Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...härter+beser?!?,
Von Tom Kernbichler "darkscenetom" (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ur Jordens Djup-Limited Edit (Audio CD)
Ein mächtig grollendes Intro führt in die jüngsten Heldensagen von FINNTROLL. Donnernd, brachial und sehr majestätisch ertönt der monströse Opener Säng in all seinem schwarzmetallischen und mit atmosphärischen Keyboardklängen bestücktem Kleide. Die Trolle zeigen sich weit brachialer und dunkler als bisher, beschreiten den logischen Seeweg vom Midnattens Wunder hin zum Ufer des beinahe als grandios zu bezeichnenden Nattföd. In allerfeinster Rudermanier klopft und stampft besagter Opener in seiner vor Muskeln strotzender Gestalt einher und öffnet die Tore für weitere, sehr knackig, rau und erdig schallende Trollhämmer wie Korpens Saga oder Nedgang. Die sympathischen Trolle wuchten eine für ihre Verhältnisse zwar enorm brutale Keule unters hungrige Volk, strapazieren bei keyboarddominierten Krachern der Holzklasse Slagbröder gar extreme Black Metal Wurzeln, lassen all ihrer dunklen Härte jedoch spätestens bei Nummern wie dem fast schon kindlich hochmelodischen Humpagedudel En Mäktig Här oder Maktens Spira wieder ein schelmisches Lächeln durchscheinen um klar zu stellen, das man weder sich selbst, noch den Rest der Welt allzu ernst nimmt. Gut so ihr Trolle, ein Werk wie Ur Jordens Djup beschreitet exakt jenen Raubzug, der mir persönlich für eine Band wie FINNTROLL gefällt. Humpa meets Metal, keine der beiden Zutaten dominiert zu sehr, immer dann, wenn der eine Part gerade in voller Blüte erscheint, holt ihn das nötige Gleichgewicht zurück auf den Boden der Realität all die fett stampfenden Rhythmen und unwiderstehlichen Melodien, die der Haufen Trolle ohne Frage wieder an Bord hat nicht zu aufdringlich, nicht zu eintönig und schon gar nicht zu kitschig klingen zu lassen.FINNTROLL schmettern uns ein absolut monströses Stück Musik, das die Anfänge der Band ebenso zitiert wie die, fast schon fidelen Töne eines Albums wie Jaktens Tid. Die Trolle klingen mehr denn je nach den früheren Glanztaten meinen alten Helden von THYRFING, bieten auf ihrem vierten Album definitiv alles was man sich von ihnen erhofft hat und bringen von ihrem Raubzug ein absolut erhabene Trophäe eines Humpa Black Metal Albums mit, das erwachsener, härter, breitwandtauglicher und intensiver denn je klingt. Ob Ur Jordens Djup das Zeug zum Höhepunkt des bisherigen Schaffens dieser tollen Band hat, das wird die Zeit zeigen. Die Zeichen dafür stehen jedenfalls recht gut.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herausragend!,
Von metallbirne (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ur Jordens Djup (Audio CD)
Ein wenig besorgt war ich ja schon, was das neue Finntroll-Album anbelangte. Zum einen weil die Trolle ihren alten Sänger eingebüßt und durch Vreth ersetzt haben, der wirklich einige Töne höher kreischt. Zum anderen hatte ich im Vorfeld gelesen, dass "Ur Jordens Djup" wesentlich mehr Black Metal-orientiert sein soll und sich von der 'lustigen Saufmusik' entfernt haben soll. Und das wo ich doch gar kein großartiger Black Metal-Fan bin...Aber alle Sorge verfliegt, wenn man dieses Wahnsinnswerk erstmal in den Player schiebt. Zugegeben, von den drolligen Anfangsjahren ist nicht mehr viel zu hören und von daher können sich diejenigen, die sich schon mit "Nattfödd" nicht anfreunden konnten, schonmal nach einer Alternative umsehen. "Ur Jordens Djup" ist insgesamt nämlich ein ziemlich düsteres und atmosphärisches Werk. Die Einflüsse aus dem Humppa zwar immer noch mal mehr und mal weniger im Hintergrund, aber größtenteils dominieren doch eher atmosphärische Keys und finsterer Kreischgesang von Neusänger Vreth, der seinen Job überraschend gut macht - kein Wunder, seine Stimme passt hervorragend zum neuen Sound. Generell sind zwei Arten von Songs auf "Ur Jordens Djup": die düsteren, atmosphärischen mit weniger Folk-Einfluss und die halbwegs spaßigen mit mehr Folk-Einfluss. Jedoch sind die Folk-Einflüsse bei beiden Sorten stark eingeschränkt und durch einen dicken Schub Atmosphäre und traumhafte Melodien ergänzt worden. Hervorzuheben wären die beiden großartigen Stücke "Ur Djupet" und "En Mäktig Här". Letzteres ist das absolute Highlight des Albums. Aber auch "Maktens Spira" und "Korpens Saga", von diesesm völlig irren Hidden Track hinter "Kvällning" mal abgesehen. Aber auch alle anderen Stücke sind mehr als sehr gut und somit ist "Ur Jordens Djup mehr als gelungen. Mit diesem Album werden Finntroll vielleicht einige ihrer Fans einbüßen, aber sicherlich noch viele dazu bekommen. "Ur Jordens Djup" ist ihr bisher reifstes und bestes Album und potentieller Kandidat auf das Album des Jahres. Absolute Kaufempfehlung!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bestes Finntroll Album!,
Von Sascha (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ur Jordens Djup-Limited Edit (Audio CD)
Auffallend ist das ca 3 1/2 Minütige Intro (Gryning), das sich anhört, als würde irgendwer schätze doch mal die Trolle) ihr Lager aufschlagen und die Wildsäue im Wald verrückt spielen. Das ganze untermalt mit mystischem Geklimper, das sich am Ende in einen Bombast steigert und abrupt abbricht.Sång startet spärlich mit Piano, Drums und Bass, bis der Song nach vorne prischt und Vreth brüllt los. Das ganze mit einer ziemlich heimtückischen Melodie unterlegt und im Midtempo, bis der Song ins Lowtempo abbricht und mit den Melodien spielt. Der Song endet beinahe gleich, wie er anfängt. Korpens Saga, einer der VIELEN "Hits" der Platte, erinnert erst ein wenig an Trollhammaren, ohne dass es langweilig werden würde (das trat leider bei Trollhammaren ein!). Viel Folk, mit einem strunzaggressiven Vreth, der brüllt als gäbe es keine Hoffnung mehr. Der Song steigert sich in der Härte und endet furios mit einem Folk Part, der sich ins Hirn brennt! Nedgång geht wieder ins Midtempo und kommt leicht majestätisch und mysteriös. Spätestens hier fällt auf, dass sich Trollhorn seitens Melodie und deren Ausbau deutlich gesteigert hat, macht allerdings auch irgendwie stellenweise den Eindruck, als wäre das der Soundtrack zu einem Piratenfilm. Ur Djupet greift das Prinzip von dem Vorgänger auf, mit viel Melodie und Geschrei geht es rund in dem Song, bis der leicht melancholische Refrain wirklich einen mitreisst und gleichzeitig zum Bangen animiert. Das ganze wird mit allerlei Spielereien verziert. Bei Slagbroder fällt einem genau das auf, was im Finntroll Studiobericht drinsteht: Es wurden mehrere Amps verwendet. Die Gitarre hier klingt ziemlich nach Röhrenverstärker und lässt den Song mit den vorantreibenden Flötenmelodien und dem kranken Gesang Vreths vorantreiben. Bis der Refrain (mit einem clean singendem Vreth!!) wieder an typische Finntroll-Sachen erinnert und sich in Sachen Melancholie ebenfalls auf Neuland bei Finntroll befindet. En Mäktig Här stellt den ersten "lustigen" Song auf dem Album dar, den manche wohl schon vermisst haben. Das Intro ist schwer zu beschreiben, aber ich versuchs mal: Finntroll kommen mit dem Visor Um Slotet Aufegbot in die karibik und jammen mit den Einwohnern. Bis das ganze ein wenig an Det Iskalla Trollblodet erinnert. Macht sehr viel Spaß. Ormhäxan geht in die derb rockige Richtung wie Slagbroder, geht aber immer mehr in Richtung eines typischen Finntroll Songs. Maktens Spira klingt anfangs recht lustig, steigert sich aber wieder mal in totale Härte. Under Två Runor ist der typische Midtempo Song am Ende, allerdings ohne viel cleanem Gesang, sondern Vreth brüllt mal wieder rum. Die Melodie ist allerdings recht ungewohnt, vor allem am Ende. Kvällning lässt das Album gelungen ausklingen, das ganze im Lowtempo. Als Hidden Track findet man nochmals eine Session mit Akustik-Gitarren und besoffenen Gegröhle. Insgesamt kann man das Album als eine Fusion aller vorigen Werke bezeichnen, allerdings ist es deutlich düsterer. Allerdings hat das ganze stellenweise einen leicht melancholischen Touch erhalten und zudem findet man hauptsächlich im Bereich der Keyboard Melodien viel Verbesserung. Das Album könnte ich mir keinesfalls mit Katla oder Wilska vorstellen, Vreth passt hier zu 100% in das Line-Up. Ganz großes Kino, keine einzige Nennenswerte Schwäche zwingt mich regelrecht, dem Album 5 volle Sterne zu geben Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|