Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Doch jetzt: Vampire Weekend!, 20. März 2008
Mit drei kräftigen Schlägen auf ihrer Synthie-Orgel reißen uns die Jungs von Vampire Weekend aus dem Schlaf, in den man sich angesichts der wenigen guten Produktionen der letzten Monate schon mal gerettet hatte. Doch jetzt: Vampire Weekend, und was sie an Innovativem im Gepäck haben, ist wie alles heutzutage nicht neu, aber nach über zwanzig Jahren so frisch und unverbraucht wie ehedem. An keinem geringeren als Paul Simon und seinem legendären "Graceland"-Album orientiert sich das Quartett, und das machen sie so genial, dass Sänger Ezra Koenig manchmal sogar wie sein Vorbild klingt ("M79") - Grund genug übrigens, auch mal wieder das Original anzuhören!!!. - Schön, dass die Symbiose aus Township Jive und amerikanischem Indierock augenzwinkernd gefeiert wird und - wie das Vorbild - keinesfalls etwas Museales oder Leichenfledderndes hat. Zugegeben, ich bin vorbelastet: Simons "Graceland" war seinerzeit ein Erweckungserlebnis für mich, der Zugang zu einem ganzen Kosmos von Musik, und nur, wer mit Crossover nichts anfangen kann oder afrikanische Musik mit Negern verbindet, die trommelnd ums Feuer tanzen, wird hier entnervt die Augen und Ohren verdrehen. Alle anderen: habt Spaß an dieser Musik, wie es die Band ebenfalls spürbar hat! Vampire Weekend adaptieren gekonnt die Vorliebe afrikanischer Musiker für Synthesizer und Gitarren, spielen flott, abwechslungsreich, pointiert und mit dezenter Unterstützung durch ein paar Streicher, und ehrlich: schon allein das geniale "Oxford Comma" oder die irre Synthie-Basslinie auf "One" verdienen die höchste Punktzahl! Wer ist schon Peter Gabriel? Hoch leben Paul Simon und Vampire Weekend!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
4 New Yorker mischen die Musikszene auf, 31. Januar 2009
Man nehme ein paar amerikanische Studenten (Sind die wirklich aus den USA?) mit britischer Stimme und britischem Humor (Und sie sind wirklich keine Engländer?) und lässt sie afrikanisch angehauchte Musik mit etwas Indiepop und Rock machen.Heraus kommt einer der innovativsten und unterhaltsamsten Alben der letzten Jahre.Jeder Song ist absolut eingängig und verbreitet einfach gute Laune.Ich kann das Album seit Wochen immer wieder hören, ohne das mir nur einmal langweilig wird.Im Gegenteil, ständig entdecke ich neue Dinge.
Eine Cd, die man gehört haben muss!!
Anspieltipps: One & Walcott
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Von diesem Wochenende lässt man sich gerne beißen...., 7. März 2008
Am Anfang war ich (auch) relativ skeptisch. Afro-Pop, Afro-Beat?? Was soll denn das sein? Als ich dann jedoch erste Songs im Netz hörte, gefielen mir die Stücke auf Anhieb. Die Songs versprühen so eine Leichtigkeit, dass es eine wahre Freude ist und dies ist auf die jamaikanischen und amerikanischen Rhythmen zurückzuführen. So benutzen Vampire Weekend nicht nur Gitarren, Schlagzeug und Bass, sondern auch Congas, Flutes und Soukous, um ihrer Musik eine besondere Note zu verleihen. Aber nicht nur durch ihre Musik, sondern auch durch ihre Texte weiß das Quartett zu überzeugen. Wie auch andere Bands (Arctic Monkeys) der letzte Jahre sprechen Vampire Weekend Themen ihrer Hörer an, tatsächlich oder fiktive Geschichten aus dem Leben. Besondere Empfehlungen von meiner Seite gibt es nicht, da jeder Song seine eigenen Vorzüge hat, wer trotzdem Anspieltipps sucht, sollte mal die Singles "A-Punk" oder "Mansard Roof" ausprobieren.
Hier lohnt es sich auf den jeden Fall einen Lausch zu riskieren. Vampire Weekend legen mit dem selbstbetitelten Album die Messlatte für weitere 2008-Releases sehr hoch. Und ja, der Internet-Hype ist gerechtfertigt!!
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