Jetzt eintauschen
und EUR 0,65 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Urbi et Orbi: Thriller [Taschenbuch]

Steve Berry , Barbara Ostrop
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

12. April 2010
Hochspannung, explosive Action und atemberaubende Geheimnisse

1917 erschien die heilige Jungfrau Maria in Fatima und verkündete drei Botschaften, deren dritte lange geheim blieb. Und es wird gemunkelt, der Vatikan halte die echte Prophezeiung bis heute unter Verschluss. Nun macht sich Colin Michener, der Sekretär des sterbenden Papstes Clemens XV., auf die Suche nach einem alten Priester – dem Letzten, der die dritte Verkündigung der Jungfrau kennt. Denn Michener weiß genau, dass in seinen Händen das Schicksal der katholischen Kirche liegt …


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (12. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442374529
  • ISBN-13: 978-3442374526
  • Originaltitel: The Third Secret
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.643 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Steve Berry arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Rechtsanwalt. Er lebt mit Frau und Tochter in Camden County, Georgia.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Fatima, Portugal 13. Juli 1917

Lucia starrte in den Himmel und sah zu, wie die Jungfrau herabstieg. Wie die beiden Male zuvor, so erschien sie auch jetzt im Osten und trat als funkelnder Punkt aus der Tiefe des bewölkten Himmels heraus. In gleichmäßigem Flug glitt sie schnell heran. Sie leuchtete immer heller und verharrte bei der Steineiche drei Meter über dem Boden. Die Jungfrau stand aufrecht da. Der Strahlenkranz um ihre fest umrissene Gestalt glänzte heller als die Sonne. Angesichts dieser blendenden Schönheit senkte Lucia die Augen.
Lucia war von einer Menschenmenge umgeben, anders als vor zwei Monaten bei der ersten Erscheinung der Jungfrau. Damals waren nur Lucia, Jacinta und Francisco auf dem Feld gewesen und hatten Schafe gehütet. Vetter und Cousine waren sieben und neun. Lucia war die Älteste, zehn Jahre, und sich ihrer Verantwortung bewusst. Zu ihrer Rechten kniete Francisco in seiner langen Hose, die Zipfelmütze auf dem Kopf. Jacinta kniete zu ihrer Linken. Sie trug einen schwarzen Rock und hatte ihr Haar in ein Tuch eingebunden.
Lucia blickte auf und sah erneut die Menschenmenge; seit gestern waren die Leute herbeigeströmt. Viele kamen aus Nachbardörfern, und manche hatten verkrüppelte Kinder mitgebracht, deren Heilung sie von der Jungfrau erhofften.

Der Prior von Fatima hatte die Erscheinungen als Schwindel erklärt und alle aufgefordert, sich davon fernzuhalten. Ein Werk des Teufels, so hatte er sie genannt. Doch die Leute hatten nicht auf ihn gehört, und ein Mann aus der Gemeinde hatte den Prior sogar einen Dummkopf genannt. Schließlich würde der Teufel doch niemanden zum Beten auffordern.
Eine Frau im Gedränge schrie den drei Kindern zu, sie seien Schwindler und Gott werde sie für dieses Sakrileg bestrafen. Hinter ihr stand Manuel Marto, Lucias Onkel und Jacintas und Franciscos Vater. Lucia hörte, wie er die Frau zum Schweigen ermahnte. Man respektierte ihn im Tal als einen Mann, der mehr von der Welt gesehen hatte als nur die Serra da Aire. Seine ruhige Art und der durchdringende Blick seiner braunen Augen waren tröstlich für Lucia. Sie war froh, dass er da war, unter all diesen Fremden.
Geflissentlich bemühte sie sich, alles zu überhören, was man ihr zuschrie, und blendete auch den Geruch der Minze, den Duft der Pinien und das durchdringende Aroma des wilden Rosmarins aus. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt jetzt der vor ihr schwebenden Jungfrau.
Nur sie, Jacinta und Francisco konnten die Jungfrau sehen, doch nur sie selbst und Jacinta konnten ihre Worte auch hören. Lucia fand es merkwürdig, dass Francisco dieses Privileg verwehrt blieb, doch bei ihrem ersten Besuch hatte die Jungfrau gesagt, dass Francisco viele Rosenkränze werde beten müssen, um in den Himmel zu kommen.
Ein leichter Wind strich durch die abwechslungsreiche Landschaft des großen Talkessels Cova da Iria. Das Land gehörte Lucias Eltern. An vielen Stellen wuchsen verstreute Olivenbäume oder immergrünes Gesträuch. Das Gras wurde hier hoch und ergab ein ausgezeichnetes Heu. Der fruchtbare Boden brachte Kartoffeln, Kohl und Getreide hervor.
Die Felder waren mit einfachen Steinmäuerchen abgegrenzt. Die meisten waren zerfallen, und Lucia war froh darüber, weil die Schafe so weiden konnten, wo sie wollten. Es war Lucias Aufgabe, die Schafherde der Familie zu hüten. Jacinta und Francisco taten dasselbe für ihre Eltern, und in den zurückliegenden Jahren hatten Lucia und sie viele Tage auf den Feldern verbracht. Manchmal hatten sie gespielt, manchmal gebetet und manchmal zugehört, wie Francisco auf seiner Hirtenflöte spielte.
Doch seit der ersten Erscheinung vor zwei Monaten war alles anders geworden.
Seit diesem Ereignis wurden sie ständig mit Fragen bearbeitet und von denen, die ihnen nicht glaubten, verspottet. Lucias Mutter hatte sie sogar zum Gemeindepriester geschleppt und ihr befohlen zuzugeben, dass alles eine Lüge sei. Der Priester hatte Lucia zugehört und erklärt, Unsere Liebe Frau könne unmöglich zur Erde herabgestiegen sein, um zum täglichen Rosenkranzgebet aufzufordern. Lucia hatte erst ein wenig Trost gefunden, als sie allein war und aus ganzer Seele weinen konnte, um ihrer selbst als auch um der Welt willen.
Der Himmel zog sich zu, und die Regenschirme, die man in der Menschenmenge als Sonnenschutz aufgespannt hatte, wurden zugeklappt. Lucia stand auf und schrie: »Nehmt die Hüte vom Kopf, denn ich sehe die Heilige Jungfrau.«
Die Männer gehorchten sogleich, und einige bekreuzigten sich, als bäten sie um Vergebung für ihre Unhöflichkeit.
Lucia wandte sich wieder der Erscheinung zu und kniete sich hin. »Vocemece que me quere?«, fragte sie. Was wünscht Ihr von mir?
»Beleidigt den Herrn, unseren Gott, nicht mehr, denn Er zürnt bereits sehr. Kommt am Dreizehnten jedes Monats hierhin, und betet bis dahin jeden Tag einen Rosenkranz zu Ehren Unserer Lieben Frau, für den Frieden der Welt und das Ende des Krieges. Denn Sie allein wird helfen können.«
Lucia sah die Jungfrau aufmerksam an. Diese leuchtete durchscheinend in gelben, weißen und blauen Farbtönen. Ihr Gesicht war wunderschön, aber von Sorgen überschattet. Ihr Kleid reichte bis zu den Knöcheln. Der Kopf war mit einem Schleier bedeckt. Die Perlenkette eines Rosenkranzes war mit ihren gefalteten Fingern verschlungen. Ihre Stimme war freundlich und angenehm. Sie wurde weder lauter noch leiser, sondern war so gleichmäßig wie der Wind, der noch immer sanft durch die Menge strich.
Lucia nahm ihren ganzen Mut zusammen und sagte: »Bitte, sagt uns, wer Ihr seid, und vollbringt ein Wunder, damit alle glauben, dass Ihr erschienen seid.«
»Kommt weiterhin am Dreizehnten jedes Monats hierher. Im Oktober werde ich euch offenbaren, wer ich bin und was ich von euch wünsche, und ich werde ein Wunder vollbringen, an das alle glauben müssen.«
Im vergangenen Monat hatte Lucia darüber nachgedacht, was sie sagen sollte. Viele Leute waren zu ihr gekommen und hatten um Hilfe für ihre Lieben gebeten und für diejenigen, die zu krank waren, um für sich selbst zu sprechen. Jetzt kam dem Mädchen eine dieser Bitten in den Sinn: »Kannst du Maria Carreiras verkrüppelten Sohn heilen?«
»Ich werde ihn nicht heilen, aber ich werde ihm helfen, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wenn er jeden Tag den Rosenkranz betet.«
Lucia fand es eigenartig, dass ein himmlisches Wesen seine Gnade an Bedingungen knüpfte, doch sie sah die Notwendigkeit solcher Gebete ein.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so...... 9. November 2010
Von Allen Poe
Format:Taschenbuch
Worum geht es: Colin Michener, der Sekretär des Papstes Clemens XV, versucht das Geheimnis der Botschaften von Fatima zu enthüllen und kommt dabei einem machthungrigen Kardinalstaatssekretär in die Quere. Dabei stehts an seiner Seite, seine ehemalige Geliebte Katerina Lew. Intriegen und Machtspielchen im Vatikan, Streitthema Zölibat, am Glauben zweifelnde Priester inklusive.

Nicht schlecht zu lesen, aber richtig fesseln konnte mich "Urbi et Orbi" nicht. Die Protagonisten, allen voran Colin und Katerina sind unglaublich naiv, die Story steckenweise sehr unglaubwürdig. Und die entschlüsselte Botschaft hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. Also nur eine bedingte Leseempfehlung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht mehr wegzulegen.... 26. April 2011
Von Lisa
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch letzte Woche erhalten und am Sonntag früh damit begonnen und bis Abends ausgelesen..
Prophezeihungen der Gottesmutter, Verschwundene Dokumente, ein Papst der Selbstmord begeht und das Rennen um ein mögliches Unglück noch zu verhindern.
Ein spannenedes Buch, das ich in ein paar Stunden auslesen mußte. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Für Leser die dieses Genre mögen kann ich dieses Buch nur empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und aufschlußreich 6. August 2010
Format:Taschenbuch
DerThriller ist spannund und aufschlußreich und gibt Einblick in den Ritus und Formalien einer Papstwahl. Außerdem in die Möglichkeiten die sich bei der Beeinflussung und Manipulationen der Wähler eines Papstens ergeben können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
1917 erschien die heilige Jungfrau Maria in Fatima drei Kindern und verkündete drei Botschaften. Die dritte blieb lange geheim, bei ihrer Veröffentlichung 2000 wurde über die Echtheit und Vollständigkeit spekuliert. Das macht dem aktuellen Papst Clemens XV. so große Sorgen, dass er kurz vor seinem Tode seinen Privatsekretär Colin Michener auf die Suche nach einem alten Priester in ein rumänisches Kinder-Sterbeheim schickt. Dieser Prister soll als junger Mann die dritte Botschaft aus dem Portugiesischen ins Italienische übersetzt haben und ist der einzige noch lebende Mensch, der die dritte Botschaft der Jungfrau wirklich kennt.

Clemens und Michener haben aber nicht damit gerechnet, dass ein intriganter Kardinal den Inhalt der Botschaft um jeden Preis geheim halten wollen, um bei dem nächsten Konklave als neuer Papst gewählt zu werden.

Ein spannender Thriller und echter Pageturner, der die historischen Vorgänge in Fatima, das Vatikanische Konzil von 1962 und die Persönlichkeiten der Päpste im 20. Jahrhundert in einen mitreißenden Kontext stellt. Dabei werden viele Fragen aufgeworfen, die Kritiker und Anhänger der Katholischen Kriche gleichermaßen beschäftigen: die Stellung der Frau in der Kirche, gleichgeschlechtliche Liebe, Zölibat, Missbrauch, kirchliche Kinderheime, Zwangsadoptionen, Übermacht der Europäer/Italiener im Vatikan,...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kirchenthriller, der den Namen verdient hat 7. Dezember 2010
Format:Taschenbuch
Von diesem Buch können sich die meistern Autoren sogenannter Kirchenthriller eine gewaltige Scheibe von abschneiden! Ein Kirchenthriller, der den Namen auch wirklich verdient hat. Aus meiner Sicht hervorragend recherchiert, flüssig und spannend geschrieben und mit einer fesselnden Story gekrönt! Dieses Buch kann ich nur empfehlen! Viel Spaß beim Lesen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar