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Urangeheimnisse. Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik 1933-1960
 
 
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Urangeheimnisse. Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik 1933-1960 [Taschenbuch]

Rainer Karlsch , Zbynek Zeman


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Auf der Grundlage des nunmehr verfügbaren Aktenmaterials haben die beiden Autoren, Kenner der Materie, eine detaillierte Enthüllung des »Urangeheimnisses« gewagt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mutmaßlich würde der Stoff für zehn Bände reichen, doch Karlsch und Zeman extrahieren ihn klug, unterbrechen die Perlenschnur der Zahlen und Ereignisse durch Zeitzeugen-Aussagen, relativieren Interpretationen. »Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik« verspricht der Untertitel des Buches auszuleuchten. Zeman und Karlsch gelingt es - sachlich, umfassend und so verständlich, dass sich die knapp 340 Seiten Text zuweilen wie ein Thriller lesen. (Freies Wort)

Das Buch von Karlsch und Zeman ist eine gut geschriebene und wissenschaftlich überzeugende Studie über den Uranbergbau im Erzgebirge, ohne den die Sowjetunion womöglich keine Supermacht geworden wäre. (Der Tagesspiegel)

Der Tagesspiegel, 6.1.03

Das Buch von Karlsch und Zeman ist eine gut geschriebene und wissenschaftlich überzeugende Studie über den Uranbergbau im Erzgebirge, ohne den die Sowjetunion womöglich keine Supermacht geworden wäre.

Kurzbeschreibung

Die Entwicklung der Atombombe war das größte geheime Unternehmen des 20. Jahrhunderts. Als der deutsche Physiker Otto Hahn Anfang 1939 die Entdeckung der Kernspaltung bekannt gab, begann der dramatische Wettlauf um eine kriegsentscheidende Waffe, der letztlich von den Amerikanern gewonnen wurde, die im August 1945 zwei Atombomben gegen japanische Städte einsetzten. Doch in überraschend kurzer Zeit konnte die Sowjetunion den amerikanischen Vorsprung aufholen. Dies gelang vor allem durch den Abbau der Uranvorkommen in Sachsen und Böhmen, deren Bedeutung bis Kriegsende weit unterschätzt worden war. Zwar hatten die Amerikaner den sächsischen Teil des Erzgebirges besetzt, sie mußten sich Ende Juni 1945 aber wieder zurückziehen und der Sowjetunion die dortigen Bergbauunternehmen überlassen. Stalin erkannte sofort den strategischen Wert der kleinen Grenzregion. Unter Aufsicht seines Geheimdienstes entstanden in der SBZ/DDR und in der Tschechoslowakei zwei der größten sowjetischen Auslandsunt ernehmen. Während sich der tschechische Uranbergbau bis 1960 auf ein System von Zwangsarbeit stützte, arbeiteten in der deutschen Wismut AG bis zu 200000 Freiwillige. Rainer Karlsch und Zbynek Zeman haben für ihre politische Geschichte des Uranbergbaus im Erzgebirge erstmals Quellen aus deutschen, russischen, tschechischen, amerikanischen sowie britischen Archiven ausgewertet und enthüllen, wie fieberhaft die Sowjetunion nach 1945 den amerikanischen Vorsprung wettzumachen versuchte. Dabei stand das Erzgebirge im Zentrum der Weltpolitik.

Der Verlag über das Buch

Der dramatische Wettlauf um die Uranressourcen im Erzgebirge.

Buchrückseite

Die Entwicklung der Atombombe war das größte geheime Unternehmen des 20. Jahrhunderts. Als der deutsche Physiker Otto Hahn Anfang 1939 die Entdeckung der Kernspaltung bekannt gab, stand der Beginn des Zweiten Weltkrieges kurz bevor. So war die weitere Atomforschung von dem Ziel geprägt, eine kriegsentscheidende Waffe zu entwickeln. Den dramatischen Wettlauf gewannen die Amerikaner, die im August 1945 zwei Atombomben gegen japanische Städte einsetzten. In überraschend kurzer Zeit konnte die Sowjetunion den amerikanischen Vorsprung aufholen. Dies gelang vor allem durch den Abbau der Uranvorkommen in Sachsen und Böhmen, deren Bedeutung bis Kriegsende von allen Mächten unterschätzt worden war. Stalin erkannte sofort den strategischen Wert der kleinen Grenzregion. Unter Aufsicht seines Geheimdienstes entstanden in der SBZ/DDR und in der Tschechoslowakei zwei der größten sowjetischen Auslandsunternehmen. Rainer Karlsch und Zbynek Zeman haben für ihre politische Geschichte des Uranbergbaus im Erzgebirge erstmals Quellen aus deutschen, russischen, tschechoslowakischen, amerikanischen sowie britischen Archiven ausgewertet und dokumentieren, mit welchen Methoden die Sowjetunion ihre "Uranlücke" zu schließen und den amerikanischen Vorsprung wettzumachen vermochte. Dabei stand das Erzgebirge im Zentrum der Weltpolitik.

Über den Autor

Dr. Rainer Karlsch: Jahrgang 1957, Studium der Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort 1982-1991 Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte, 1986 Promotion, 1992-1994 Mitarbeiter der Historischen Kommission zu Berlin, 1995-1998 Mitarbeiter eines DFG-Schwerpunktprogramms, danach Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte der FU Berlin, seit 2004 freier Publizist mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte. Prof. Dr. Zbynek Zeman: Jahrgang 1928, Studium der Rechtswissenschaften in Prag sowie Geschichte in London und Oxford, 1955 Promotion. 1959-1962 Redakteur bei The Economist, 1963-1970 Dozent für Zeitgeschichte an der University of St. Andrews, 1970-1973 Forschungsdirektor bei Amnesty International, 1974-1976 Direktor der European Cooperation Research Group, 1976-1982 Professor für zentral- und südosteuropäische Studien an der University of Lancaster, seit 1982 Professor für europäische Geschichte an der University of Oxford.
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