Mir fehlt es an der Flüssigkeit des Lesens. Es ist voller Fakten, ohne Quellenangaben (Wikipedia wird genannt als eine Quelle), sehr gedrängt in der Aufzählung, sehr gebündelt, wie ein Nachschlagewerk. Die Punkte werden einzeln behandelt und sind voneinander getrennt, also es handelt sich nicht um einen durchgehenden Text, wo der Bogen von einem zum anderen gespannt wird. da war ich doch sehr enttäuscht und dadurch bin ich nur mühsam am Buch hängen geblieben und musste mich zwingen, weiterzulesen. Ich lese nicht in einem Nachschlagewerk, ich schlage dort eben nur nach. Schade.
Inhalt: Geheimdienste, Umwelt, Impfen, Anthrax, Kissinger, Bush, Skull and Bones, CIA, Politik, Wirtschaft, CO2 Lüge, Opiumkrieg, Bilderberger, FED, IG Farben, Waldsterben, Scientology, Mormonen, das alte Ägypten, Konzil von NiKäa, etc. etc.
Neues war für mich nicht dabei. Jeder Punkt ist voll mit Fakten, aber dann doch wieder zu kurz ohne Ausschmückung. Der Autor hat sich sicher bemüht, an Fakten zu bleiben und nichts Persönliches reinzubringen, nicht einmal eine persönliche Stellungnahme. Dadurch wirkt alles sehr trocken. Er wollte wohl damit eine Objektivität erreichen, aber dazu fehlen dann wieder die Quellenangaben. Oder es war die Angst, jemandem auf die Füsse zu treten und verhalten zu bleiben. Dadurch entsteht aber dann schnell die Gefahr, dass das Buch langweilig wird.
Ein Buch lebt von persönlichen Meinungen und Einfärbungen. Das Buch liest sich bei jedem Punkt wie ein kurzer Zeitungsbericht. Für Nichtkenner der Szene dürfte es schwer sein, Hintergründe zu verstehen, denn nur im Nennen von Bilderberg (um ein Bsp anzugeben) und im Aufzählen von ein paar Punkten ist keine Aufklärung vorhanden, es bleibt alles an der Oberfläche. Da nutzt auch eine Namensliste der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz nichts.
Wikipedia als Quelle und als einzige Quelle trifft nicht meinen Geschmack!