Dieser Text bietet nur eine kleine Auswahl an Texten aus den Upanischaden. Den Inhalt könnt Ihr anderen Rezensionen entnehmen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Text meines Erachtens recht gut kommentiert ist. Ausserdem lernt man, dass dieser heilige Text des Hinduismus nicht etwa ein Monolith ist sondern genauso einer historischen Entwicklung unterworfen war wie etwa die Bibel. Beispielsweise der Wandel der Jenseitsvorstellungen von einer Art Himmel zum Konzept der Wiedergeburt. Der Übergang vom Konzept der "Hauchseele" zur "Lichtseele" (oder so ähnlich). Auch bemerkenswert ist, dass im Lehrtext des Yajnavalkya die Behauptung aufgestellt wird "nicht gibt es ein Bewusstsein nach dem Tode...". Zwar wusste ich auch schon vorher, dass "Hinduismus" nur ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche philosophische Standpunkte und Schulen ist, aber dass man nach Ansicht zumindest eines Ausschnitts der Upanischaden auch gewissermaßen automatisch durch den Tod erlöst werden kann (aus der leidhaften Welt), war mir neu.