Aufgrund der Steampunk-Idee mit paranormalem Touch vergebe ich fünf Punkte, die Welt von Jules Verne war schon immer faszinierend.
Die 19-jährige Adele, Erbin des mächtigsten, sich noch in menschlicher Hand befindenden Reiches Equatoria mit Hauptstadt im ehemaligen Ägypten, befindet sich mit ihrem 12-jährigen Bruder auf Botschaftsreise. Diese geht in die Nähe der nördlichen Vampirreiche, wo sie prompt überfallen werden und Prinzessin Adele nach London verschleppt wird. London ist der Sitz des grössten Vampirreiches, regiert durch den üblen Vampirprinzen Cesare. Die bevorstehende Heirat mit dem rücksichtslosen Vampirbekämpfer Miles Clark, Senator von Panama, muss darum aufgeschoben werden. Adele macht auf ihrer traumatischen Reise die Bekanntschaft des charismatischen Greyfriar, der sich unaufhörlich für unterdrückte Menschen einsetzt.
In diesem Konstrukt sind die Vampire eine eigene menschenähnliche Rasse, so wie es auch die Neandertaler waren, und haben seit je neben den Menschen einher gelebt. Von Diesen sind sie auch kaum zu unterscheiden, einzig ihre Zähne sind spitzer, sie haben verschärfte Fähigkeiten, ausser des Tastsinnes, was erklärt, dass sie keine Handwerker sind oder Künste betreiben. Da die Vampire Hitze nicht ertragen, konnten sich viele Menschen in die heissen Regionen der Erde retten, als vor 150 Jahren das grosse Abschlachten durch die Vampire begann. Die Zurückgebliebenen werden von den Vampiren wie Schlachtvieh gehalten.
In diesen 150 Jahren hat sich die Technologie der Menschen weiterentwickelt, sie haben dampfbetriebene Luftschiffe und Waffen konstruiert, mit denen sie den Vampiren gewachsen sind.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, diese Vampirwelt macht Lust, davon mehr zu lesen. Die Geschichte lässt viele Fragen offen, die erst im nächsten Band geklärt werden.