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Upside Down [Blu-ray]
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2013
Upside Down (2012) ist, wie ich es beschreiben würde, eine optisch überzeugende Science-Fiction Romanze von Regisseur Juan Diego Solanas, mit guter Besetzung (unter anderem Jim Sturgess und Kirsten Dunst), die versucht jegliche physikalischen Grundgesetze auf den Kopf zu stellen. Dies filmisch umzusetzen gelingt Juan Diego Solanas auch zweifelsfrei, dank ebenfalls zweifelsfrei riesigem CGI-Budget, immerhin stehen sich in Upside Down zwei Planeten Kopf an Kopf gegenüber und die Schwerkraft einzelner Objekte bezieht sich jeweils auf den Planet von dem sie stammen. Das klingt zwar erst mal verwirrend, ist aber gar nicht so problematisch, denn schon im Intro werden dem Zuschauer die physikalischen Gegebenheiten verständlich gemacht. Spätestens nach den ersten eindrucksvollen Szenen, wird auch Physiklaien klar, wie das ganze aussieht und auf was man sich als Zuschauer einstellen darf.

Das bringt uns dann auch schon zum nächsten Punkt, und zwar die Wahl der Kameraperspektiven.
Eben dies, war für mich auch ein entscheidender Punkt mir den Film überhaupt anzuschauen, wie lässt sich zum Beispiel diese, zugegebener maßen recht banale, physikalische Idee in einem Film spannend umsetzen? Logik Fehler sind hier ja praktisch vorprogrammiert. Anfangs fand ich die Wahl der Perspektive einfach nur unfassbar verwirrend, das mag daran liegen das ständig die ein oder andere Welt auf dem Kopf steht. Sich auf die Sicht aus einer Welt zu beschränken wäre vermutlich zu eintönig gewesen. Wenn man sich daran aber erst mal gewöhnt hat, beginnt das Ganze auch wirklich Spaß zu machen, nicht zuletzt durch die vielen kleinen Details, die sich überall verstecken und das Spiel mit den Anziehungskräften der beiden Welten, schafft es der Regisseur keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Im Großen und Ganzen ist auch die Story eine sehr schöne romantische und runde Geschichte mit Hand und Fuß, die für einen gemütlichen Kino oder Fernsehabend vollkommen ausreicht. Wer ein herzzerreißendes Liebesdrama erwartet, könnte enttäuscht werden, wird jedoch durch die beeindruckende visuelle Umsetzung entschädigt.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. Juni 2014
habe den Film via Lovefilm per Post erhalten, da mich der Trailer und die Geschichte sehr interessiert hat.

Rezension kann Spoiler zur im Film nicht wirklich vorhandenen Story haben.

3D (getestet mit BenQ W1070):
- keine Tiefenwirkung
- keine Pop Outs (dabei hat der fliegende Pfannkuchen doch Potential oder alles andere auch was da rumfliegt)
- kaum Unterschiede ob Brille an oder aus
- Gebäude springen plötzlich von vorne nach weiter hinten
- definitiv nicht in 3D gedreht sondern sehr schlecht nachkonvertiert
- schlechtestes 3D ever!

Vorteil:
- Hilft gegen Schlafstörung
- Wenn jemand 3D ohne Brille schauen will bekommt er keine Kopfschmerzen und erkennt alles
- Gut gemachte Bilder wenn beide Seiten miteinander Interargieren

Nachteil:
- Vergeudete zeit
- Liebesgeschichte die einen nicht berührt
- Schlechter Erzählstil
- schlechte Dialoge
- schlechte Schauspieler die steht gelangweilt wirken
- enorme Erzählerische Ungereimtheiten (siehe unten)
- Sehr vorhersehbar
- Kirsten Dunst hat immer noch nur einen Gesichtsausdruck (OK das kann man bei jedem Film mit ihr sagen)
- Jim Sturgess zeigt dass es Möglich ist mit jedem weiteren Film ein noch schlechteren Film abzuliefern. Er hat kein Hauptdarstellerpotential (Across the Univers und 21 waren noch OK).
- Null Chemie zwischen den Hauptdarstellern

Ungereimtheiten:
- Es wird eindeutig gesagt dass Transworld die einzige verbindung beider Welten ist. Was ist mit dem Restaurant?
- es existiert ein Mittel das die Schwerkraft aufhält und was entwickelt man daraus? eine Salbe gegen falten!!! Seriously????
- Wieso brennt er nicht obwohl er auch Materie ist die ständig in Berührung mit der Gegenmaterie ist?
- Wieso hilft Wasser gegen das brennen und verschlimmert es nicht da Wasser auch Materie ist.
- Wieso treffen die Erden immer an der selben Stelle aufeinander?
- Was ist eigentlich nach Ihrem Unfall mit Ihm passiert? Wurde er nicht festgenommen? Wieso bekommt er mit Vorstrafe dann einen Job wo er genau das tun kann wofür er verhaftet wurde?
- Wieso haben Sie die Welt verändert? Weil er sie geschwängert hat?
- Würde sein Sperma nicht in ihr brennen da es Materie von der anderen Seite ist?
- Wieso verliert sie bei einem Sturz aus max. 10m ihr Gedächtnis und er springt unverletzt von Einer Welt zur anderen ca. 200m ins Meer. In der Höhe ist Wasser hart wie stein.
- Wieso heben sich die Energien auf als sie sich umarmen auf seiner Welt? Er sollte schwerer sein und sie sollten langsam nach unten Fallen.
- Wieso pumpt Oberwelt Öl von der Unterwelt ab? Als Energie? Wieso nehmen sie nicht den Müll der unteren Welt da dieser oben ja verbrennen würde und super Energie liefert. Man kann sogar eine Wohnung mit ein Paar schrauben heizen.
- Wieso zieht Adam die nassen und kalten Sachen nicht aus wenn ihm kalt ist und er mit schrauben heizen muss? Nackt unter die Decke (die daneben liegt) würde deutlich mehr heizen.

Ok ich fange schon an einzelne Szenen zu analysieren daher fasse ich mich kurz und sage dass ich noch viele weitere solcher Szenen/Ungereimtheiten nennen könnte. (wer noch große Ungereimtheiten hat kann es ja in den Kommentaren hinterlassen und ich werde es vervollständigen)

Ende:
Als der Film ans Ende kam haben ich und meine Freundin uns angeschaut und gefragt ob das jetzt echt das Ende sein kann.
Mit einem gescheiten Ende und anderen Schauspielern hätte man den Film soviel besser machen können da die Grundidee gut ist und soviel Potential hat.

Info:
Habe den Film auf Englisch gesehen! Vielleicht ist die Deutsche Synchro ja so gut dass der Film damit besser ist (wovon ich nicht ausgehe)

Warum 2 Sterne?
Wegen des Potentials der Grundidee und der Teilweise gut gemachten Szenen wenn oben mit unten agiert (Vorstellungsgespräch)

Kurzum:
Vergeudete Zeit. Potential vergeudet. 3D komplett unnötig!!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
Die Idee ist faszinierend: zwei Planeten, die ganz nah nebeneinanderliegen - so nah, dass es Büroräume gibt, die auf beiden Planeten gleichzeitig liegen. Diese Planeten haben je ihre eigene Schwerkraft, welche alles, was aus der eigenen Welt stammt, anzieht. Der Film geizt nicht mit phänomenalen Bildern, welche meist den Himmel der einen Welt zeigen, welcher aus der Oberfläche des jeweils anderen Planeten besteht. Damit ist eigentlich alles gesagt: eine interessante Grundidee und schöne Bilder. Nur, damit hat man noch keinen guten Film. Was es noch braucht (und was diesem Film meiner Meinung nach völlig fehlt) ist eine Handlung. Zwar dreht sich der Film um Liebe, um ein Liebespaar, aber so richtig spannend ist das nicht. Man sieht einfach, wie ein junger Mann 2-3 mal zu seiner Angebetenen flüchtet, wie sie verfolgt und getrennt werden und irgendwann wieder vereint sind. Dazwischen gibt es einige seltsame Andeutungen zu irgendeiner Formel, die der junge Mann gefunden haben will - das wird aber viel zu wenig genau erklärt und überzeugt nicht so recht. Ich hatte wirklich den Eindruck, hier hatte man eine Grundidee - und viel mehr nicht.
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am 17. März 2015
STORY:
Zwei Planeten, eng zusammen, doch getrennt. Einer oben, der andere unten, oben eine reiche Welt, unten die verarmte. Adam aus der untern Welt verliebt sich in Eden, ein Mädhcne aus der reichen welt. Und nicht nur die sozialen Standpunkte sind verschieden, es gibt ein weiteres Problem: Kontakte zwischen Bewohnen der beiden Welten sind nicht nur streng untersagt, sondern auch schwierig. Denn jeder Planet und all seine Bewohner samt Materie haben eine eigene Gravitation. Somit wird man von seinem Planeten angezogen, auch wenn man auf der anderen Welt ist. Wie will Adam all das beziwngen, um seine Eden zu gewinnen?

MEINUNG:
So verwirrend das zunächst ist, so genial ist an sich die Idee. Und so toll sind die Bilder und Effekte. Aber leider um so mehr ist es schade, dass man nicht mehr aus der Story rausgeholt hat. Oft dümpelt der Film vor allen Dingen in der unteren armen Welt dahin und zeigt einem in der Tat, wie öder und leer das alles dort ist. Und so fühlt sich der Film aber auch in dem Moment auch an. Interessant ist es immer, wenn Adam sich in die andere Welt begibt. Grundsätzlich ist die Idee mit den Zwillingsplaneten und der jeweiligen Gravitation klasse durchdacht, hin und wieder gibt es das ein oder andere Logik-Loch. Doch das fällt nicht besonders ins Gewicht. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut, dennoch fehlt irgendwie die Glaubwürdigkeit der Love-Story, es plätschert halt von einem Treffen zum anderen dahin und man "leidet" nicht wirklich mit - ein Zeichen dafür, wie tief einen die Liebe der beiden berührt....
Was die merkwürdigen physikalischen Gesetzte betrifft, so ist man ziemlich schnell in der Praxis "auf dem laufenden"

BILD/ TON:
Scharfes Bild auf der DVD, reicht meines Erachtens aus, die Szenerien sind sehr toll gemacht.
Tonspur gibt es in deutsch und englisch in DD 5.1.

EXTRAS:
Makin of, Entfallene Szenen, Sotryboards, B-Roll, Interviews, Trailer

FAZIT:
Man muss defintiv einen Like zu Love-Storys haben, den die steht trotz dem Sci-Fi-Hintergrund ganz klar an erster Stelle. Und man muss offen für fiktive Dinge sein. Allein die Thematik Zwillingsplanet mit jeweils eigener Gravitation....undenkbar! :)
"Kosmische Lovestory" trifft es ganz gut. Nette Unterhaltung, mehr ist es nicht. Kaufen? Wenn, dann maximal die normale BluRay, die 3D -Version habe ich nicht getestet, aber wenn man andere Rezensionen liest, kommt einem da das Grauen. Also die DVD hab ich für 4 Euro bekommen, das war für diesem Film und die Disk okay! Mehr als 7 würde ich nicht ausgeben!
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am 15. Mai 2015
Upside Down: Kanada/FR 2012 – Fantasy/Romantik. Regie: Juan Solanas. Länge: 108 Min. FSK 12.
Adam und Eden begegnen sich das erste Mal als Kinder und verlieben sich als Teenager auch wenn sie beide Bewohner voneinander getrennten Kopfüber-Zwillingswelten sind. Doch durch die gegensätzliche Gravitation der beiden Welten können die beiden nie wirklich zusammenfinden. Als der verbotene Kontakt aufgedeckt wird, trennen sich die Wege der beiden verliebten Jugendlichen. 10 Jahre danach sind beide Erwachsen und leben ihr getrenntes Leben in unterschiedlichen Welten. Während Eden in der priviligierten Welt ihren Weg geht, kommt Adam in der armen Welt trotz großer Ambitionen nur unzureichend zurecht. Noch immer versucht Adam gegen alle physikalischen Gesetze einen Weg in Edens Welt zu finden...
Die Vorstellung von zwei Kopfüber-Realitäten ist natürlich haarstreubend und kurios. Lässt man sich jedoch als Zuschauer auf die Verrückheit ein, wird man durch ein bezauberndes Liebesmärchen und zwei wundervolle Hauptdarsteller bald in den Bann gezogen.
D: Jim Sturgess, Kirsten Dunst, Timothy Spall, Blu Mankuma, Nicholas Rose, James Kidnie, Vlasta Vrana, Kate Trotter, Holly O’Brien, Elliot Larson, Maurane Arcand, Janine Theriault, Vincent Messina, Cole K. Mickenzie, Paul Ahmarani
Sp: Deutsch, Englisch
UT: Deutsch
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2014
Warum der Film hier so verrissen wird ist mir schleierhaft - gut der Film oder das Thema ist nun mal nicht jedermanns Sache.
Er ist ehr unrealistisch mit seinen 2 gegensätzlichen Welten, die sich auch noch in verschiedene Richtungen drehen.
Eine schöne Liebesgeschichte gepaart mit welt zusammenführender Wissenschaft.
Naja, ich kann nur sagen mich hat der Film absolut fasziniert - finde ihn spitze.
Als ich dann sah, daß man den Film auch in 3 D erhalten kann, habe ich natürlich zugeschlagen, weil ich mir dachte die
Darstellung der Städte und überhaupt des Films muß in 3D ja super rüberkommen.
Ja Treffer , manchmal etwas rauschende Bilder - fand ich aber nicht so störend.
Mich hat der Film und 3D Ansicht überwältigt.
Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall - ich habe es auf keinen Fall bereut.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
So bringt uns Adams(Jim Sturgess) Erzählstimme in den Plot von -Upside Down- hinein. Und eigentlich sagt dieser eine Satz schon alles über die große Schwäche von Juan Solanas mutigem Regieprojekt aus, denn: Diese Geschichte handelt von... ja was eigentlich? Während die Idee des Films, die gigantische Bilderflut, die sehr gut passende Musik und die ordentlich agierenden Schauspieler alles tun, um aus -Upside Down- einen Treffer zu machen, fehlt dem Roten Handlungsfaden jegliche Anziehungskraft. Da ist keine Magie, kein Zauber, keine Seele, die dieser Geschichte innewohnt. Leider! Das hätte ganz großes Kino werden können. Solanas hat viel gewollt, aber die Lebensader jedes Films, Buches oder Liedes außer acht gelassen: Die Story! Da erscheint es letztendlich nicht verwunderlich, dass der Film an den US-Kinokassen grandios scheiterte.

Irgendwo im Universum drehen sich zwei Welten mit gegensätzlicher Gravitation eng aneinander geschmiegt um eine Sonne. Jede Welt zieht ihre eigene Materie an. Kommt Materie von der einen in die andere Welt, strebt sie zu ihrem Ursprung zurück. Kann sie den nicht erreichen, verbrennt sie nach einiger Zeit. In der unteren Welt sind die Menschen bettelarm und werden vom Riesenkonzern Transworld ausgebeutet. In der oberen Welt leben die Reichen und werden letztendlich auch von Transworld ausgebeutet. Auf der Spitze eines Berges, nah an den Weltengrenzen, lernt Adam als Jugendlicher Eden(Kirsten Dunst) kennen und lieben. Die beiden werden auf tragische Weise getrennt und Eden erleidet eine Amnesie. Zehn Jahre später sieht Adam seine Eden wieder. Allerdings nur im Fernsehen. Sie arbeitet auf der Oberwelt bei Transworld. Adam, der an einer Anti-Aging-Creme arbeitet, für die sich Transworld interessiert, heuert bei dem Unternehmen an. Er will Eden unbedingt wiedersehen. Das klappt auch, aber Eden erinnert sich nicht an Adam. Mit Hilfe des Oberweltlers Bob(Timothy Spall) und einer Menge Tricks, gelingt es Adam, Eden immer wieder zu sehen. Doch die hart agierenden Sicherheitskräfte kommen den beiden auf die Spur. Das Ende einer großen Liebe ist da vorprogrammiert...

Die Effekte und Bildgewalt der Aufnahmen sind wirklich gut gelungen. Nach den ersten fünf Minuten des Films erwartet man Großes. Doch dann verheddert sich Juan Solanas immer mehr in der Konzeptlosigkeit der Geschichte. Im Mittelteil scheint er das bockende Storybook wieder einzufangen, nur um es am Ende völlig aus den Augen zu verlieren. Schlussendlich schließt er -Upside Down- mit der Grazie eines Holzhammers und ließ mich als Zuschauer mit der Gewissheit zurück, dass eine gute Optik allein keinen Inhalt ersetzen kann.

Okay, sie wissen ja: Sie können und dürfen das komplett anders sehen. Ich hatte mir von -Upside Down- mehr versprochen. Schlechte Kritiken und Flops an der Kinokasse haben mich noch nie abgehalten, einen Film troztdem gut zu finden. Hier muss ich leider sagen: Ja, ich kann verstehen, dass -Upside Down- die Menschen nicht in Scharen ins Kino gelockt hat. Juan Solanas hätte sich entscheiden müssen, ob er eine Lovestory oder doch lieber einen 1984-Verschnitt auf die Filmrolle bannen wollte. Da wäre viel mehr drin gewesen. Wenn sie mich fragen, dann hätte ein gutes Drehbuch und eine konsequente Umsetzung aus -Upside Down- einen richtig guten Film gemacht. So sind wunderschöne Bilder und eine nicht funktionierende Geschichte übrig geblieben...
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2014
... mag ich zwar verstehen, lassen den unvoreigenommen angesehenen Film aber schlecht darstehen. Ich habe zwar die Rezensionen zuvor gelesen, mich davon aber gottseidank nicht beeinflussen lassen, denn anders als die vielen schlechten Rezensionen vielleicht vermuten lassen, ist es definitiv keine Zeitverschwendung den Film zu sehen. Wer sich einen Liebesfilm ansieht, darf halt keine Action à la Schwarzenegger und Stallone erwarten. Ich fand den Film wirklich spannend und rührend zugleich. Ich habe mich keine Minute gelangweilt, sondern die Optik und die Geschichte genossen.

Und klar, die Optik ist genial, wenn man davon ausgeht, dass die beiden Planeten doch eher zwei Scheiben sind, oder eben doch Planeten im gekrümmten Raum, wie auch immer und woher auch immer das Sonnenlicht dann kommen mag. Das ist halt Fantasy. Offenbar hat sich der Regisseur darüber aber doch ordentliche Gedanken gemacht, denn man sieht beim Schattenwurf, immer starkes Seitenlicht.

Aber davon mal abgesehen, muss man die Geschichte eben so nehmen, wie sie erzählt wird. Ich nörgele ja auch nicht am Herrn der Ringe rum, dass das unrealistisch ist. Ich finde Juan Diego Solanas hat die Einführung in die Physik der Welt(en) wirklich schön begreiflich erzählt und den Zuschauer langsam in die Besonderheiten eingeführt. Durch das Einstreuen von Besonderheiten in vielen Szenen wird der Zuschauer immer wieder an die Hand genommen, ohne dass man es eben wirklich begreifen muss.

Wie durch andere Rezensenten erwähnt, dass die Geschichte nur langsam vor sich hinplätschert, sehe ich so nicht. Es gibt einen klaren Spannungsbogen, der bis zum Schluss eben leicht anzieht und ein schön erzähltes Ende, das den Wunsch in mir geweckt hat, mehr von der Geschichte dieser Welten zu hören.

Für mich ganz klar ein Erlebnis. Ich werde mir den Film auch gerne ein zweites oder drittes Mal ansehen wollen.
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am 7. Januar 2015
Die Qualität der 3D-Bluray ist sehr gut, die Bilder bestechen durch starke Plastizität bei der 3D-Version. Auch beim Ton konnte ich keine Mängel feststellen

Zum Film selbst: Der Regisseur war wohl der Meinung, die (wirklich sehr schön in Szene gesetzten) 3D-Landschaften reichen aus, um einen solchen Film tragen zu können. Leider ist die Story etwas sehr dünn und oft auch plakativ, so dass man mit den Protagonisten nicht wirklich mitfiebert.

Die Schauspieler geben sich redlich Mühe, der Geschichte etwas Tiefgang zu verleihen, können aber gegen das dünne Skript nicht wirklich etwas ausrichten. Kirsten Dunst spielt ihre Rolle sehr gut und hat dem Film damit zum 3. Stern verholfen.

Wer gern fantastische computergenerierte Welten sieht, ist hier richtig, wer eine spannende (Liebes-)Geschichte erwartet, wird ggf. enttäuscht sein.
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am 22. April 2015
In all dem Wust an Dystopien und fantasiereicher Liebesfilmchen mit Vampiren, Zombies oder anderen seltsamen Gestalten, geht diese wunderbare Filmperle nahezu unter und das hat sie nicht verdient. Jim Sturgess und Kirsten Dunst geben in dieser technisch grandios inszenierten Geschichte ein greifbares und sehr zu Herzen gehendes Paar ab, das nur über extreme Umwege zueinander findet. Die Bildgewalt dieses Films steht anderen Werken des Genres in nichts nach und auch der anheimelnde Soundtrack ist perfekt gesetzt. Allein zum Ende hin hatte man es wohl eilig, da hier die Inszenierung mehr oder weniger abrupt zu einem holprigen Schluss gebracht wird. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.
Die Blu Ray bietet beste Bild- und Tonqualität, von daher kann man hier eigentlich nichts falsch machen.
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