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R.E.M. Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von R.E.M.

Fotos

Abbildung von R.E.M.

Biografie

R.E.M. - "Collapse Into Now"

04.03.2011
R.E.M.-Sänger Michael Stipe, Gitarrist Peter Buck und Bassist Mike Mills haben unlängst die Aufnahmen zu ihrem 15. Studioalbum beendet, das am 04.03.2011 auf Warner Music veröffentlicht wird. Dabei hat sich die Band erneut mit dem Grammy-Award-gekrönten Produzenten Jacknife Lee zusammengetan, der bereits das gefeierte Vorgängeralbum Accelerate produzierte und… Lesen Sie mehr im R.E.M.-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Oktober 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B00000DD54
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  Vinyl  |  Mini-Disc  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Airportman 4:13EUR 0,99
Anhören  2. Lotus 4:33EUR 0,99
Anhören  3. Suspicion 5:37EUR 0,99
Anhören  4. Hope 5:01EUR 0,99
Anhören  5. At My Most Beautiful 3:35EUR 0,99
Anhören  6. The Apologist 4:29EUR 0,99
Anhören  7. Sad Professor 4:03EUR 0,99
Anhören  8. You're In The Air 5:23EUR 0,99
Anhören  9. Walk Unafraid 4:33EUR 0,99
Anhören10. Why Not Smile 4:02EUR 0,99
Anhören11. Daysleeper 3:32EUR 0,99
Anhören12. Diminished (LP Version + Hidden Track "I'm Not Over You") 6:00EUR 0,99
Anhören13. Parakeet 4:12EUR 0,99
Anhören14. Falls To Climb 5:06EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem R.E.M. 1996 mit dem ziemlich ehrgeizigen Album New Adventures in Hi-Fi den Einzug in die Billboard Hot 100 nicht schafften, hätte man angenommen, daß die Band zum geradlinigen Bombast-Rock im Stil von Monster oder zum gefälligen Konsum-Pop von Green zurückkehrt. Aber R.E.M. waren reich genug, um sich über kommerzielle Mißerfolge keine Gedanken mehr machen zu müssen, und nachdem sie den Gipfel des Berges bereits erklommen hatten, erforschten sie nun seine grünen Täler und versteckten Höhlen. Up ist eine Reise voller Atmosphäre, so impressionistisch wie Enya und so beschwörend wie John Barry. Manche Kritiker vergleichen das Album mit dem empfindsamen und gefühlvoll-aufschlussreichen Meisterwerk Automatic for the People, aber Up ist ehrgeiziger und kreativer. Sicher, die meisten Songs klingen etwas pastoral, aber dahinter verbergen sich Dramatik und klangliche Experimentierfreude. Überwiegend sparsam sind Melodie und Rhythmus. Ab und zu greifen die Gitarren ein, sorgen für Spannung und Dynamik, während zitterndes Saitenspiel, wogende Keyboards und gelegentliche Rückkopplungen die Songs ähnlich den Farbschichten in einem Ölgemälde mit Strukturen überziehen.
Der einzige "richtige" Popsong ist die Single "Daysleeper". Der Rest des Albums ebbt auf und ab, jedes Stück ein Teil eines künstlerischen Gesamtausdrucks. Die klanglichen Ursprünge mögen in Peter Bucks Cinematic-Jazz-Projekt Tuatara oder in Michael Stipes Ausflügen in die Welt des Films liegen, aber was zählt das schon. Was dagegen zählt, ist die Tatsache, daß R.E.M. über ein Jahrzehnt nach Ablauf ihres Verfallsdatums immer noch herausfordernd und anregend wirken. "Up", eben ganz oben. --Jon Wiederhorn

Produktbeschreibungen

1. Airportman2. Lotus3. Suspicion4. Hope5. At my most Beautyful6. The Apologist7. Sad Professor8. Your in the Air9. Walk unafraid10. Why not smile11. Daysleeper12. Diminished13. Parakeet14. Falls to Climb

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
karge Landschaften 22. Oktober 2004
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Nach dem Ausstieg von Bill Berry taten sich R.E.M. zunächst schwer mit den Aufnahmen zum Nachfolgeralbum der grandiosen geradlinigen Rock-Platte „New adventures in Hi-Fi". Dennoch erschien 1998 „Up", und schockierte einen Großteil der Fans.
Das Album ist mit Sicherheit das am wenigsten zugängliche in der langen Bandgeschichte.
Einerseits liegt dies am Songwriting, welches experimenteller und weniger melodisch ausgefallen ist; ebenso fallen viele der Texte als verängstigt, ja sogar psychopatisch wirkend auf. Andererseits ist vor allem die Instrumentierung gewöhnungsbedürftig.
Zwar scheint es nach dem Ausstieg des Schlagzeugers ganz natürlich, dass das Drum-Set deutlich seltener in Szene gesetzt wird als zuvor, jedoch hatte wohl niemand mit einer CD gerechnet, die so viele Drum-Machine- und Synthesizer-Einsätze enthält.
Ein erdiger Rock-Sound, geprägt von „natürlichen" Instrumenten, den die meisten Fans des R.E.M.-Stiles bevorzugen (oder zumindest bis zum Erscheinen dieses Albums oder auch des faszinierenden Nachfolgers „Reveal" bevorzugten), hört sich anders an.
Mit etwas Geduld und genauem, intensiven Zuhören kann man jedoch das Feeling und den Geist von R.E.M., die Atmosphäre, die die Songs dieser Band stets zu etwas einzigartigem machte und macht, ohne Einschränkung erkennen.
Das spezielle Flair von „Up" ergibt sich aus der fragenden bis verängstigten Art, in der Michael Stipe seine Texte und Melodien bei dem Großteil der Tracks in Szene setzt.
Das Album enthält viele dahinschwelgende, langsame Songs, auf denen sich die einzelnen Instrumente (inklusive Stipe's Gesang) in einem zum Teil elektronisch dominierten Klangbrei verlieren. Der Großteil dieser Stücke erzeugt eine beklemmende Atmosphäre.
Ein Beispiel hierfür ist das in extrem hohem, fast schon beunruhigendem Maße ruhige „Suspicion". Das an Leonard Cohen's „Suzanne" angelehnte „Hope" gehört ebenfalls zu dieser Kategorie. Es ist ein Meisterstück: Von Beginn an treibt ein unaufhaltsames, sich ständig wiederholendes, prägnantes Riff, welches einen undefinierbaren, scharfen Elektro-Sound aufweist, den Hörer durch das Stück. Michael Stipe's Zeilen wirken verunsichert; man wähnt sich in einer bedrohlichen Situation, man findet keine Beruhigung, der Song scheint sich im Kreis zu drehen, während die lyrics immer wahnsinniger zu werden scheinen.
Bilder von verblutenden Patienten versagender Ärzte und psychopatischen Wünschen nach Verschmelzung der eigenen DNA mit der von Reptilien lassen mehr Fragen offen, als der Hörer vorher überhaupt hatte, bis dann irgendwann der Gesang mit der Zeile aufhört, mit der er begann (ein weiteres Indiz für die oftmals kreisförmigen Songstrukturen bei R.E.M.),
sodass der Übergang in ein wahnwitziges elektronisches Klangchaos erfolgen kann. Genial!
Weitere beklemmende Stücke sind "The apologist" mit seinem "I'm sorry"-Refrain, das kraftvolle "Walk unafraid", der Lovesong? "You're in the air" und die geheimnisvollen 3 letzten Tracks "Diminished", "Parakeet" und "Falls to climb".
Die Liste der leichter erschließbaren, poppigeren Stücke ist etwas kürzer, enthält aber ebenso überzeugendes Material.
"Lotus" kommt mit seiner straffen Songstruktur recht prägnant daher, obwohl Stipe's Gesang doch recht plump und abgehackt wirkt (was natürlich ein bewusst eingesetztes Stilmittel ist).
Ähnliches gilt für "Sad professor". Der einzige R.E.M.-typische Song ist der Single-Hit "Daysleeper", ein Stück im 6/8-Takt, das sich textlich mit den Auswirkungen der globalisierten Arbeitswelt auf das Individuum auseinandersetzt.
Absolutes Highlight des Albums ist für mich der zerbrechliche Love-Song "At my most beautiful", eine Verbeugung vor Brian Wilson und seinem Beach Boys-Album "Pet sounds".
Es handelt sich dabei um eine wunderschön mit Streichern ausgepolsterte Piano-Ballade, hochemotional und sensibel von Stipe vorgetragen, mit unglaublichen Background-Vocals von Bassist Mike Mills, der scheinbar beim besten Engelschor des Himmels gelernt hat.
"Up" ist also eine Platte, die eine ganz eigene Welt darstellt, die recht unübersichtlich wirkt und den neuen Hörer zunächst nicht sehr warmherzig aufzunehmen scheint.
Sie ist dennoch oder gerade deshalb atmosphärisch von bestechender Qualität und gehört vielleicht nicht zu den allerschönsten, aber mit Sicherheit zu den interessantesten Alben aus bis heute mehr als 20 Jahren R.E.M.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Düster und Depressiv 6. September 2004
Von Lardt
Format:Audio CD
Wir schreiben das Jahr 1998. Für R.E.M. das wohl Wichtigste Ihrer nunmehr fast 23 Jahre lang währenden Karriere. Ein Jahr zuvor hatten Sie sich von ihrem Drummer Bill Berry getrennt und wollten sich und der Musikwelt beweisen, dass gerade in solchen Krisenzeiten die emotional bewegendsten und tiefgründigsten Songs entstehen können. Und genau dies stellt die Platte "Up" eindrucksvoll unter Beweis mit 14 Songs voll von einer depressiven Grundstimmung, Hilflosigkeit und vergeblichen Versuchen, mit sich und dem Leben klar zu kommen. Dabei stellt jedes Lied eine eigene Klangwelt da, die sich von all den anderen Tracks unterscheidet ohne jedoch jemals den düsteren, kopfzerbrechenden Hintergrund aus den Augen zu lassen. Um in diese Welten vollständig einzutauchen, muss man sich auf das Album einlassen, ein oberflächliches Hören genügt nicht.
"Up" beginnt mit dem fast instrumentalen Opener "Airportman", welcher den Hörer sofort auf die traumartigen Gefilde des Albums einstimmt.

Danach folgt, der einzige Rock-Song des Albums, "Lotus", ein Ohrwurm, nach dem typischen R.E.M.-Schema. Danach folgen einige Songs, in denen Sänger Michael Stipe aus der Sicht verschiedener Personen singt, die allesamt von ihrem eigenen Leid erzählen, wie beispielsweise in "The Apologist" oder in der herzzerreißenden Rockballade "Sad Professor". Dass die Band kurz vor der Auflösung stand, lässt sich in diesen Songs gut nachvollziehen. Genauso wie in der Hit-Single "Daysleeper", wahrscheinlich einer der besten Folk-angehauchten Popsongs der letzten Jahre.
Doch zum Ende hin spielt "Up" sein gesamtes Potential besonders aus, denn "Diminished", ein Lied über einen erfolglosen Liebhaber, inklusive eines wunderschönen, countrymäßigen Refrains, "Parakeet", den wohl depressivsten Song der Musikgeschichte und "Falls To Climb", ein zutiefst bewegendes Klagelied, gehören zu den besten Songs von R.E.M. der letzten Jahre.
Alles in Allem ist "Up" das wohl schwierigste Album von R.E.M., gehört meiner Meinung dennoch, oder gerade deswegen, zu ihren Besten. Zwar fehlt zum größten Teil der R.E.M.-typische Folk-Rock, da die Songs mit verschiedenen Computereffekten versehen sind und anstatt eines echten Drummers ein Drum-Computer herhalten musste. Trotzdem ist "Up" ein höchst emotionales Stück Musik, atmosphärisch dicht und voll von düsteren Melodien, durch die es nicht nur ein Album für dunkle Novemberabende ist, sondern auch für all Diejenigen, die sich mit solch einer Atmosphäre und den depressiven Texten identfizieren wollen.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Up hatte es sicher nicht einfach, als Nachfolger von solch genialen Platten wie "New Adventures In Hi-Fi" oder auch der ersten, "Murmur". Aber die Atmosphäre, die dieses Album so einzigartig macht, fand sich in keinem Album bisher. Insofern kann man Up als das experimentellste Album bezeichnen. Das rockige Lotus ist ein völlig alleinstehendes Rocklied, der Rest klingt wie aus einer anderen Welt. Von den "You're In The Air" über "Diminished" zu den schlichtweg genialen "Parakeet", "Daysleeper" "Suspicion" und dem besten Song des Albums und einem der Besten, die R.E.M. je gemacht haben: "Walk Unafraid". Dieses Album kann nicht überzeugen, nur begeistern.
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Die neuesten Kundenrezensionen
welcher idiot hat eigentlich damit angefangen, zu behaupten, daß...
...denn meiner meinung nach, ist es das beste r.e.m. album überhaupt!

gut, "automatic for the people" war die "o.k. computer" von r.e.m. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2007 von Markus Liebhart
Das beste R.E.M.-Album...
...ist "Up" definitiv. Es hat einen unvergleichlichen Sound, der ihnen

nie wieder gelingen wird (aber das wollen sie bestimmt auch nicht)!
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Girard, Pavel
Das späte meisterwerk.
Nach "hifi" und dem ausstieg von drummer berry hätte DAMIT wohl kein mensch mehr gerechnet: REM kamen '98 nach der schwersten krise ihrer bandgeschichte mit ihrem... Lesen Sie weiter...
Am 12. Juli 2005 veröffentlicht
Spiegelbild einer Krise
"Up" war das erste Album, das R.E.M. als Trio aufnahmen. Der Ausstieg von Drummer Bill Berry im Oktober 1997 war ein harter Schlag für die Band. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2003 von "chzielke"
Sehr atmosphärisch, nur kleine Schwächen trüben das...
"Up" ist R.E.M.'s erstes Album als Trio, nachdem der Drummer die Band verließ. Michael Stipe sagte in einem Interview, dass man die Unsicherheit auf diesem Album dadurch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2003 von uranuspluto
Oh mein Gott!!!!!
Ein wahnsinns Album der Kultrocker R.E.M. Ausnahmslos gute Songs zum Wohlfühlen und Rocken. Vor allem Daysleeper ist ein wirklich gelungenes Werk welches auch Live sehr gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2003 von xxxxxx xxxxxx
Außerordentliche Musik
"UP" ist mit Abstand das Schönste, was R.E.M. in ihrer "Neuzeit" geschaffen haben. Jeder Song bietet eine außerordentliche Tiefe, sowohl auf textlicher, als auch auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2003 von Patrick Fedler
UPs & downs
An diesem Album von R.E.M. scheiden sich sogar die Geister unter Fans der Band. Nach dem nicht ganz reibungslosen Ausscheiden des ursprünglichen Drummers Berry merkt man in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2002 von jakabu74
nicht nur ein durchgangsalbum
da liegt es also, das erste rem-Album als trio. und wie immer überlegt man gespant: Kommt es an <Automatic for the people> heran? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2002 von "eilts4"
REM goes Sgt.Pepper ???
REM durchgeschüttelt vom Weltruhm des genialen "Automatic"-Albums, den folgenden lebensbedrohlichen Monster-Tour-OP`s, vom Ausstieg Bill Berrys und einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2001 von "straffael"
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