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Uta von Naumburg [Gebundene Ausgabe]

Michael Imhof , Holger Kunde
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

27. Juli 2011
Uta von Naumburg ist die Nofretete des Mittelalters! Wie keine andere Frau jener Zeit lebt die Markgräfin durch ihre eindrucksvolle Darstellung als Stifterfigur im Westchor des Naumburger Doms in den 1240er Jahren durch den sogenannten Naumburger Meister geschaffen im Bewusstsein der Menschen weiter. Als Uta von Ballenstedt (um 1000 1046) war sie mit Ekkehard II., dem Markgrafen von Meißen, vermählt und somit Teil einer der einflussreichsten Familien im Heiligen Römischen Reich. Das Buch zeichnet das Leben Utas geprägt von Repräsentation und Religion und ihr Lebensumfeld nach, beleuchtet die Bedeutung der Herrscherfrauen in dieser Zeit, behandelt die Stifterfigur im Naumburger Dom und erörtert ihre beachtliche Rezeptionsgeschichte seit dem Aufkommen der Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts. Erst dadurch war die Skulptur neben dem Bamberger Reiter zum Mythos deutscher mittelalterliche Kunst geworden.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Imhof, Petersberg (27. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865686559
  • ISBN-13: 978-3865686558
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 22,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.436 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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3.0 von 5 Sternen Ein geeigneter Einstieg 23. Oktober 2011
Von Heinrich
Format:Gebundene Ausgabe
Als jemand, der sich nunmehr seit fast zehn Jahren intensiv mit Uta und ihrer Zeit beschäftigt, war mir bekannt, dass man über die historische Figur der Uta so gut wie nichts weiß. Um so verwunderter war ich, ein Buch mit dem Titel "Uta von Naumburg" zu finden. Die Verwunderung steigerte sich mit dem Blick ins Inhaltsverzeichnis, das tatsächlich suggeriert, das Buch vermittle fundiertes Wissen über Utas Leben. Wer das Buch zur Hand nimmt in dem Glauben, hier mehr über sie erfahren zu können, sollte wissen, dass derartige Hoffnungen zwangsläufig enttäuscht werden müssen.
Das Buch leistet das, was maximal möglich ist: Es trägt Wissen über die Personen zusammen, die mit Uta verwandt waren, oder denen sie begegnet ist/sein könnte. Und es liefert eine Reihe von Informationen über die Zeit, in der sie lebte.
Die reiche Bebilderung fördert zudem das Vorstellungsvermögen über ihr Lebensumfeld.
Wer sich Uta als historischer Person anfänglich nähern will, sozusagen einen Einstieg sucht, der bekommt hier eine Möglichkeit dazu. Als Erstzugang zum Thema ist das Buch gut brauchbar. Zur Vertiefung des im Buch enthaltenen Wissens steht genügend Fachliteratur zur Verfügung.
Schmerzhaft fällt freilich auf, dass das Buch stellenweise Falschdarstellungen enthält bzw. voreilige Schlüsse zieht. Hierfür nur einige Beispiele:
Wer einigermaßen im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, dass nicht Heinrich III. (wie das Buch auf S. 27 behauptet) den Gang nach Canossa antrat, sondern Heinrich IV.
Wenn Adalbert II. ein Neffe Utas war, also ein Sohn eines ihrer Geschwister, kann er nicht zugleich Großenkel ihres Vaters Adalbert gewesen sein (S.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die beiden Autoren sind sozusagen "direkt an der Materie" tätig, ich denke, dass das Buch im Vorfeld und Zusammenhang mit der Landesausstellung "Der Naumburger Meister" 2011 in Naumburg entstanden ist und somit ein gut ergänzendes Exemplar zum Ausstellungskatalog darstellt. Jener Ausstellungsdoppelband mit mehreren Kilo Gewicht konzentriert sich auf die Entwicklung gotischer Architektur und Bauplastik exemplarisch im Zusammenhang mit dem vom Namen immer noch (oder vielleicht für immer)unbekannten Naumburger Meister analog der Wiege der Gotik im französischen Gebiet herüberwandernd in deutsche Gefilde. Dabei gibt der Katalog sehr wenig Auskunft über die Stifter selbst, deren berühmteste Uta von Naumburg (eigentlich: Uta von Ballenstedt )ist. Rund 200 Jahre nach dem Leben der ersten Domstifter wurden ihre Körper als Plastiken in einer religiösen Gedächtnis- und Fürbittefunktion durch den Naumburger Meister geschaffen und sind uns (nach Jahrhunderten der Bedeutungslosigkeit nach der Reformation) seit dem 19. Jahrhundert immer wertvoller und bekannter geworden.(Noch Goethe, der Kunstkenner bekommt sie offensichtlich bei einer Dombesichtigung nicht einmal zu Gesicht!) Sei es zum einen ihrer Schönheit (allen voran die Plastik, die wir möglicherweise für Uta halten,sie könnte genausogut die polnische Königstochter Reglindis sein, die ihr gegenüber steht, die dann die eigentliche Uta wäre)sei es zum anderen der Kult, der sich um diese Figuren vor allem im frühen 20. Jahrhundert (DEUTSCHE Schönheit, fälschlicherweise auch die Annahme, die Gotik ist auf deutschem Boden entstanden), sei es aber auch die im späten 20. Lesen Sie weiter... ›
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