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Der 18-jährige Joe stammt aus Bangor, Maine, USA, und ist in Capehart, einem sozialen Brennpunkt, groß geworden. Als Kind wurde er Opfer eines sexuellen Missbrauchs. Er geht zur High-School und hegt den Wunsch, seiner Heimatstadt den Rücken zu kehren. Einen ersten Schritt in diese Richtung tut er, indem er sein Zuhause, das er sich mit Mutter und Schwester teilt, verlässt, um mit dem Künstler Victor zusammenzuwohnen. Dann entdecken er und sein Freund Andrew ihre tiefer gehenden Gefühle für einander.
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2006 drehte der teils recht provokative amerikanische Regisseur Todd Verow ("Frisk") (auch als Kameramann und Schauspieler aktiv) dieses Sozial-Drama vor Ort in seiner Geburtsstadt Bangor, Maine. Das Drehbuch, das auf seiner eigenen Biographie basiert, verfasste er gemeinsam mit Jim Dwyer (auch für die Filmmusik mit verantwortlich; ein regelmäßiger Mitarbeiter Verows). Als Darsteller agieren Brad Hallowell (in seinem Spielfilm-Erstling) und Gregory J. Lucas sowie Charles Ard in Hauptrollen.
Blickpunkt: Film
Teenager Joe mag sein Schwulsein nicht länger unterdrücken und sucht nach Orientierung unter Gleichgesinnten. Billig und holprig inszeniertes Coming-Out-Drama.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Jugend-Drama um soziale Verhältnisse und Homosexualität.
Kurzbeschreibung
Vacationland nennt sich der US-amerikanische Bundesstaat Maine. Ein Ort zum Urlaubmachen - aber dort aufwachsen, in den 80ern, in der Kleinstadt? Joe jedenfalls will weg und Kunst studieren, statt die wechselnden Prügel-Männer seiner Mutter zu ertragen, seinen Schwarm Andrew anzuhimmeln, der natürlich mit der Anführerin der Cheerleader zusammen ist - und auf der einzigen Klappe ausgerechnet seinem Französischlehrer zu begegnen. Er wird erst herausfinden, dass Andrew auch schwul und darüber hinaus in ihn verknallt ist, und dass es auch in Bangor Künstler wie Victor gibt, der ihn nicht nur als Aktmodell engagieren wird, sondern ihm auch erst zu einer Wohnung und dann zu einem Stipendium an der Kunsthochschule verhelfen kann. Doch bevor er seine öde Heimatstadt verlässt, muss er noch einmal zurück in seine Vergangenheit, um das Netz aus Doppelmoral, Missbrauch und kleinstädtischer Verlogenheit aufzudecken, das ihn schon zu lange geprägt hat.