Kinderbuchillustratorin Sophie (Susan Sarandon) lebt zusammen mit ihrem als Architekt erfolgreichen Mann Craig (Sam Neill) und ihren beiden kleinen Töchtern ein Leben wie aus einem idyllischen Familienalbum, nichts scheint den harmonischen Familienfrieden zu stören.
Doch seit einiger Zeit leidet Sophie unter dem zunehmenden Druck ihrer Auftragsgeber, auch Craig hat ein großes Projekt am Laufen. Hinzu kommt noch, dass Sophie noch sehr mit dem kürzlichen Verlust ihrer Mutter zu kämpfen hat. Da scheint es nur verständlich zu sein, wenn man schon einmal Dinge vergisst, verwechselt, oder sich nicht mehr sicher ist, wo man was hingelegt hat, schließlich muss man seine Gedanken für etwas anderes ordnen.
Doch schon bald häufen sich seltsame Ereignisse, anfangs jedoch will niemand Sophie glauben. Spätestens nach dem Besuch auf einer Party, die die schwer durchschaubare Kollegin von Craig, Mara, mit ihrem Mann ausrichtet, ist Sophie der festen Überzeugung, dass Mara hinter den ganzen Dingen steckt und den Familienfrieden stören will. Gegenstände verschwinden aus dem Haus, ein Wespenschwarm nistet sich in der Wohnung ein, Geräusche sind im Garten zu hören und die alte Nachbarin behauptet vehement, sie habe eine fremde Frau ins Haus gehen sehen. Sophie widersetzt sich den Beruhigungsversuchen ihres Mannes und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Sie weiß ja noch gar nicht, was sie damit für einen Stein ins Rollen bringt und welches Geheimnis ihr Craig vorenthält...
Der Film beginnt wirklich stimmungsvoll und vermag mit kleinen, handgemachten Effekten, bei denen die Kamera ihr Augenmerk auf Kleinigkeiten richtet, den Zuschauer zu fesseln und eine unangenehme, düstere, beklemmende Stimmung auszulösen. Der Bogen wird aber irgendwann überspannt und die Spannung wird zu lange gehalten - bis zu einem enttäuschenden Finale, das aus einem schlechten Groschenroman stammen könnte. Bei diesem guten Anfang hätte man ein orginelleres Ende erwarten können. Trotzdem vermag der Film zu begeistern, gute Schauspieler, eine ungewohnte Kameraführung und die Beschränkung auf sehr wenige Personen...aber lieber den Film ausleihen, statt kaufen.