Violet ist die Titelfigur und eine der Hauptdasteller des Filmes, doch neben ihr gibt es noch viele andere die stets im Fokus stehen und zum Gelingen der illustren Unterhaltung beitragen.
Das ganze Szenario spielt mitten in der schwulen Welt. Kontrastreich finde ich die überaus sympathische, doch unattraktive und übergewichtige Violet, die umgeben ist von strahlenden, hocherotischen Superboys. Sie alle zusammen gestalten den Alltag und geben dem Film seinen Charakter.
Das Milieu wird als leichtfüssig, tolerant und vergnüglich beschrieben, was dem Film sicherlich den gewissen "Tatsch" verleiht, aber nur sehr wenig mit der Realität zu tun hat. Trotzdem ist es äußerst amüsant all den Verwicklungen und Eskapaden zuzusehen und es herrscht stets eine vergnügliche und aufgeheiterte Stimmung und die Fröhlichkeit kommt nicht zu kurz.
Auch bemüht sich der Regisseur dem Film eine erotische Färbung zu verleihen, doch gelingt ihm dies leider nur äußerst schlecht, da er wie viele seiner Zeitgenossen dieses Genres in Andeutungen stecken bleibt und auch hier die Realität außen vor lässt.
Insgesamt eine vergnügliche nette Unterhaltung in rosa-rot.