatland, den USA, zwar einen beachtlichen Fankreis hat, aber nicht einmal dort von seiner Kunst leben kann, ist in Deutschland nach wie vor ein Geheimtipp für die Freunde der Nacht. Man sagt über ihn, dass er wohl der europäischste aller amerikanischen Schriftsteller ist, eine Umschreibung, mit der man wenig anfangen kann - bis man ihn gelesen, oder, wie in dem vorliegendem Fall, gehört hat.
Ligotti, das habe ich schon einmal gesagt und ich sage es wieder, ist einfach anders. In seiner vertonten Geschichte „Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts" geht es um einen jungen Mann, der aus dem Chaos und den mehr als merkwürdigen Umständen seiner Geburt in Frankreich in die USA geflohen ist und dort, dank seines nicht unbeträchtlichen Erbens, ein angenehmes Leben mit seiner Nenn-Tante und Erziehungsberechtigten führt.
Was an den Umständen seiner Geburt so merkwürdig war? Man munkelt, dass sich seine Mutter, nachdem sie vom Vater des Jungen geschwängert wurde, mit Dämonen eingelassen hat und sich schließlich, kurz vor der Geburt ihres Sohnes, selbst in eine Kreatur der Nacht verwandelt hätte. Die Frage, die sich nun aufdrängt, ist natürlich die, was für ein Kind man aus dem sterbenden Leib eines Vampirs schneidet?
Doch im Amerika der Gegenwart ist der Glaube an wandelnde Untote nicht mehr und nicht weniger als ein verstaubter Anachronismus, Kinounterhaltung, eine gruselige Geschichte zum Schlafengehen ... oder? Die liebe französische Verwandtschaft will sich jedenfalls lieber selbst überzeugen kommen.
Ligottis Geschichte ist für Liebhaber der verlorengegangen geglaubten Kunst des unkomerziellen Horrors. Ligotti ist nicht King, seine Geschichten und Bücher werden niemals auf den Bestseller Listen auftauchen, denn seine Literatur ist viel zu vergeistigt und schwer. Das er auch ganz anders kann und seine melancholische Lebenssicht auch in Splatterorgien einkleiden kann, beweist er mit vorliegender Kurzgeschichte. Virtuos spielt er mit den verschiedensten Elementen des Horrors und verwebt Traditionelles, mit viel Spannung und ein bisserl Gore.
Die Wahl der Geschichte beweist Mut, denn geringere Reihen hätten ihre neue Serie doch sicherlich mit einer Sicherheitsgeschichte eröffnet, bekannte Namen und bekannte Geschichten gewählt. Mit Ligotti setzen LPL und Giger stattdessen auf Qualität - bravo.

Die zweite Geschichte aus der Feder von Horacio Quiroga handelt von einem jungen Ehepaar, dessen Glück nicht lange vorhält: Bald schon wird sie blass und blässer, bettlägerig und all ihr Geld nützt nichts ... „Das Federkissen", so der Titel der short Shortstory, ist eine Geschichte, die hinter Ligottis kleinem Meisterwerk doch merklich zurückfällt. Für meinen Geschmack wird die Mär ein wenig zu distanziert erzählt, verblüfft durch eine überraschende Auflösung aber durchaus. In ihrer Kürze fällt sie eher angenehm auf, nicht, weil es eine schlechte Geschichte ist, sondern weil sie als Gedankenexperiment oder Fingerspiel einer richtigen Vampirgeschichte ohnehin nicht hätte länger sein dürfen.
Beide Geschichten werden in gewohnt souveräner Qualität von Lutz Riedel vorgetragen. Wie schon in den anderen Hörbuchproduktionen von LPL fällt die fast unheimliche Art und Weise auf, mit der er jeden Aspekt des Horrors in den Geschichten aufspürt und stimmlich umsetzt. In einem Moment ist er ganz Erzähler, dann scheint er sich angewidert abzuwenden, angesichts des Grauens, schüttelt sich selber halb wahnsinnig oder fürchtet sich mit dem Leser.
Die persönlichen Einführungen von Giger, in denen er erzählt, warum er sich für die beiden Geschichten entschieden hat, waren einer der Hauptgründe, sich auf die CD zu freuen. Angesichts seiner ebenso brillanten, wie morbiden Kunst mag es vielleicht weniger überraschend sein, dass seine Worte wenig erhellend sind und werfen zudem die Frage auf, ob ein professionell verfasster Eingangstext nicht die bessere Wahl gewesen wäre. Nicht, dass man jemandem einen Vorwurf daraus machen müsste, dass er „nur" ein genialer Künstler, nicht aber auch noch ein guter Texter & Sprecher ist, aber man muss sich den Tatsachen stellen ...
Auch die Coverart der CD Reihe ist Geschmackssache und ich persönlich ziehe die schlichteren Designs der Lovecraft Vertonungen eindeutig vor.

Dennoch ist „Die verloren geglaubte Kunst des Zwielichts" ein fulminanter Auftakt, der jedem Freund gruseliger Hörbücher nur wärmstens zu empfehlen ist. Gigers Auswahl von Texten, dass beweisen die bereits vorliegenden Folgebände, sind absolut geschmackssicher und eine höchst angenehme Mischung aus Klassikern und neuem Material. Hoffentlich eine Reihe, die über Teil vier hinaus Betsand haben wird.

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