Mit der Uhrheberrechtsreform 2002 liegt die erste gelungene Einführung in das neue Urhebervertragsrecht vor. Anschaulich werden bisherige problematische Fallkonstellationen mit Hilfe von Rechtsprechungsbeispielen dargestellt und zukünftige Handhabungen und Lösungen aufgezeigt. Der Ratgeber orientiert sich konsequent an der Praxis und trotz wissenschaftlicher Vertiefung hält er eine Sprache ein, die auch für Nicht-Juristen verständlich ist. Die zentrale Frage nach der "angemessenen" zukünftigen Vergütung für schöpferische Arbeit wird nicht nur umschrieben, vielmehr konkret unter Heranziehung branchenüblicher Honorarsysteme ausgefüllt. Teilweise wird diese sogar im Anhang abgedruckt; dort findet man auch Tarifverträge und viele wertvolle Anschriften von Berufsverbänden. Die auf den Inhalt der Kommentierung abgestimmten Praxisvorlagen runden den hohen Gebrauchswert des Buches ab.
Lars Beck, Rechtsanwalt in Bremen