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Unzeitgemäße Betrachtungen [Kindle Edition]

Friedrich Nietzsche
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Unzeitgemäße Betrachtungen übt Nietzsche von Schopenhauer und Wagner beeinflusste Kulturkritik, der seinerzeit nicht die gewünschte Resonanz zuteil wurde. Aus heutiger Sicht enthält das aus vier Teilen bestehende Werk im zweiten Teil "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben", was als wichtigstes Werk der frühen Schaffensperiode Nietzsches angesehen werden kann. Insgesamt besteht dieses Traktat aus vier Werken, nämlich:

* David Strauß: Der Bekenner und der Schriftstelle
* Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben
* Schopenhauer als Erzieher
* Richard Wagner in Bayreuth

Buchrückseite

Unter dem Haupttitel Unzeitgemäße Betrachtungen veröffentlichte Friedrich Nietzsche in den Jahren 1873-76 vier Streitschriften, mit denen er unmittelbar gegen den Niedergang der deutschen Kultur wirken wollte. Sie fiel für ihn auseinander in ein verinnerlichtes, enzyklopädisches Bildungswissen (»Gebildetheit«) und ein dieser Innerlichkeit nicht entsprechendes Handeln. Aus dem Bildungswissen wird kein »Bildungs-Entschluß«, die »Tat nach außen« bleibt unberührt von dem angesammelten Wissen über vergangene Kulturgüter. Die mangelnde Übereinstimmung von Bildung und Tat führt nach Nietzsche zu einer folgenreichen »Schwächung der Persönlichkeit«. Als Gegenstand seiner Darstellung wählte er Gestalten, die in seinen Augen einen bestimmten Typus niedergehender (D. F. Strauß in David Strauß, der Bekenner und der Schriftsteller) oder zukünftiger (Schopenhauer in Schopenhauer als Erzieher, Wagner in Richard Wagner in Bayreuth) deutscher Kultur vertraten, und eine für das Auseinanderklaffen von Erkennen und Handeln charakteristische Denkweise: die Geschichtswissenschaft seiner Zeit (vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben).

Produktinformation


Mehr über den Autor

In ein Pfarrhaus wird Friedrich Nietzsche am 15. Oktober 1844 in Röcken in der damaligen Preußischen Provinz Sachsen hineingeboren. Nach dem frühen Tod des musischen und gebildeten Vaters zieht die Familie 1850 nach Naumburg um. In Bonn folgt das Studium der Theologie und der Klassischen Philologie, bevor sich der junge Nietzsche in Leipzig mit den Werken Arthur Schopenhauers auseinandersetzt. Es folgen 1868 der Militärdienst und der Beginn der Freundschaft mit Richard Wagner. 1869 wird Nietzsche wegen seiner Veröffentlichungen der Doktorgrad ohne Prüfung erteilt. In Basel wird er als außerordentlicher Professor für griechische Sprache berufen. Der Erschaffer des "Übermenschen" veröffentlicht noch eine Reihe weiterer, weltberühmt gewordener Werke, bevor er psychisch erkrankt und am 25. August 1900 in Weimar stirbt.

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5.0 von 5 Sternen Spannend und inspirierend! 8. Januar 2013
Format:Kindle Edition
Wie Friedrich Nietzsche schreibt wohl keiner mehr im deutschen Raum. In seinem Text lebt der Rhythmus, die Sätze selbst und die Metapher werden zu Kunstwerken. Der Inhalt ist gehaltvoll.
Die Sprache, die Textgestaltung des 19. Jahrhunderts, in dem das Lesen selbst kurzer Zeitungsmeldungen ein Vergnügen bereiten kann, sind uns abhanden gekommen. Wie viel Arbeit steckte damals noch in einem Text! Und auch Nietzsche äußert sich, wie viel Kraft, wie viel Anstrengung es ihn kostete, zu schreiben.
Das Buch ist schon wegen des Schreibstils wunderbar zu lesen. Der Inhalt entspricht anderen Nietzsche-Büchern: voll von klugen Gedanken, die herausfordern oder inspirieren. Nietzsche ist und bleibt ein interessanter Geschprächspartner, der es gar nicht wünscht, dass man ihn immer allzu ernst nimmt und ihm nicht wiederspricht. Zum eigenen Denken anregen, das war sein Ziel und das schafft er. Eine Bestleistung der deutschen Literatur.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nietzsche in Bestform 3. Januar 2003
Von C. Storch
Format:Sondereinband
"Betrachte die Herde, die an dir vorüberweidet: sie weiß nicht, was Gestern, was Heute ist, springt umher, frisst, ruht, verdaut, springt wieder, und so vom Morgen bis zu Nacht und von Tag zu Tage, kurz angebunden mit ihrer Lust und Unlust, nämlich an den Pflock des Augenblicks, und deshalb weder schwermütig noch überdrüssig. Dies zu sehen geht dem Menschen hart ein, weil er seines Menschentums sich vor dem Tiere brüstet und doch nach seinem Glücke eifersüchtig hinblickt; -denn das will er allein, gleich dem Tiere weder überdrüssig noch unter Schmerzen leben, und will es doch vergebens, weil er es nicht will wie das Tier. Der Mensch fragt wohl einmal das Tier: warum redest du mir nicht von deinem Glücke und siehst micht nur an? Das Tier will auch antworten und sagen, das kommt daher, dass ich immer gleich vergesse, was ich sagen wollte, -da vergaß es aber auch schon diese Antwort und schwieg: so dass der Mensch sich darob wunderte."
Was gibt es schöneres als solch ein bebilderter Erzählstil? Nietzsche zeigt einmal mehr der Menschheit, was sie wirklich ist: eine dahinsiechende Meute Geistloser oder, um mit Heidegger zu sprechen: ein Man.
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