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Urmel, Urmel aus dem Eis
 
 
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Urmel, Urmel aus dem Eis [Gebundene Ausgabe]

Max Kruse
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Audiobook-Rezensionen

Den Kinderbuch-Klassiker „Urmel aus dem Eis“, die wohl populärste und erfolgreichste Produktion der Augsburger Puppenkiste, gibt es jetzt auch als Hörbuch. Gelesen vom unvergleichlichen Dirk Bach, mit der Musik von Hermann Amann.

Auf der Insel Titiwu leben Professor Habakuk Tibatong, viele Tiere und Tim Tintenkleks glücklich und zufrieden. Das Schwein Wutz führt den Haushalt und Seele-Fant singt seine traurigen Lieder. Alle Tiere gehen freiwillig in die Sprachschule; doch alle haben ihre unverkennbare, individuelle Sprechweise. Bis eines Tages ein schmelzender Eisblock ein Urmel-Ei freilegt. Gemeinsam brüten sie ein Urmel aus ... Und leichtfertig teilt der Professor per Flaschenpost der Welt mit, dass es Urmels doch gibt. Das ruft König Futsch, der in der Demokratie eigentlich kein König mehr ist, auf den Plan. Er will das Urmel fangen und in sein Königreich tot oder lebendig bringen. Allerhand Aufregung und Turbulenz folgen.

Max Kruse schrieb Bücher, die in jedem Kinderzimmer zu finden sind: „Der Löwe ist los“, „Gut gebrüllt Löwe“ und „Don Blech ..“. Die Idee zum Urmel kam ihm, als er bei der Augsburger Puppenkiste war, und keinen Einfall hatte. Erst zu Hause brachte ihn eine tiefgefrorene Forelle auf das liebenswerte, freche und immer vorlaute Urmel.

Dirk Bach, der begnadete Sprecher, der mit unzähligen Preisen ausgezeichnet wurde, liest die Geschichte von Urmel und den anderen Tieren. Virtuos gibt er jeder einzelnen Figur – Ping Pinguin, Wawa, Schusch, Seele-Fant, Wutz, Tim Tintenkleks und Professor Habakuk Tibatong und natürlich dem Urmel – seine unverkennbare Stimme. Bach ist Max Kruses Wunsch-Erzähler und begeisterter Urmel-Fan! Für alle Kinder, Junggebliebene und Fans ab 6 Jahren. Lesung mit Musik, Spieldauer: ca. 151 Minuten, 2 MCs. Auch als CD erhältlich. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.09.2002
Sprecher Dirk Bach beherrscht den "albernen, maunzenden und quengelnden Kinderton" großartig, findet Rezensentin Felicitas von Lovenberg und erholt sich deshalb schnell von ihrem Befremden darüber, dass diese Hörbuch-Einlesung so verschieden ist von der Marionetten-Fassung der "Augsburger Puppenkiste". Spätestens der Teil, in dem die Tiere von Professor Habakuk Tibatong sprechen lernen sollen, wird für die Rezensentin zum "triumphalen Augenblick" der Lesung, die "jede Erinnerung an die Puppenkiste verscheucht". Die erzählerischen Passagen des Buches trägt Bach gelassen vor, gibt die Rezensentin außerdem zu Protokoll, das immer wieder von hingebungsvollen Versuchen unterbrochen wird, Bachs Diktionen und Klangkompositionen phonetisch wiederzugeben. Beim Zuhören konnte die Rezensentin eigenem Bekunden zufolge nicht nur Max Kruses genialisches Talent wiederentdecken, sondern auch das des "urseligen Komikers" Dirk Bach.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Max Kruses beliebte Urmel-Geschichten begeistern Kinder und Erwachsene immer wieder neu. Die unvergesslichen Verfilmungen durch die Augsburger Puppenkiste sind selbst zu Klassikern geworden.

Klappentext

Was ein Urmel ist, wissen alle Kinder, die den lustigen Fernsehfilm der Augsburger Puppenkiste gesehen haben. In diesem Buch tauchen alle Tiere wieder auf, die bei Professor Habakuk Tibatong auf der Insel Titiwu in die Tier-Sprechschule gehen: das Schwein Wutz, Seele-Fant, Ping Pinguin, Wawa und natürlich der Junge Tim Tintenklecks. Eines Tages finden sie am Strand einen Eisberg aus dem hohen Norden. Im Eisberg ist ein riesiges Ei, und aus dem Ei schlüpft das Urmel. Nun haben die Tiere und der Professor keine Zeit mehr für die Sprechschule. Denn König Futsch will das Urmel für seinen Zoo fangen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Max Kruse wurde am 19.11.1921 in Bad Kösen an der Saale geboren. Seine Mutter war die berühmte Puppenschöpferin Käthe Kruse. Nach dem Abitur in Weimar studierte er in Jena. 1945 heiratete er und baute die Puppenfabrik seiner Mutter in Bad Pyrmont wieder neu auf, nachdem der alte Betrieb in Bad Kösen enteignet worden war. 1949 übersiedelte er nach Donauwörth, wo er die bis heute existierende Produktionsstätte übernahm. Da Max Kruse schon immer Schriftsteller werden wollte, übergab er 1958 die Firma an seine Schwester und zog nach München, wo er als Werbetexter arbeitete, daneben aber auch schon erste Kinderbücher verfasste. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erzielte Max Kruse 1965, als der Hessische Rundfunk sein erstes Kinderbuch "Der Löwe ist los" mit der Augsburger Puppenkiste verfilmte. Am bekanntesten und beliebtesten wurde sein Kinderbuch "Urmel aus dem Eis". Seit 1965 ist Max Kruse mit seiner zweiten Frau, der Malerin und Musikerin Shaofang aus China verheiratet und lebt nahe bei München im Loisachtal. Seine Bücher wurden auch in zahlreiche Sprachen übersetzt, ihre Gesamtauflage liegt bei über drei Millionen Exemplaren. Max Kruse ist Mitglied des P.E.N und Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Auszug

Es war vor vielen Millionen Jahren. Ja, wirklich! Damals legte Mutter Urmel das Urmel-Ei am Ufer des großen Meeres in den Sand, wie sie es bisher immer mit ihren Eiern getan hatte. Aber bald darauf begann es zu schneien, und das war ganz ungewöhnlich.

Mutter Urmel runzelte besorgt die Stirn, schaute zu den grauen Wolken auf und schnaufte: »Anscheinend macht der Große-Wetter-Urmel heute einen unfreundlichen Scherz schade um dieses hübsche Ei.«

Dann zog sie sich in ihre Höhle zurück, schlang den Schweif um ihre Hinterbeine und schnupperte mit ihrer Nilpferdschnauze Hinaus. Natürlich hatte sie keine richtige Nilpferdschnauze, sie war ja ein Urmel, aber es sah so ähnlich aus.

Was nun das Urmel-Ei betrifft, so wuchs ihm langsam eine weiße Schneemütze, und das war sehr ungünstig, denn auch Urmel-Eier können nur in großer Wärme ausgebrütet werden. Es wurde aber immer kälter und kälter und noch kälter. Es wurde scheußlich kalt. »Oje!« bibberte Mutter Urmel. »Jetzt hört der Spaß aber auf!« Das war das letzte, was von ihr vernommen wurde, denn die Eiszeit hatte begonnen.

Wie wir wissen., dauerte die Eiszeit sehr, sehr lange. Hoch oben und ganz unten auf unserer Erdkugel, an den Polen, ist sie sogar heute noch nicht zu Ende.

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