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Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? [Taschenbuch]

Gerd Koenen
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 452 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596146380
  • ISBN-13: 978-3596146383
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.139.177 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gerd Koenen wurde 1944 in Marburg geboren. Er hat Geschichte und Politik in Tübingen und Frankfurt/Main studiert und dabei vom SDS 1967 bis zu den maostischen Zirkeln und Parteiinitiativen der 70er Jahre das volle Programm des linksradikalen Aktivismus absolviert. Er hat als Verlagslektor, Zeitschriftenredakteur, Journalist, wissenschaftlicher Mitarbeiter Lew Kopelews sowie als freier Schriftsteller gearbeitet und lebt in Frankfurt am Main.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend 22. Oktober 2005
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Gerd Koenens Studie über den Kommunismus ist eine der besten Analysen über das sowjetische kommunistische System, welches ich gelesen habe. Koenens These ist, dass der Kommunismus im wesentlichen die Utopie einer totalen Säuberung, Homogenisierung und Gleichschaltung einer Gesellschaft gewesen sei. Dies habe sich letztlich als nicht einlösbar erwiesen.
Eindrucksvoll und plastisch beschreibt Koenen die totalitäre Herrschaftspraxis des Kommunismus unter Lenin und Stalin. Angeregt wurde er zu dieser Studie durch das "Schwarzbuch des Kommunismus", dessen Verdienst er zwar lobt. Mit dem Vorwort des Herausgebers Stephan Courtois ist er jedoch nicht einverstanden, was ihn - unter anderem - zu diesem Buch veranlasst hat. Eindrucksvoll schildert Koenen, wie aus einer Utopie ein menschenverachtendes System der Gewaltherrschaft wurde(Schwerpunkt der Darstellung sind die Zeit Lenins und Stalins, die folgenden Jahre werden dann nur noch gestreift). Nach Stalins Tod sei zwar das Monopol der Partei erhalten geblieben, doch der Prozess des Abbaus des Massenterrors blieb unumkehrbar. Das nachstalinistische System könne als "posttotalitär" bezeichnet werden.
Die menschenverachtende Politik der Bolschewisten wurde schon bei der Machtergreifung 1917 und der Auflösung der Konstituante im Januar 1918 deutlich. Den Kommunisten ging es um die Zerschlagung der Gesellschaft und des Bürgertums. Hier - so Koenen - läge der entscheidende Unterschied zum Aufstieg des Nationalsozialismus, der, die im Gegensatz zu den Kommunisten den bestehenden Staat nicht zerschlagen hätten, sondern diesen - mit aktiver Unterstützung der regierenden Eliten - nach ihren Bedürfnissen "ummodeln und durch eigene parallele Apparate ergänzen und kontrolliren" konnten (S.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A lucidly written re-interpretation of Leninism 30. Januar 2007
Format:Taschenbuch
With this broad survey of 20th century Russian history, the prolific German historian and publicist Gerd Koenen presents an impressive contribution to the current German debate about the so-called “Black Book of Communism”. As the title indicates, Koenen tries to clarify what the nature of communism (i.e. regimes that labelled themselves this way) was. His review starts with World War I and ends with the fall of the Soviet empire. It is filled with a plethora of revealing empirical details and thought-provoking interpretations and conceptualisations of Leninist and Stalinist ideas and policies. Koenen extensively compares Lenin with Mussolini, and Stalinism with Nazism. Lucidly written, it constitutes an excellent introduction to the Soviet experience.

Interestingly, Koenen acknowledges that he himself, like some authors of the mentioned “Black Book”, went through a phase of sympathising with communism. He emphasises the continuities between Leninism and Stalinism. On the other hand, however, he also argues that there have been discontinuities between Marxism and Leninism. Koenen sees in Lenin, as in Mussolini, a “revolutionary bellicist” whose “turn-away from all historical goals of the workers movement and Marxism [meant] the development of an entirely new, original doctrine that was later called Leninism.” (p. 38) “Lenin’s and the Bolshevik’s break with the historical workers movement [a break] that constituted the starting point of modern communism meant, in several regards at once, a reversal [Verkehrung] of what was called until then socialism.” (p.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert 14. Mai 2008
Format:Taschenbuch
Dieses Buch könnte auch heißen "Kurze Geschichte der Sowjetunion unter besonderer Berücksichtigung der Stalinzeit", und vielleicht war es auch ursprünglich so geplant. Der Kommunismus in China, in Kuba, bei den osteuropäischen Vasallen der Sowjetunion und auch die kommunistischen und prokommunistischen Bewegungen in demokratischen Ländern werden zwar erwähnt, aber nicht ausführlich behandelt. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Stalin-Ära; aber das Buch hilft einem vielleicht gerade so, auch die anderen Erscheinungsformen des Kommunismus in den Blick zu nehmen und besser zu verstehen. Koenen analysiert die Entstehung und Herrschaftsweise des Stalinismus (wobei sein Vergleich mit dem Nationalsozialismus besonders erhellend ist), und er erinnert in diesem Zusammenhang an viele - schreckliche - Tatsachen, die man nie so richtig zur Kenntnis genommen hat bzw. dabei ist, wieder zu vergessen. Schon deshalb sollte man dieses Buch lesen, zumal es nicht im Ton der Anklage geschrieben ist und man auch nicht den Eindruck hat, daß es der Autor genießt, möglichst viele Scheußlichkeiten auszubreiten. Er will vielmehr zeigen: wie kam es dazu? Was motivierte diese Leute?
Das Buch ist schon ein paar Jahre alt; vielleicht behandelt es deshalb den Kommunismus als eine Sache, die sich erledigt hat. Aber die KP Chinas ist immer noch an der Macht, in Kuba regiert immer noch Castro (allerdings der kleine Bruder) und in Rußland identifizieren sich Staat und Bevölkerung mehr und mehr mit dem sowjetischen Erbe. Man muß sich also nicht nur fragen, was der Kommunismus w a r, sondern auch, was er heute noch i s t. Nur ein Etikett für manche Formen autoritärer Herrschaft, oder wirkt da etwas nach, was von Stalin und von Lenin kommt? Die Meinung des Autors dazu wäre sicher interessant.
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