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Urban Hymns

The Verve Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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NEW CD

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Wenn Sie bislang nicht vom Durchhaltevermögen von The Verve überzeugt waren, dann sind Sie das mit Sicherheit jetzt. Bevor Urban Hymns herauskam, fragten sich skeptische Zeitgenossen, ob diese Band jemals wieder an die Schlagkraft ihrer früheren Werke herankommen würde, zumal ihr Oeuvre damals, 1995, von der Mehrzahl der Kritiker als nichtssagende, romantische Verirrung belächelt wurde. Man muß The Verve aber eines lassen: Trotz Streichersätzen, Pianosoli und Slide-Guitar blieben sie ihrem düsteren Shadow-Rock stets treu. Nirgendwo wird diese aufsehenerregende Mischung deutlicher als in dem epischen Single-Hit "Bitter Sweet Symphony". Aus dem Vollen schöpften sie auch auf den übrigen Stücken des Albums: Die schmerzhaft tief empfundenen Balladen stellen The Verves derzeit eindrucksvollste Leistung dar und beweisen die Beständigkeit ihres Einflusses auf die Musikszene. --Lucas Hilbert

Rezension

Achtung: Hier haben wir es mit der "zweitbesten Band der Welt" zu tun - so sieht es zumindest Gitarrist und Berufsnöler Noel Gallagher von Oasis. Nun ist der Britpopper nicht unbedingt dafür bekannt, selbstbescheiden zu argumentieren - was The Verve nur noch stärker ins rechte Licht rückt: Was die fünf Mittzwanziger aus dem nordenglischen Städtchen Wigan seit ihrer Gründung am "Winstanley College" 1991 (ein Jahr vor Oasis) musikalisch fabrizieren, darf mit Superlativen beschrieben werden. Ihr drittes Album "Urban Hyms" bringt's auf den Punkt: "Bitter Sweet Symphony", ein hauchzartbitteres Pop-Epos, vom "The Last Time" der Rolling Stones inspiriert, und "The Drugs Don't Work" erklommen als Singles auf der Insel Top-Positionen. Und die übrigen elf Songs des Albums halten das hohe Level. Sänger Richard Ashcroft - ein dünner Strich in der Landschaft, der scheinbar täglich mit einem Schälchen Cornflakes satt wird, aber mit einer Stimme, so souverän und dehnfähig wie ein Bubblegum, ausgestattet ist - klotzt mit einem unverschämten Gespür für Melodien wie vom Notenblatt aus einer anderen Welt - und klingt doch so vertraut. Gitarrist Nick McCabe entfesselt psychedelische Elektrostürme auf seinen Saiten - in "The Rolling People" oder in der 15minütigen Rock-Space-Odyssee "Come On", und im Song "Weeping Willow" surft er mit seinem Instrument in einer schillernden Rock-Umlaufbahn. Drummer Peter Salisbury treibt die Stücke an oder schwingt seine Stöcke locker-flockig pulsierend. Und obwohl schnell klar wird, an welcher musikalischen Sixties-Original-Brause die Jungs am liebsten schlürften (zum Beispiel The Doors, Pink Floyd oder Small Faces), machen sie ihr ganz eigenes, sehr subtiles Ding daraus. Die textliche Architektur von "Urban Hymns" handelt indes von dem, was jungen Männern so im Kopf herumspukt - keine Autos, schon eher Obsessionen, Abgründe, Mädchen. Der Sänger: "Liebe, das Leben, Tod, Drogen, Highlights, Sex". Diesen Themen verleiht Richard Ashcroft, der übrigens gerne auf Astral-Reisen abzischt, einen ungeheuer melancholisch-kraftvollen Dreh, obwohl er manchmal mit seinem philosophischen Sermon am liebsten gleich den Weltfrieden anzetteln würde. "Die Leute sagen, Rock'n'Roll sei tot. Aber tot ist nur die Vorstellung der Leute. Ideen. Visionen. Bilder. Das ist der Moment für uns." Diese Worte könnten auch von seinem Freund Noel Gallagher stammen. Doch wahrscheinlich hat der Mann einfach recht.

© Audio -- Audio

Ahhh! THE VERVE, ein wundervoll abwechslungsreicher Wurf.Welche andere Band könnte auf der Basis eines die Highstreet herunterschlendernden Ashcrofts eines der besten Videos des Jahres zaubern?Durchweg stimulierend, nie nie dumpf. Jedes ihrer Alben besaß eine mystische Qualität, und "Urban Hymns" macht da keine Ausnahme. "Bitter Sweet Symphony" hat mich fast einen Monat lang während der Verkehrsstaus bei Laune gehalten, und die Nachfolge-Single "The Drugs Don't Work" ist nichts weiter als fuckin' brilliant. "The Rolling People", "Catching The Butterfly" und das prächtige "Weeping Willow" bestätigen, wenn das überhaupt jemals nötig war, daß VERVE zu den ganz Großen gehören. Dank geschliffener Worte, eines einzigartigen Melodieverständnisses und nahezu perfekter Arrangements setzen sich THE VERVE meiner Meinung nach weit vom Feld ab. Ein provozierender Tanz im Schatten des Untiers. Solltest Du vorhaben, nachts ein paar Hundert Kilometer Autobahn zu fressen, vergewisser' Dich, daß Du dieses Album dabei hast.

Mark Burgess / © Intro - Musik & so
(Stereoplay)

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