Der Held dieser Geschichte, der Vampirgraf Alucard, ist der letzte seiner Art, aber im Gegensatz zu seinen Vorfahren ist er ueberzeugter Vegetarier. Er kann kein Blut sehen geschweige denn trinken und ernaehrt sich lieber von Obst und Gemuese, vorzugsweise saftigen Pfirsichen. In dieser Geschichte verschlaegt es den Grafen nach England. Hier will er Urlaub machen und Henry besuchen, mit dem er im ersten Buch 'Der letzte Vampir' Freundschaft geschlossen hat. Doch leider ist es fuer Graf Alucard nicht einfach, die Leute von seinem friedfertigen Gemuet zu ueberzeugen. Sobald er, standesgemaess mit dunklem Anzug, Vampir-Cape und dem typischen blassen Vampir-Teint ausgestattet, irgendwo auftaucht, bricht unter den Leuten die Panik aus. So muss der Graf auch diesmal wieder aus der gefundenen Idylle fluechten und schafft es, als Aushilfe in einer Geisterbahn zu arbeiten - ausgerechnet in dem Ferienort Scarcombe, wo Henry mit seinen Eltern in diesem Jahr Urlaub macht. So kommt es zu einem Wiedersehen der beiden guten Freunde. Als der Sarg des Grafen, den dieser nach seiner Ankunft am Strand zuruecklassen musste, entdeckt wird, breitet sich aber auch in Scarcombe die Angst vor dem Vampir aus. Die Polizei setzt naechtliche Streifen ein, um den vermeintlich lebensgefaehrlichen Vampir zu finden und unschaedlich zu machen. Doch auch diesmal gelingt es Graf Alucard auf abenteuerliche Weise, im letzten Moment zu entwischen. Mit den Abenteuern des Grafen Alucard hat Willis Hall eine wunderbare Buchreihe nicht nur fuer Kinder geschaffen, die einen Vampir auf ganz andere und liebenswerte Weise darstellt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)