Meine Rezension bezieht sich auf die ungeschnittene UK-Version.
Nach Machine Girl und Tokyo Gore Police lag die Messlatte ziemlich weit oben und ja, Vampire Girl vs. Frankenstein Girl bietet gewohnt beknackte und blutige Szenen, aber leider zum Großteil am Anfang und am Ende. Dazwischen passiert nur wenig erwähnenswertes. Wer mit japanischem Humor nichts anfangen kann, sollte einen weiten Bogen um diesen Film machen. Sogar als Fan dieser Filme war ich etwas gelangweilt und hätte mir mehr Tempo gewünscht. Das Finale entschädigt zwar, mit vielen verrückten Einfällen und es gibt da eine wirklich vollkommen übertriebene Splatterszene mit dem Vampiregirl, über die ich einfach lachen musste, aber ansonsten plätschert die Handlung nur so vor sich hin. Die Schauspieler sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, das Blut stammt stellenweise aus dem Computer (Wie sonst ist die Krankenschwester so sauber geblieben, als sie den einen Schüler zerhackt?), aber so etwas ist man von diesen Filmen gewohnt. Es sind einfach Trashgranaten, auf welche die Fans immer gerne warten. Aber eben nur in der ungeschnittenen Version zu genießen. Leider hat diese bei Vampire Girl vs... auch nicht voll überzeugen können.