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Utilitarismus und Sportethik
 
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Utilitarismus und Sportethik [Taschenbuch]

Claudia Pawlenka


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Kurzbeschreibung

Der klassische Utilitarismus von J. Bentham, J. St. Mill und H. Sidgwick gilt als das empiristische Gegenstück zur Ethik Kants im angelsächsischen Raum und ist eine der bedeutendsten Grundpositionen der Ethik.
Durch die konsequente Anwendung des Utilitarismus auf die ethischen Probleme im medienrelevanten Leistungssport gelingt mit diesem Buch erstmals eine Systematisierung grundlegender Theorie- und Praxisfelder der Sportethik, die neben dem aktuellen Diskussionsstand auch die bei uns vernachlässigte amerikanische Literatur berücksichtigt. Kernstück des Buches bildet die These einer wechselseitigen Affinität zwischen Utilitarismus und Spitzensport. Diese besagt, daß der Utilitarismus einerseits den spezifischen Handlungsbedingungen in diesem Lebensbereich in besonderer Weise gerecht wird, und andererseits in der reduzierten Welt des Wettkampfsports die Einwände gegen theorieimmanente Schwächen entfallen.
Die interdisziplinär ausgerichtete Arbeit richtet sich gleichermaßen an Vertreter von Philosophie und Sportwissenschaft: mit einer umfassenden Einführung in den klassischen Utilitarismus, der Kontrastierung von utilitaristischer und Kantischer Normenbegründung, der Regelthematik und der Kritik an Rawls' Begründung einer bestimmten Form des Regelutilitarismus oder auch mit Fragen nach Sinn und Wesen des Sports, nach den Verbindungslinien von allgemeiner und sportlicher Fairneß, der Binnendifferenzierung der Fairneß oder dem Verhältnis von Fairneß und Gerechtigkeit im Sport.

Autorenportrait

Claudia Pawlenka, geb. 1968, studierte in Tübingen und Berlin Philosophie und Sportwissenschaften. Sie ist Stipendiatin der DFG am Tübinger Graduiertenkolleg Zentrum für Ethik in den Wissenschaften. 2001 erhielt sie für die diesem Buch zugrundeliegende Dissertation den Humboldt-Preis der Humboldt Universität Berlin.

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