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VILM 01. Der Regenplanet [Broschiert]

Karsten Kruschel
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Juni 2009
Eigentlich hatten sich die Siedler an Bord der VILM VAN DER OOSTERBRIJK das ganz anders vorgestellt. Doch anstatt sie wohlbehalten zu einer entfernten Kolonialwelt zu bringen, war der Weltenkreuzer auf einen namenlosen Planeten gekracht, auf dem es nur eines im Überfluss zu geben schien: Regen. Die wenigen Überlebenden improvisieren zwischen Schrott und Schlamm eine Zivilisation, der nicht nur Kaffee fehlt. Der Regenplanet scheint nur auf sie gewartet zu haben - allerdings nicht, um sich erobern zu lassen.

Wird oft zusammen gekauft

VILM 01. Der Regenplanet + VILM 02. Die Eingeborenen + VILM 03. Galdäa - Der ungeschlagene Krieg
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Produktinformation

  • Broschiert: 220 Seiten
  • Verlag: Wurdack; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938065362
  • ISBN-13: 978-3938065365
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Karsten Kruschel hat einen Roman vorgelegt, der Einfallsreichtum und Gespür für erzählerische Wirkungen mit interessanten Charakteren und einem breit ausgemalten Welthintergrund verbindet - und das alles in einem Buch, das nicht an der Weitschweifigkeit der üblich gewordenen ziegelförmigen SF-Romane leidet. Erik Simon VILM war mir Vergnügen, Erleichterung, Entspannung in einem. Kurz: eine spannende, originelle und stimmungsvolle Sache. Karl-Heinz Steinmüller

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Band 1: Schiffbrüchige auf einer fremden Welt 3. Januar 2011
Von Lucky
Format:Broschiert
Wie offensichtlich einige andere auch, bin ich vom Autor selbst über ein soziales Netzwerk kontaktiert und freundlich auf VILM hingewiesen worden. Das finde ich mal eine nette Art von Direktmarketing! Auch nach der Lektüre hatte ich die Gelegenheit mit Dr. Kruschel noch ein paar Mails austauschen und auf diesem Wege nicht nur direktes Feedback geben zu können, sondern auch einiges über die Hintergründe vom Autor selbst zu erfahren.

Bevor ich zur inhaltlichen Bewertung komme, muss ich einen Punkt loswerden der mich fürchterlich geärgert hat. Eine Geschichte in zwei Bücher aufzuteilen, ist bei vielen Verlagen zur üblichen Geschäftspraxis geworden. So gibt es auch von VILM zwei Teile - Der Regenplanet und VILM 02. Die Eingeborenen. Zwar lassen sich die beiden Teile (wenn man sie beide gelesen hat) durchaus inhaltlich sauber und schlüssig trennen, aber Teil 1 endet völlig unvermittelt und darum wirkt der Schnitt zu Teil 2 zunächst recht willkürlich.
Laut dem Autor selbst, hatte die Druckerei nicht die Möglichkeiten bzw. Kapazitäten, um das ganze Werk in einem Buch zu binden, was ich auch für einen kleinen Verlag wie Wurdack etwas seltsam finde.
Letztendlich zahlt man für 2 Taschenbücher mit insgesamt 440 Seiten einen stolzen Preis von 26,--. Dass der Wurdack Verlag mit anderen Auflagen und anderen Kosten kalkulieren muss, leuchtet mir schon ein und darum verstehe ich meine investierten 26 Euro als gern gegebenen Förderzuschuss für einen viel versprechenden, neuen deutschen Science Fiction Schriftsteller.
Allerdings komme ich mir etwas veralbert vor, wenn ich in dem Zusammenhang das Zitat eines anderen deutschen SF Autors, Erik Simon, auf dem Buchrücken lese, der betont, wie angenehm sich VILM von den üblich gewordenen ziegelförmigen SF-Romanen abhebt. Denn wenn man die beiden Teile zusammenfasst, und die Seiten etwas großzügiger bedruckt (s. z.B. die Papierverschwendung in Lukianenkos Büchern, z.B.Sternenspiel: Roman) hat man ganz schnell den gleichen Ziegel. Und dann hebt sich VILM nur noch inhaltlich und/oder stilistisch ab - und das tut es durchaus.

Die Grundidee der Story von "VILM Der Regenplanet" ist so einfach wie untypisch für einen zeitgenössischen SF-Roman und darum schnell erzählt: Ein mächtiger, kilometergroßer Weltenkreuzer stürzt auf einem fremden und von Menschen nicht erschlossenen Planeten ab. Da die Technik größtenteils unbrauchbar geworden ist und man sich weit ab von üblichen Weltraumrouten befand, ist mit einer Rettung nicht zu rechnen. Kruschel erzählt uns in einzelnen Episoden-ähnlichen Kapiteln von den Entbehrungen und Schwierigkeiten der Schiffbrüchigen auf einem Planeten, auf dem es praktisch immer nur regnet...
Neben sozialen Reibereien zwischen Menschen, die unter widrigen Umständen auf engem Raum miteinander klar kommen müssen, erleben wir, wie die einzig überlebende Zentralierin Eliza von den übrigen Menschen ausgegrenzt wird, wie in lebensgefährlichen Expeditionen die Überreste des Raumschiffs erkundet werden, wie ein Arzt gegen fremdartige Krankheitserreger kämpft und wie schließlich die ersten auf dem Planeten geborenen Kinder ihre ganz eigene Beziehung (und Symbiose) zu der Regenwelt und den dort lebenden mysteriösen und geheimnisvollen Wesen aufbauen. Dass VILM noch viel größere Geheimnisse in sich birgt, erfährt der Leser übrigens erst im zweiten Teil.

Der Plot von "VILM Der Regenplanet" (im Gegensatz zu Teil 2) - Schiffbrüchige auf einer fremden Welt - wirkt nicht gerade originell und die einzelnen Episoden wirken etwas unzusammenhängend und bruchstückhaft, was mich am Ende von Teil 1 noch etwas ratlos zurück gelassen hat. Mir hat durch die unterschiedlichen Sichtweisen, aus denen Kruschel die Geschichte handwerklich sehr gut erzählt, auch eine Identifikations- oder Hauptfigur gefehlt. Einige Protagonisten bleiben in ihrer Charakterisierung darum so blass wie die Haut der Schiffbrüchigen nach Jahren unter Regenwolken ohne Sonne und Solarium.
Loben muss man Kruschel dabei dafür, dass und wie er in den einzelnen Episoden die Situationen teilweise sehr einfühlsam und eingängig darstellt, was sehr für seinen Erzählstil spricht. Z.B. kann man die Anspannung des Arztes gut nachempfinden und erlebt mit, wie er bei der Behandlung des kleinen Jungen Will fast Nerven und Beherrschung verliert und dadurch eine nicht greifbare aber spürbare Kluft zwischen den beiden Personen entsteht. Von derartiger Tiefe hätte ich mir mehr gewünscht.

Auch lässt Kruschel inhaltlich einiges an erzählerischem Potenzial aus. Ich hätte gern mehr über den Konflikt zwischen den Zentraliern und dem Rest der Menschen erfahren. Mich hätte auch interessiert, warum die Beziehung zwischen Eliza und Lafayette offensichtlich nicht erwünscht war und noch so einiges mehr. Dafür hätte ich einen weiteren ziegelförmigen SF Roman in meinem Bücherregal gern in Kauf genommen.

Unterm Strich gibt Teil 1 für sich gesehen darum noch nicht so wahnsinnig viel her, aber Teil 2 wird besser und rundet das Werk insgesamt ab. Übrigens arbeitet der Autor bereits an einer Fortsetzung mit dem Arbeitstitel "VILM - Das Dickicht" und auch ein Hörbuch ist in Arbeit. Das im April 2011 erscheinende Buch Galdäa wird zwar von Amazon als VILM 3 angekündigt und spielt im selben Universum, hat aber mit VILM selbst nichts weiter gemein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So gefällt mir Science Fiction 11. Juli 2011
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
...denn es geht nicht um Eroberung, Politik, Intrige, elend lange Technikbeschreibungen und epische Schlachten, sondern um die unfreiwillige Neubesiedlung eines Planeten. Ein riesiger Weltenkreuzer mit Siedlern an Bord, die von überfüllten Gestirnen auswandern, stürzt auf einen fremden Stern. Zu Hause weiß keiner, wo sich die Vilm van der Oosterbrijk (der Name des Raumschiffs) zur Zeit des Absturzes aufhält, und das Absetzen von Notrufen ist aus Mangel an funktionierender Technik nicht möglich. Die Überlebenden versuchen, sich mit den vorhandenen Möglichkeiten eine neue Heimat zu schaffen auf diesem Planeten, auf dem es immer regnet.

Anhand der Schicksale Einzelner werden die Widrigkeiten und auch die Chancen, die ein völlig neuer Lebensraum bietet, sehr plastisch geschildert. Für meinen Geschmack hätten es davon noch viel mehr sein können: Lagerkoller, Depression, Heimweh, Mangelerscheinungen durch das fehlende Sonnenlicht haben in solchen Situationen sicher viele Gesichter. Der Autor hält sich dicht an irdische Gegebenheiten (fruchtbarer Boden, essbare Pflanzen und Tiere, lebensfreundliche Atmosphäre, normale Schwerkraft), um dann mit den Eingesichtern einen richtig schönen Trumpf aus dem Ärmel zu ziehen. Manchmal, besonders gegen Ende, verheddert er sich ein bisschen und will zu viel auf einmal. Auch halte ich die rasante Anpassung der Kinder an den Planeten für überstürzt - das wäre mal eine flotte Evolution! Wie auch schon einer meiner Vorgänger sagte, ist das Ende kein Ende, sondern ein abrupter Schnitt zwischen zwei Hälften, die man problemlos auch in ein Buch mit 450 Seiten hätte packen können. Da hat sich ein kleiner Verlag wohl durch den Titel deutscher Science Fiction-Preis" eine Finanzspritze erhofft. Trotzdem ist dies ein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt und ich will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligente, ausgefeilte Story 30. Dezember 2010
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Vilm ist ein überlegt und durchdacht geschriebener Sci-Fi Roman, dem man anmerkt, dass der Autor sich in die Situation der Darsteller hinein gedacht hat. Die hier tweilweise leise angebrachte Kritik, dass der Geschichte manchmal etwas der rote Faden fehlt hat zwar seine Berechtigung, nachdem man sich anfangs etwas wundert, dass die einzelnen Kapitel fast eigenständigte kleine Geschichten sind, kann man dem Erzählstil des Autors aber durchaus etwas abgewinnen. Andere Autoren hätten den Roman von gut zweihundert auf vielleicht das Doppelte und mehr aufgebläht, um die einzelnen Kapitel mit einer stringenten Handlung zu verbinden. Kruschel jedoch bringt seine Ideen in den miteinander verwobenen Kapiteln kurz und knackig aufs Papier - und diese Ideen sind zwar fantasievoll, aber dabei nicht unrealistisch, die Charaktere glaubhaft und überschaubar, sodass man sich nicht - wie in mancher der zahllosen "Space operas" irgendwann im Handlungs- und Personengeflecht verliert. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und kann jedem Anhänger gut geschriebener, nicht in erster Linie auf Action basierender Science Fiction den Roman nur wärmstens empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Trotz schöner Sprache und guter Idee bleibt das Buch meist sehr...
Zuerst das Positive beim Buch. Die Sprache. Es wird sehr schön beschrieben, Dialoge werden nur verwendet, wenn sie auch sinnvoll ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Matthias Mueller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine ganz andere Welt ...
Anpassung und Auseinandersetzung.-
Ein außerordentlich gut gemachter Roman, die die Auseinandersetzung und schließlich Anpassung an eine völlig andere Umwelt... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von P.M. Peternell veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen atmosphärisch dicht, aber eher was für Liebhaber russischer...
Über die Handlung wurde hier schon genug geschrieben. Ich möchte die Rezensionen nur dahingehend ergänzen, als dass man sich bei Vilm I + II eher an Romane von Lem... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Pham Nuwen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen
Herr Dr. Kruschel legt ein Werk vor, dass bis auf sehr wenige Ausnahmen in der Erzählung und Handlungsverlauf durchaus stimmig und spannend ist. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von C. Benkner veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Interessante Ideen, manchmal merkwürdig....
Also die Sache mit dem abgestürzten Raumer, die Suche in dem "Berg" von Metall, die Problematik, das der Raumer sich selbst repariert und dabei wenig rücksichtsvoll mit... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Ralf Kählke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend und anders
Spannend und völlig anders als die üblichen Romane. In jedem Fall lesenswert, wenn man sich auf die Geschichte einläßt und ein völlig neuer Blick auf... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Chatzidis veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen der mutantenstadel
Die VILM Geschichten sind mir leider zu blöd. Kinder haben keinen Respekt vor den Erwachsenen und ziehen sich Drogen rein, die Vilmer hausen in zu engen Wrackteilen statt was... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von mpower veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Regen, Regen, Regen ...
Ich habe den Roman aufgrund der zahlreichen guten Besprechungen gekauft.
Ein Raumkreuzer mit Siedlern an Bord kracht auf einen fremden Planeten, auf dem es ständig nur... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Wolfgang Maurer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen MentalMagie Fantasy
Als Liebhaber von Hard Science Fiktion hatte ich die Hoffnung dass dieses Buch evtl. noch ganz ok sein könnte.
Leider wurde ich dann doch negativ überrascht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2011 von 1981
3.0 von 5 Sternen Absturz in den Jugendroman
Die erste Hälfte des Buches Vilm 01 beschreibt die Havarie eines gewaltigen Kolonialschiffes, das sich aufgrund einer Software-Sabotage selbst in seine Teile zerlegt und auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von Taklamakan
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