1961 in München geboren, begann Uschi Zietsch ihre ersten Erzählungen mit drei Jahren, wenn sie mit ihrem Vater frühmorgens durch Haus und Garten streifte und überall seltsame Wesen entdeckte, die allerhand Abenteuer erlebten. Die Schulhefte füllte sie später lieber mit fantastischen Geschichten, anstatt Hausaufgaben zu machen und erhielt für die wortreichen Erfindungen viel Lob, für die fehlenden Rechenaufgaben aber nicht minder Tadel. Mit elf Jahren brachte sie auf der alten Reiseschreibmaschine ihrer Mutter ihren ersten Roman über ein Pferd zu Papier. Gerade in der Pubertät angekommen, wandte sie sich zeitgenössischen Themen in Kurzgeschichten zu und gab mit einem Klassenkameraden eine Schülerzeitung heraus. Mit 18 Jahren bot sie verschiedenen Verlagen ihren ersten Fantasyroman, einen 1000-Seiten-Wälzer an, bekam dadurch gute Kontakte, wurde ermutigt, weiterzumachen und erhielt 1986 die erste Veröffentlichung mit "Sternwolke und Eiszauber". Seit 1996 ist sie freischaffende Schriftstellerin in verschiedenen Genres. 2008 gewann sie den von amnesty international ausgelobten Literaturpreis "Menschenrechte" mit ihrer Kurzgeschichte "Aische".