Steam Problematik:
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Wenn man Spiele von VALVE kennt, weiß man natürlich, dass sich ihre Spiele nur über ihr Programm namens ,Steam' spielen lassen. Dies hat Vor- und Nachteile und jeder muss selbst entscheiden ob er eine solche Spielepolitik unterstützt oder nicht.
Um ein Spiel von VALVE installieren und spielen zu können, muss man Steam installieren und sich einen Account erstellen (was nur über eine Internetverbindung funktioniert). Erst dann wird das Spiel installiert.
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Vorteile:
- zum Spielen wird keine Spiel-CD mehr benötigt, man autorisiert sich durch einloggen in den Steam Account
- Updates können automatisch von Steam durchgeführt werden
- Man hat direkten Zugriff auf Mods und Demos
- Man hat Zugriff auf Spielstatistiken der neueren Spiele
- Man hat interne Freundeslisten, die für alle Steam-Spiele gelten
- Man hat (theoretisch) an jedem PC Zugriff auf seinem Steam Account und kann dort spielen
Nachteile:
- Man wird gezwungen Steam zu nutzen
- Wie weit das Scannen von PC-Daten geht, kann wohl niemand mit Bestimmtheit sagen
- Weiterverkauf von Spielen ist normalerweise nicht möglich
Ich kann also den Missmut von den Leuten verstehen, die Steam hassen, auch ich finde einige Dinge an diesem System sehr verwerflich und sogar gesetzeswidrig (fast unmöglicher Weiterverkauf), aber die Spiele und den Spielspaß den ich damit hatte, haben mich den Ärger darüber beinahe vergessen lassen.
Und so muss jeder selbst entscheiden ob er Spiele spielen möchte obwohl sie Steam benötigen oder eben nicht.
Worum geht es bei Portal?
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Portal ist ein Denk- und Knobelspiel, bei dem es darum geht durch geschicktes Versetzen von zwei Portalen Räume (sog. Testkammern) zu durchqueren.
Der Spieler erwacht in einem unterirdischen Laborkomplex und ist von nun ein Versuchsobjekt. Man soll 19 Testkammern durchqueren und wird dabei von einer weiblichen Computerstimme begleitet, die einen anweist und mehr witzige wie merkwürdige Kommentare abgibt. Mit fortschreitender Spieldauer werden die Rätselräume komplexer und größer. Der Schwierigkeitsgrad steigt, ohne unfair zu werden. Immer wieder gibt es interessante Kleinigkeiten zu bestaunen, wie Hinterräume, die man durch Kriechen erreicht. Seltsame und beunruhigende Schriftzüge zieren dort die Wände.
Selbst nach den 19 Testkammern geht es noch weiter. Es warten noch einige weitere Räume auf geschickte Durchquerung.
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Zugegeben, Portal ist kurz, aber macht nichtsdestotrotz sehr viel Spaß. Selbst nach dem Durchspielen, das nur einige Stunden dauert, gibt es noch einige Dinge, die motivieren können. Es gibt noch Herausforderungstestkammern und dank aktiver Community weiteren Nachschub an Rätseln, die es zu lösen gilt. Auch die Achievements (Errungenschaften) bei Steam können motivieren.
Zensur:
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Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die deutsche Version von Portal geschnitten ist. Dies hat jedoch nur zur Folge, dass der Spielcharakter selbst dunkelgraues Blut verliert, was sowieso nur passiert, wenn man von Selbstschussanlagen getroffen wird. Dies hat jedoch keine anderen Auswirkungen und stört die Atmosphäre nicht im Geringsten.
Fazit:
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Portal ist ein innovatives und durchaus spaßiges Spiel. Ein bisschen knobeln, ein bisschen Denken, interessante und sarkastische Kommentare der Computerstimme machen einfach Freude und motivieren vom Anfang bis zum Ende. Schade, dass es so kurz ist, aber immerhin hat man noch Herausforderungen u.ä. um den Knobelspaß noch zu erweitern.
Das Ende des Spiels ist sehr gelungen und eines von denen an die ich mich noch lange erinnern werde. Einfach zu köstlich. =]
Persönliche Wertung:
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9/10 Punkten
Tipp: Wer Ego-Shooter mag und Half-Life 2 bzw. Team Fortress 2 noch nicht sein eigen nennt, kann auch zur `Orange Box' greifen, die diese Spiele zusammen mit Portal enthält.