In Menschenkind und Vampirherz geht es um Butch, den Ex-Cop, der bei der Bruderschaft lebt und der beste Freund von Vishous ist und um die Aristokratin Marissa, in die Butch seit dem ersten Buch unglücklich verliebt ist.
Butch wird in Menschenkind von Lessern gefangen genommen und gefoltert. Schwer verletzt wird er von Vishous gefunden und ins Vampirkrankenhaus zu Havers, Marissas Bruder gebracht. Marissa eilt sofort an seine Seite ... und spätestens ab hier kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen Butch und Marissa ist herzergreifend, hat Höhen und Tiefen und beide verändern sich. Man darf sich aber nicht nur auf die beiden konzentrieren, da Vishous auch noch eine große Rolle spielt. Seine Gefühle für Butch und wie er mit der neuen Situation umgeht, werden sehr gut von J. R. Ward rüber gebracht. Manchmal gab es sogar Momente, wo ich mir dachte, es wäre besser, wenn Butch und Vishous zusammen kommen. Irgendwie gibt es hier keine klare Linie, weil mir alle wahnsinnig ans Herz gewachsen sind. Zu meiner großen Freude konnte man auch wieder mehr über die anderen Brüder und seine Shellans lesen (nur Mary ist leider nicht persönlich aufgetaucht) und vor allem über John, der kurz vor seiner Transition steht. Ich bin total gespannt, wie es hier weiter geht. Sicherlich weiß jeder Black Dagger Fan, wer John eigentlich ist. J. R. Ward ist in ihrer Fantasie ja zum Glück unerschöpflich. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung, in der es um Vishous geht.