Kurzbeschreibung
Gute Nachrichten für Liebhaber starker Gefühle und feinsinniger Kleinode: Juan Carlos Cáceres ist wieder da und mit ihm vierzehn neue Aufnahmen, die seine "Utopía" des Tangos beleuchten. Der 71-jährige, seit 1968 in Paris lebende Argentinier ist Sänger, Pianist, Komponist und Maler. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen jedoch im Jazz und Tango und vor allem den schwarzen Wurzeln des Tangos, wie sie in der brasilianischen Murga, der argentinischen Milonga und kubanischen Habanera zu hören sind.
Wegen der stimmlichen Ähnlichkeit wird Cáceres manchmal mit Paolo Conte verglichen, und tatsächlich ist auf "Utopía" eine Nähe zum europäischen Chanson nicht zu überhören. Dennoch steht Cáceres mit seinem multikulturellen Ansatz eher einem Dr. John näher. So ist "Utopía" ein genreübergreifendes Tango-Album, dessen Einzigartigkeit durch seine originelle CD-Gestaltung im überformatigen, aufklappbaren Pappcover unterstrichen wird.