Sandra Trostels Film war der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2011.
Die Dokumentation begleitet die junge selbstbewusste Hamburger Punkband "1000 Robota" um Frontmann Anton Spielmann über einen längeren Zeitraum bei ihrem Aufstieg. Konzert- ausschnitte, Fahrten zu Konzerten, der Auszug aus der elterlichen Wohnung, das Ablegen des Abiturs, der erste Ausbildungsvertrag, das erste Unterzeichnen des Plattenvertrages sowie das spätere Überwürfnis mit dem Plattenlabel wegen kreativer Differenzen- die Kamera ist stets dabei, ob im Tour"bus", auf der Bühne, im Hoteldoppelstockbett oder Jugendzimmer, ob im Büro des Plattenlabels oder im Tonstudio.
Trostel gelingt es, eine ungewöhnliche Nähe und Vertraulichkeit zu der Band herzustellen, vielleicht auch deshalb, weil sie keine Wertung vornimmt. Die einzigen Kommentare kommen von der Band selbst. Auch wenn man kein Fan von Punkmusik ist, ist diese Dokumentation durchaus sehenswert.