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Urban Hymns

Urban Hymns

3. März 2003

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 29. September 1997
  • Erscheinungstermin: 29. September 1997
  • Label: Virgin UK
  • Copyright: (C) 1997 Virgin Records LtdThis label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved.(C) 1997 Virgin Records Ltd
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:09:28
  • Genres:
  • ASIN: B001QC9ST0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.933 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Schäfer am 28. September 2004
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Bitter sweet symphony" - schon der Titel des Openers zu diesem gleichermaßen hochmodernen wie traditionell-folkloristisch angehauchten Rock-Album gibt die Richtung für das Album vor.
Bittersüß, wie das Leben, wie die Liebe - unvorstellbar, wie man dem fühlenden Menschen mit Rock-Musik tiefer und treffender aus der Seele sprechen kann als es hier auf "Urban hymns" der Fall ist.
"I need to hear some sounds that recognize the pain in me" heißt es im ersten Stück, für das der geniale Richard Ashcroft ein Jagger/Richards-Motiv aufgriff, einen eigenen Text hinzufügte und mit seinen Leuten von der Arrangement-Abteilung eine atemberaubende Kombination aus Klassik und Rock herstellte;
ich brauche es, dass man meinen Schmerz versteht, ich muss mich in den bittersten Momenten ausdrücken. An anderer Stelle heißt es hingegen: "I let the melody shine, let it cleanse my mind, I feel free now" - das fasst schon zu Beginn perfekt die heilende Wirkung dieser Musik zusammen.
Man betrachte "Sonnet" und "The drugs don't work" - prägnante Riffs zelebriert von einer wahren Harfe von Rhythmusgitarre, ein stetiger, aber dezenter Rockbeat, butterweiche, immerzu passende Orchester-Arrangements und darüber die Gesangsmelodie, von Richard Ashcroft mit so viel Schmerz, aber so viel Herzenswärme erdacht und vorgetragen - man ist den Tränen nahe.
"Here we go again and my head is gone" - "If heaven calls I'm coming, too...if you leave my life, I'm better off dead"...ohne Worte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dokr74 am 6. Juni 2003
Format: Audio CD
Was kann man zu diesem album noch sagen!? Meisterwerk, eines der grössten popalben ever, auch nach all den jahren gelingt "Urban Hyms" speziell mit liedern wie "Sonnet" oder dem bekannteren "The Drugs Don't Work" mir einen schauer nach dem anderen über den rücken zu jagen. kein album mit höhen und tiefen, sondern mit höhen und überhöhen. The Verve sind mit ihrem dritten (und leider letzten) album auf dem höhepunkt ihres schaffens angelangt, bei kaum einer anderen band lässt sich die entwicklung von album zu album so deutlich nachvollziehen wie hier. leider reichte keines der nachfolgenden soloprojekte der bandmitglieder (allen voran natürlich das sängers Richard Ashcroft) an die grösse und genialität von "Urban Hyms" heran. da tröstet mich persönlich vielleicht ein bisschen eines der letzten konzerte der band kurz vor ihrer auflösung gesehen zu haben. kurzum, eines der besten popalben, die ich jemals gehört habe. mithalten können da nur noch alben wie Coldplay's "Parachutes" oder Travis' "The Man Who"...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. November 2000
Format: Audio CD
Weltereignis EXPO 2000 ! Ich trete ein in den britischen Pavillion: ein Klangzauber umhüllt mich ! Wer mag solch` melodische Klangbögen mit Britisch PopArt verbinden ? Elektrisiert, aber unsicher, ob meine Neugier nicht angesichts der visuellen Expo unangebracht erscheint, wende ich mich an die Pavillion-Rezeption: "Können Sie mir die Songinterpreten nennen ?" Lächelnd gibt man mir einen fertigen Computer-Ausdruck: "Schon vorbereitet, viele sind von diesem Song fasziniert!" Da las ich nun: "Bitter Sweet Symphony" von "The Verve" ! Nie gehört, aber eine Klangliebe auf dem ersten Blick ! PC einschalten, amazon.de aufrufen, bestellen, voller Vorfreude auf Lieferung warten: dann der Genuß! In voller Länge die bittersüsse Symphonie ! Auf den zweiten Blicken die nächsten Klanglieben auf der CD: "Space and Time", "Lucky Man" ...... Ich bin sicher: Weitere werden folgen ! Galaktisch: meine Expo-Hymne, mein persönliches Weltereignis !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Mai 2000
Format: Audio CD
Diese CD ist meisterhaft, einmalig, großartig. Für mich und viele andere ganz sicher eine der besten der Neunziger. Was macht dieses Album dazu? Nun, es ist in erster Linie die perfekte Symbiose aus Psychedelik und Pop, die Richard Ascroft und seine Musiker zelebrieren. Man höre nur das herrlich abgedriftete "Neon Wilderness". Die beiden Singles "Lucky Man" und erst recht "Bitter Sweet Symphony" stehen auf der anderen Seite symbolisch für das unverfälschte Pop-Appeal mit spacigen Einlagen. Zwei Stücke machen das Werk unsterblich und geben den Ausschlag in der Bewertung von "sehr gut" zu "phänomenal": Weeping Willow und This Time. Glücksfälle. Geniestreiche. Jahrzehntwerke. Danke.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 5. Oktober 2009
Format: Audio CD
Auf keinem anderen Britpop Album wurde der Balanceakt zwischen Kitsch und gutem Geschmack so gut gemeistert wie hier.

Ja - Urban Hymns hat viele Balladen, und Streicher und Pomp, dennoch klingt das aber nie nach Schlagermusik, was an dem doch recht genialen Einsatz der ,Band'-Instrumente liegt und vor allem - an den tollen Kompositionen.

Songwriterisch ist das kein makelloses Album - es gibt hier beinahe-Ausfälle, doch die großen songs hier überstrahlen diese. ,Bittersweet' und ,The Drugs' sind die unsterblichen Klassiker, aber auch ,Sonnet', , Lucky Man' und ,Velvet Morning' erreichen fast dieses Level. Die oft psychdelisch angehauchten Rocker mögen zwar kompositorisch nicht immer überzeugen, sie sind aber ein reizvoller Gegenpart zu den Balladen und wichtig damit oben angesprochener Balanceakt gelingt. Ausserdem sorgen Sie bei dem ganzen Album für einen abwechslungsreichen und trotzdem homogenen flow.

Zweifelsohne war das eines der ganz wichtigen britischen Alben der 90er und dass Sie auf ihrem comeback ,fourth' nicht mehr ganz an diese Genialität anschliessen konnten sei ihnen - nicht zuletzt wegen ein paar großartiger Ashcroft solo songs - verziehen; und schämen mussten sie sich für ,fourth' auch nicht gerade.

5 Sterne für ein makelbehaftetes und doch perfektes Album, weil man hier ganz oft, tief und immer wieder auf's Neue fasziniert eintauchen kann, bis man es voll erfasst hat.
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