Anhand verschiedener Beispiele diskutiert dieser Manga Unsterblichkeit und Vergänglichkeit, Einsamkeit und Liebe. Dabei kommt er ohne Blut, Gewalt und Sex aus. Obwohl die Möglichkeiten des Mangas nur wenig genutzt werden, ist das Zusammenspiel der Wortsprache und der Bilder überwältigend. Die Zeichnungen sind schlicht, aber wunderschön. Miyus einsame Rolle ist tragisch, ihre Opfer sind Menschen, die lieber in ihrer Phantasie leben als in der rauhen Welt. Die einzelnen Kapitel sind in sich abgeschlossen, wobei die Informationsflut des letzten Teil fast zu stark ist; auf alle Teile verteilt hätte man einen stärkeren Zusammmenhalt erreicht. Was die Stimmung und die Poetik angeht, ist dies mein liebster Manga.