Kurz zum Inhalt, der nahtlos an den Geschehnissen des dritten Bandes anschließt:
Nach seiner Rückkehr von Haiti muss David Valentine überraschend feststellen, dass das Freie Territorium während seiner Abwesenheit von den Kur und ihren menschlichen Gefolgsleuten überwältigt wurde. Nach anfänglicher Flucht schart er eine große Truppe von Gleichgesinnten um sich, mit denen er sich auf den Weg in die noch verbleibenden freien Gebiete machen will - mitten durchs Feindesland. Zu diesem Zweck tarnt man sich als feindliche Einheit und schließt sich der Armee der Kur an.
Doch statt sich bei passender Gelegenheit aus dem Staub zu machen, folgt Valentine dem Befehl der sich neu formierenden Rebellenarmee und sorgt für "Unruhe" mitten unter den "Quislingen". So läuft die Entwicklung am Ende auf einen ausgewachsenen Stellungskrieg zwischen ihm und seinen Leuten und den sie einschließenden, scheinbar übermächtigen Feinden hinaus.
Die Geschichte wird in gewohnter Art und Weise unterhaltsam weiter erzählt, aber irgendwie fehlt es hier an dem gewissen Etwas. Die Handlung ist sehr linear, hat gerade im letzten Drittel einen Fokus auf die rein militärische Auseinandersetzung, konzentriert sich fast ausschließlich auf einen Ort und ist im Vergleich zu den anderen Bänden eher vorhersehbar. Daher dann auch ein Punkt Abzug.
Trotz dieser leichten Schwächen hat mir dieses Buch gut gefallen. Man verfolgt auch weiterhin mit Spannung die Geschehnisse rund um den Helden Valentine und hofft, dass es am Ende dann irgendwie Rettung für ihn und die Menschheit gibt. Für Leser der ersten drei Bücher eine klare Empfehlung.