9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht identisch mit der deutschen Ausgabe von 1974, 10. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Vampir, in Legende, Kunst und Wirklichkeit. (Taschenbuch)
Coppers Buch hat u.a. den Vorteil, sehr kurzweilig geschrieben zu sein. Die vorliegende Neuübersetzung des Festa-Verlags gibt das Buch erstmals ungekürzt wieder, wobei Fehler des Originals bereinigt wurden. Uwe Sommerlad steuerte ein über 30seitiges sachkundiges Nachwort bei, worin er das Thema des Buches in den 1970er Jahren aufgreift und bis heute weiterführt. Außerdem enthält der Band einen sehr umfangreichen und nützlichen bibliographischen Anhang sowie ein Register, worin sich auch die Lebensdaten der erwähnten Personen finden. Insofern nicht nur ein Gewinn gegenüber der Erstübersetzung des Goldmann-Verlags, sondern sogar gegenüber der englischen Originalausgabe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwiespältiger Eindruck, 14. August 2007
Bereits im Vorwort bekennt Basil Cooper freimütig, dass es sich bei "Der Vampir in Legende, Kunst und Wirklichkeit" nicht um eine wissenschaftliche Arbeit handelt. Auch für den Anspruch eines populärwissenschaftlichen Werkes reicht es nicht ganz aus, denn Cooper liefert mit diesem Buch keine geschichtliche Aufarbeitung des Vampir-Motivs, sondern greift aus dem reichhaltig vorhandenen Fundus zu diesem Thema die blutigsten pardon interessantesten Versatzstücke heraus. Natürlich werden zum Beispiel im zweiten Kapitel die Klassiker angesprochen und es fallen Namen wie Polidori oder eben Stoker, aber eine richtige Kontinuität mag sich in dieser Übersicht nicht einstellen. Hinzu kommt noch, dass dieses Buch eben 1973 geschrieben wurde, und Basil Cooper somit nicht ahnen konnte, wie intensiv das Motiv des Vampirs in den folgenden Jahrzehnten behandelt werden würde.
Von seinem Erscheinungsbild her lässt sich das Buch durchaus sehen. Man möchte fast sagen, dass hier erneut die typische qualitative Hochwertigkeit aus dem Festa-Verlag zum Tragen kommt. Ein stabiler Hardcover, ein Schutzumschlag mit ansprechendem Titelbild sowie ein rotes Lesebändchen lassen das bibliophile Herz höher schlagen. Leider schlägt sich dies auch im Preis nieder, der mit 18,90 Euro nicht gerade günstig ist.
"Der Vampir in Legende, Kunst und Wirklichkeit" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist das Buch gut geschrieben, lässt sich angenehm lesen und versteht es, den Vampirinteressierten gut zu unterhalten. Auf der anderen Seite merkt man ihm an, dass es bereits im Jahr 1973 verfasst wurde. Zweiundzwanzig Jahre in einem ausführlichen Nachwort zusammenzufassen ist sicher keine schlechte Idee, jedoch muss man sich hierbei die Frage stellen, ob eine derart aufwändige Veröffentlichung dieses in die Jahre gekommenen Werkes Sinn macht. Daher kann auch das Urteil nicht eindeutig positiv ausfallen. Für Vampir-Fans ist es sicher eine nette Anschaffung, wobei auch diese das in dem Buch angesammelte Wissen wohl schon in anderer Form daheim im Regal stehen haben werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
kurzweilig aber lückenhaft, 14. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Vampir, in Legende, Kunst und Wirklichkeit. (Taschenbuch)
Das Buch teilt sich in 4 Abschnitte: Der Vampir in der Legende, der Vampir in der Literatur, der Vampir in Theater und Kunst und der Vampir in der Wirklichkeit. Der erste und der letzte Teil sind fehler bzw. lückenhaft, der dritte und vierte werden durch nachträgliche Anmerkungen auf einen neueren Stand gebracht. Interessant ist das Buch allemal, es gibt aber wirklich besseres zu diesem Thema.
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