Am Rande des grossen Nichts, ist der Auftakt zur einzigen Trilogie innerhalb der Geschichten um die beiden Raum Zeit Agenten und damit dem Ende der gesamten Reihe. (Folgebände "Das Gesetz der Steine" und "Der Zeitöffner")
Treffender hätte der Titel dabei nicht sein können, die Serie driftet zunehmend in einen konfusen, mäßig erzählten Handlungsstrang ab.
Mag sein, daß sich der frühere Genius noch an manchen Stellen zeigt (so wird z.B. die Ausbeutung der Arbeiter in asiatischen Ländern durch die Figur Ky Gai kritisiert), doch selbst ironisch zitierte Charaktere wie Charles Darwin oder die Comicfigur Corto Maltese (eine Verneigung von Mezieres und Christin vor dem Autor Hugo Pratt) wirken immer mehr "verniedlicht"
Ky Gai ist wohl darüber hinaus eine Anspielung auf die japanische Teenie Serie Ki-Gai über ein Mädchen mit Superkräften, der Name der amazonenhaften Raumschiffkommandantin
Singh-a Rough-a stellt wohl die Verballhornung des Thai Bieres "Singha" und des englischen Wortes "Rough" dar.
Das alles ist sicher amüsant, kann aber über eine dünne Story (im Vergleich zu anderen V&V Geschichten) nicht hinwegtäuschen.