Da haben wir sie: die nächste große Band aus Großbritannien mit unverwechselbarem, weil britischen Sound. Die Ähnlichkeit zu anderen Gruppen, die ebenfalls auf der Trendwelle mitschwimmen, ist unverkennbar. Vor allem Bloc Party hört man bei dem ein oder anderen Song ganz klar heraus, und genau hier ist die einzige große Schwäche des Albums, die es mit fast allen guten brtischen Alben der letzten drei, vier Jahre teilen muss:
Es ist zu wenig eigenständig, die Instrumente sind zu konventionell, innovative Songideen findet man fast gar nicht, die Melodien sind recht schön, jedoch nichts hervorstechend, dasselbe gilt für die Stimme des Sängers.
Nun zu den guten Sachen, auch hier die Parallelen zu anderen, vergleichbaren Brit-Rock Alben: Die Texte und der Sound stimmen, es ist handgemacht, authentisch und mitreißend inszeniert, live ist die Band bestimmt ein Knaller.
Kurzum: Wieder ein sehr schönes Album von der Insel, welches jedoch zu sehr den anderen ähnelt, als das es 5 Sterne verdient hätte. Die Band hat jedoch wie viele andere Potential und das nächste Album könnte sehr gut werden, wenn Razorlight ihren eigenen Weg finden können. Eine dicke Kaufempfehlung an alle, die beim Lesen der Namen Bloc Party, Hard-Fi, Kaiser Chiefs oder Maximo Park feuchte Augen bekommen.