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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Scharlatane der Usability,
Von
Rezension bezieht sich auf: Usability: Nutzerfreundliches Web-Design (X.media.press) (Gebundene Ausgabe)
Was ist von einem Buch über Usability zu halten, das als zentrales Problem heutigen Webdesigns die Orientierung am "Dümmsten Anzunehmenden User" (DAU) sieht? Offenbar steht die "Nutzerfreundlichkeit" hier in einer eher seltsamen Art im Mittelpunkt. So wird die gewöhnlich stets gefeierte Webseite von Amazon.com als Paradebeispiel einer DAU-Seite mit niedrigem "Fun-Faktor" beschrieben und kritisiert. Nun darf aber nicht der Anschein aufkommen, durch das Buch zöge sich irgendein roter Faden. Die verschiedenen Autoren scheinen sich in keiner Weise thematisch abgesprochen zu haben. Dabei fällt aber allenthalben das stupende Unwissen bezüglich der aktuellen und klassischen Usability-Forschung auf; einige Passagen versetzen dem Leser mit ihrem blasiert zur Schau gestellten Unwissen einen regelrechten Schlag in die Magengrube. An einer Stelle wird die Abgrenzung Usability/Utility als große Erkenntnis des Autoren gefeiert, an anderen Stellen wird mit "kreativen" (dabei theoretisch völlig ungedeckten) Neologismen wie "E-Usability" (?!?) oder "User Experience Research" nur so um sich geworfen. Ein Blick ins Autorenverzeichnis enthüllt die ganze Misere: Bei den Verfassern handelt es sich beinahe sämtlich um Betriebswirte bekannter Beratungsfirmen. Denen scheint es dann auch folgerichtig weniger um den Entwurf eines Informationssystems mit hoher Usability als vielmehr um Fragen des "strategischen Marketings" zu gehen. Damit ist auch das Zielpublikum dieses Buches klar. Weder sind es Forscher, denen hier außer Amüsement nichts geboten wird, noch Entwickler, die das Buch kopfschüttelnd als unbrauchbar in die Ecke pfeffern und sich Steve Krugs vorzüglichem "Don't Make Me Think!" zuwenden werden. Es ist lediglich aus zwei Gründen geschrieben worden: Erstens soll es als Fibel für andere schicke Unternehmensberater dienen, die für einen Vortrag vor dem Management von DaimlerChrysler noch Stoff brauchen, und zweitens soll es für die Etablierung einer ganz besonders "starken Marke" sorgen: der Karrieren der Herausgeber. Fazit: Erbärmlicher Ausdruck deutscher Unternehmensberaterkultur, wo alles geht, was das Powerpoint-Zeug hält. Und das Zeug hält einiges. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Jede Menge heiße Luft,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Usability: Nutzerfreundliches Web-Design (X.media.press) (Gebundene Ausgabe)
>>Die von den User-Segmenten wahrgenommene E-Usability wird insbesondere vom Handling der angesprochenen Trade-offs determiniert. Die Trade-offs zwischen der "Anschlussfähigkeit an die Motivationslagen der verschiedenen Nutzersegmente" versus "Oferrieren eines konsistenten Benutzerrahmens", zwischen "technisch avanciertem Web-Design" und "Orientierung am DAU" zwischen "Individualisierung" und "Linking Value" (Tribal Marketing) weisen viele Analogien zu den Gegensätzen des postmodernen Marketings auf.<<Alles klar? Dann kaufen Sie dieses Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nur ein Artikel ist überragend.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Usability: Nutzerfreundliches Web-Design (X.media.press) (Gebundene Ausgabe)
Das Buch besteht aus vielen Einzelartikeln von diversen Autoren. Wobei nur der Artikel von Bas Raijmakers eine lesenswerte Ausnahme darstellt: Auf 30 Seiten beschreibt er in "Usability ist ein Mittel, kein Ziel" welche Gründe für Usability-Tests sprechen anhand anschaulicher Beispiele aus seiner eigenen Erfahrung. So prägnant, überzeugend und vollständig habe ich es bisher noch nirgends gelesen.Aber die restlichen Artikel des Buches sollte man meiden. Besonders Anfängern werden nicht erkennen, dass die meisten Autoren das Thema Usability nicht verstanden haben, weil sie das falsche hervorheben (wie z. B. "Nutzerfreundliches Web-Design" statt "Nutzerfreundliche Websites"). Auch das fast jeder Autor in seinem Artikel für die gleichen Probleme und Lösungen andere (unübliche) Fachbegriffe verwendet, sollte Anfänger das erkennen von Zusammenhängen erschweren. Schädlich für Anfänger ist der fehlende strenge Aufgabenbezug und damit die fehlende Nutzungskontextanalyse und Anforderungsentwicklung, wodurch das Thema Usabilty auf das Design der Benutzungsoberfläche beschränkt wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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