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5.0 von 5 Sternen
Ein phantastisch guter Vampir-Krimi, 4. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Vampirdetektiv Jack Fleming (Taschenbuch)
Chicago, 1936: Die Stadt wird von Gangsterbanden beherrscht. Am Ufer des Michigan-Sees kommt Jack Fleming, ein arbeitsuchender Journalist aus New York, zu sich, ohne Erinnerung, was ihm zugestoßen ist. Wenig später findet er heraus, dass er nicht nur von Gangstern ermordet wurde, sondern auch noch als Vampir erwacht ist.
Die Suche nach seinem Mörder beginnt. Denn wenn er sich auch an alles aus seinem Leben erinnern kann, so liegt sein gewaltsamer Tod im Dunkel.
Bei seinen Ermittlungen ist ihm Charles Escott, behilflich. Der britische Privatdetektiv, der gerne an seine kurze aber steile Karriere als Schauspieler einer Shakespeare-Truppe zurückdenkt, hat durch Zufall Jacks Geheimnis entdeckt. Charles hat gute Manieren, Stil,einen genialen staubtrockenen Humor und er macht Jack auf sehr ungewöhnliche Art ein Freundschaftsangebot.
Während Charles ganz unvoreingenommen den „Vampir" akzeptiert, ist Jack sehr darauf bedacht, seine Menschlichkeit zu wahren. Er ist nun mal immer eine gute Seele, ein grundehrlicher Kerl gewesen und kann auch als Untoter nicht aus seiner Haut. So plagen ihn denn auch Gewissensbisse, als er seine Kräfte unterschätzt und einen Gangster ziemlich heftig ins Jenseits befördert. Allerdings zerbricht er nicht an seinem „Schicksal", sondern ist sogar für eine rabenschwarze, humoristische Einlage im Nachtclub eines Gangsterbosses zu haben, die diesen an den Rand des Wahnsinns treiben.
Mir hat der Roman viel Vergnügen bereitet! Sowohl die Dialoge und als auch Charaktere sind hervorragend gezeichnet und werden nicht zugunsten von Sex und Weltenschmerz plattgedrückt.
Die Story wird spannend und überzeugend erzählt. Sie kommt auch ohne opulenten historischen Hintergrund, der bis in die ältesten Mythen der Menschheit zurückreicht, aus. Womit ich beim wohl unverzichtbaren Vergleich mit Anne Rice ankomme.
Nein, P.N. Elrod ist nicht mit Rice zu vergleichen - denn schon bei „Der rote Tod" habe ich für mich festgestellt, dass die Ära Rice wohl endgültig zuende geht.
Fazit: Mit Autorinnen wie P.N. Elrod können wir auf eine wirklich neue Vampir-Epoche ohne schwülstige Auswüchse freuen. Jack und Charles sind ein klasse Team, das trotz der übersinnlichen Kräfte von Jack nicht immer mit heiler Haut davonkommt. Das macht sie sympathisch und glaubhaft.
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5.0 von 5 Sternen
Die perfekte Mischung!, 18. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Vampirdetektiv Jack Fleming (Taschenbuch)
Man nehme einen spannenden Krimi, eine gute Portion Aktion, reichlich schwarzen Humor und eine mystische Figur wie beispielsweise ein Vampir, fertig ist der perfekte Roman VAMPIRDETEKTIV JACK FLEMING! Diese Buch besteht aus einer absoluten top Mischung. Es ist nicht im geringsten mit langatmigen und gefühlsduseligen Romanen von Anne Rice zu vergleichen. Das tolle an Jack Fleming ist das sein Vampirsein so in die Geschichte eingebaut ist, das diese trotzdem ziemlich realistisch wirkt. Die Hauptfiguren Jack Fleming und sein Freund Charles Escott sind sehr sympathisch dargestellt und ich kann es kaum erwarten das zweite Buch des Vampirdetektiv zu lesen! Einziges Manko ist das die Übersetzung wohl nicht so gut gelungen ist. Es gibt den einen oder anderen Satz welchen man zwei mal lesen muß um dessen Sinn zu verstehen, aber ansonsten ist die Geschichte von P.N. Elrod so gut geschrieben, das es trotz der mittelmäßigen Übersetzung ein 5 Sterne Buch ist und diese auch von mir bekommt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vampire und Krimi - geht das?, 22. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Vampirdetektiv Jack Fleming (Taschenbuch)
Es geht! Und wie! Ohne lange Vorgeschichte geht es bei Jack Fleming gleich zur Sache und auch wenn Fleming mit ähnlichen Unsicherheiten bei seinen neuen Fähigkeiten zu kämpfen hat wie der Protagonist in Der Rote Tod, er versucht sich schnell mit seinen Möglichkeiten zu arrangieren. Logisch, ist ja auch auf der Suche nach dem eigenen Mörder mehr als hilfreich. Sehr sympathisch und trotz allem "Vampirseins" immer noch menschlich dargestellt sind die Vampire von Elrod ein bisschen anders als andere Blutsauger ;-) Atmosphäre und zeitgeschichtlicher Hintergrund sind auf jeden Fall auch im Vampirdetektiv wieder hervorragend getroffen und geschildert. Ohne dass das ganze in eine Geschichtslektion ausartet!
Worauf ich mich jetzt schon freue ist das Zusammentreffen mit anderen Vampiren. In den jeweils ersten Bänden von Elrods beiden Serien gibt es ja "nur" einen Vampir. Ich bin gespannt ob jemals der - geschichtliche oder wie auch immer geartete - Hintergrund des Vampirismus in Elrods "Universum" aufgezeigt werden wird. Ist bestimmt - mehr als - interessant!
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