4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Passender Titel, etwas verworrene Schilderung, Low-Budget-Movie, aber dennoch nicht schlecht, 12. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Vacationland (DVD)
Vacationland nennt sich der Bundestaat Maine (Bangor) im Nordosten der USA. Im Zentrum dieser Indie-Produktion steht Joe und sein bester Freund, als "Beiwerk" seine Schwester, die mit ihrem Bruder nur einen Wunsch hat, diesen Bundesstaat zu verlassen und in einen verheißungsvolleren (sie will nach L.A.) zu ziehen.
Es ist die Geschichte von Joe, der in seinen besten Freund verliebt ist und daneben alles für eine Zulassung an einer Künstlerschule tut. Zugegeben, die Richtung der Schilderung wirkt oft konzeptlos, viele Szenen wirken konstruiert, und der Zuschauer fragt sich, weshalb dies jetzt eingebracht wurde. Der Regisseur hat hier autobiographische Situationen verarbeitet, die somit durchaus auch etwas verworren imponieren dürfen.
Man muß auch Billigproduktionen ein Forum und eine Möglichkeit bieten; selbstverständlich darf man sie daher von technischer Qualität usw. nicht mit derer großer etablierter Studios vergleichen. Die Schauspieler in der vorliegenden Verfilmung haben im low-budget Sektor gearbeitet, und haben ihr Bestes gegeben.
Schön ist die Szene, als Andrew und Joe zum ersten Mal miteinander schlafen, selbst wenn dieses erste Mal nach "Aufforderung" ihrer Vorzeigefreundinnen erfolgt. Immerhin sind die beiden Jungs danach fest zusammen. Ebenfalls schön die mitunter schmachtenden Blicke Andrews zu Joe. Nervig die beiden Mädchen, vor allem Andrews Vorzeigefreundin, die beide glücklicherweise nach der 1. Hälfte des Films von der Leinwand verschwinden. Eigentümlich auch das Verhältnis Joes zu einem alten und kranken Künstler, der ihn malt und bei dem er auch wohnt; dies ist auch eine Variante menschlicher Existenz und daher nicht unrealistisch.
Der Produzent hat sicherlich etwas konzeptlos Situationen dargestellt, und manchmal muten sie konfus an; doch das Leben ist häufig ebenso, und es muß dem Zuschauer nicht immer alles vollkommen verarbeitet und vorbereitet serviert werden.
Auch wenn ich ebenfalls das Projekt mit 2 Sternen bewerte, so enthält diese Beurteilung jedoch den Zusatz +++, und ich kann keineswegs einigen anderen Rezensenten folgen, die das Werk als sinnlos und wertlos klassifizieren. Es ist durchaus interessant, auch wenn etliche Situationen nur angerissen erscheinen. Auch wenn die Tonqualität nicht unbedingt überwältigend ist; die Tatsache, daß nicht die exklusivsten Mittel zum Dreh zur Verfügung standen, sollten das Werk als solches nicht in Frage stellen.
Trotz einer 2-Sterne-Bewertung kann ich den Film durchaus empfehlen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Was soll das?, 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Vacationland (DVD)
Ich habe diesen Film fürchterlich gefunden, reine Zeitverschwendung. Er erinnerte mich ständig an einen billigen Film der siebziger Jahre. Schlechte Bildqualität und eine völlig enervierende Musikuntermalung. Auch die Aussage des Films bleibt mir schleierhaft. Was sollen die Geschichten um den alten, am Ende sterbenden Mäzen oder dieser Tim? Zu guter letzt muss man leider auch sagen, dass die Haupthandlung des Films, das Zusammenfinden der langjährigen, heimlich ineinander verliebten Freunde, so unmotiviert heruntergenudelt wird, dass sie einen völlig kalt lässt.
Einziges Highlight dieser DVD war die Beigabe "Crossover", ein Kurzfilm von 10 Minuten der sehr bewegt und zeigt, wie man solche Filme macht.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Einfach grausam, 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Vacationland (DVD)
So einen vereierten Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dieser Film ist so pueril dass man meinen koennte ein Teenager hatte sich das Script vor zehn Jahren mal ausgedacht weil er's zuhause nicht aushielt und da halt seiner Frust Ablass mal geben musste.
Mehr als 45 minuten konnte ich mir das nicht ansehen. Rausgeworfenes Geld.
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