Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,62

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Unwürdige Lektüren: Was Autoren heimlich lesen
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Unwürdige Lektüren: Was Autoren heimlich lesen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Keul
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Unbekannter Einband --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Unwürdige Lektüren: Was Autoren heimlich lesen gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 236 Seiten
  • Verlag: Schirmergraf; Auflage: 1., Aufl. (13. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865550533
  • ISBN-13: 978-3865550538
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 515.238 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein besonderes Who's who der deutschen Gegenwarts-literatur: Befragt nach ihren Leselastern, gestehen hier Daniel Kehlmann, Julia Franck, Annette Pehnt, Franzobel, Alex Capus, Felicitas Hoppe und viele andere, was sie heimlich lesen - und lassen uns beruhigt zu unseren Lieblingslektüren greifen, über die wir garantiert nichts im Feuilleton finden.

Der Verlag über das Buch

Auf die Frage nach den wichtigsten Büchern werden immer wieder dieselben Titel genannt: Der Mann ohne Eigenschaften, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Madame Bovary, die Odyssee, die Bibel...Im realen Leseleben spielen aber oft ganz andere Texte die Haupt- oder zumindest eine gewichtige Nebenrolle, unwürdige Lektüren, auf die man nicht gerade stolz ist, derer man sich aber nicht enthalten kann. Vom Überästheten Ludwig Wittgenstein ist bekannt, daß er amerikanischen Schundromanen, der pulp fiction, verfallen war, Franz Kafka zählte zu den diskreten Abonnenten einer erotischen Zeitschrift. Thomas Keul, Herausgeber der Literaturzeitschrift VOLLTEXT, befragte Autoren der Gegenwart nach ihren geheimen Leselastern. Vom Ikea-Katalog (Annette Pehnt) über Carl Sagan (Radek Knapp), von Fotoromanzi (Sabine Gruber) über Yellow Press (Silke Scheuermann), von Vicki Baum (Judith Kuckart) bis Daniel Kehlmann (Daniel Kehlmann) - hier erhalten wir ungeahnte Einblicke in die Lesegewohnheiten der tonangebenden Autoren unserer Zeit.

Weitere Beiträger: Zoe Jenny, Felicitas Hoppe, Paul Ingendaay, Thomas Glavinic, Alois Hotschnig, Norbert Kron, Gregor Hens, Ernst Molden, Gerald Schmickl, Linda Stift, Georg Klein, Klaus Modick, Thomas Lang u.v.a.


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Ein gut erzogener Mensch kann alles sehen, alles hören und jedenfalls alles lesen. Ein gut erzogener Mensch wird bestimmt nicht verderben, wenn er versehentlich einen Erotikfilm sieht, einen Kriminalroman liest oder eine Folge der Schlagerparade hört.", so eröffnet der österreichische Autor Thomas Glavinic das kleine Büchlein.

Ein großartiger Einstieg, der den Leser sofort zwingt, zu hinterfragen: Bin ich selbst gut erzogen? Welche Lesevorlieben habe ich? Sollte ich Hera Lind, Susanne Fröhlich und die "GALA"-Ausgaben ganz schnell in die hinterste Ecke meines Bücherregals verbannen, dort wo sie kein Besucher sofort sieht? Goethe und Thomas Mann, Hegel, Sartre, Schiller, Kleist oder Heine machen sich eindeutig besser in vorderster Front. Warum bin ich nur nicht gleich darauf gekommen? Da war die eigene Entwicklung wohl doch nicht ganz so mustergültig.
Und überhaupt, das Fernsehen: da wurde eben noch das neueste Plasma TV-Gerät erworben und nun lese ich, das dieses Medium Kluge klüger und Dumme dümmer macht. Nur, welcher Klassifizierung ordne ich mich selbst zu? Wo fängt Klugheit an?

Ich bin etwas verwirrt. Und diese Verwirrtheit verstärkt sich noch um ein vielfaches beim Lesen von intellektuellen, manchmal wirklich glänzend geschriebenen Essays, auf Grund der gehäuft auftretenden - sich dem normalen Verständnis entziehenden - Fremdwörtern und verlagert sich beinahe ins Frustrierende. Ich fühle mich dann ein wenig unterprivilegiert, denn den Rückstand von derart prägenden Leseerlebnissen werde ich nie aufholen können. Liegt doch auf dem eigenen Nachttischchen nur die sogenannte Trivialliteratur mit ihren vereinfachenden, klischeehaften und oft eine "heile Welt" vorspiegelnden Themen wie Liebe, Tod oder Abenteuer ;-).

"Trotzdem macht das nichts.", meint Thomas Glavinic. "Der Konsum des Trivialen ist in gewissen Situationen notwendig. (...) Manchmal ist nur eines gefragt: Klarheit. Einfachheit. Unaufgeregtes Betrachten des Vorhersehbaren. Ob es ein Fernsehkrimi ist oder eine unwürdige Lektüre, manchmal muss man sich den einfachen Antworten ergeben. Solange es die Ausnahme bleibt, nicht zur Regel wird, ist es erlaubt."
Danke, Thomas, Du rettest vor beginnenden Depressionen. "Manchmal braucht man dieses Gefühl der geistigen Leere eben auch.", pflichtet die österreichische Schriftstellerin Lisa Stift bei.

Auch andere junge und nicht mehr ganz so junge deutschsprachige Autoren - darunter u. a. Daniel Kehlmann, Sabine Gruber, Alex Capus, Annette Pehnt, Julia Franck, Franzobel oder Martin Amanshauser - outen sich hinsichtlich ihrer nichtkanongemäßen Lesevorlieben. Die österreichische Literaturzeitung "Volltext" befragt regelmäßig deutschsprachige Literaten über ihre heimlichen Leselaster. Herausgeber Thomas Keul hat sie in diesem unterhaltsamen Bändchen zusammengetragen.
In kurzen Essays verraten die Wortkünstler, was sie gerne lesen oder sie diskutieren einfach nur über den Begriff einer "unwürdigen Lektüre". Entstanden ist eine mal witzige, dann wieder tiefsinnige, ja auch intellektuelle Lektüre, die man getrost in einem Ruck durchlesen kann, besser jedoch immer wieder in kleinen Häppchen genießen sollte.

So erfährt der Leser zum Beispiel, dass der Schweizer Autor Alex Capus immer wieder versuche, sich mit den allergrößten Werken der Weltliteratur aufs Sofa zu setzen, "beseelt vom besten Willen ordnungsgemäß begeistert zu sein von der ersten bis zur letzten Seite - und dann finde ich's leider den größten Schmarren." "Der Mann ohne Eigenschaften" gab ihm genauso wenig wie "Ulysses" von James Joyce, bei denen er (wie bestimmt viele andere Leser auch) bis jetzt nie über Seite 232 bzw. bei letzterem gar nie über Seite 15 hinauskam. Oder Daniel Kehlmann, der am liebsten seine eigenen Texte liest.
Für Felicitas Hoppe sind Bücher aller Couleur wie Brot und wenn sie von deren Lektüre nicht mehr satt wird, dann fängt sie selbst an zu schreiben. Was sonst?
Ziemlich oft werden Krimis genannt - Stephen King scheint dabei Favorit zu sein -, Karl May gehört bei vielen ebenfalls dazu. Aber auch der IKEA-Katalog scheint sich hoher Beliebtheit zu erfreuen. Oder hie und da eine Dosis Tratsch und Klatsch aus "Instyle", "In Touch" oder -oh la la - die erotischen Angebote der Hamburger Morgenpost.

All diese fast durchweg großartigen Kolumnen über Literatur - unwürdig oder nicht - sind Gedankensplitter, die allein schon wegen ihrer ironischen, manchmal sarkastischen, ab und an leidenschaftlichen Bekenntnisse und ihren kreativen Begründungen lesenswert sind.

Im Endeffekt jedoch ist "die hohe Kunst einer geheimen, zumal unwürdigen Lektüre (...) natürlich, sie geheim zu halten und kein Wort darüber zu verlieren.", meint die "Deutsche Buchpreis 2007"-Gewinnerin Julia Franck. Und so wird man am Ende den Gedanken nicht los, dass uns die Autoren doch nicht die ganze Wahrheit verraten haben. Doch egal, sie haben wunderbar unterhalten und machen das Buch äußerst lesens- wie liebenswert.

Fazit:
Keiner braucht sich zu genieren, wenn er sogenannte "unwürdige Lektüren" liest, denn auch die, die tagtäglich um die schönsten und klügsten Worte ringen - Schriftstellerinnen und Schriftsteller -, lesen auch nicht immer nur Goethe, Handke, James Joyce oder Kleist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tom Kadi VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Texte - sieh an auch Autoren lesen Heftchenromane, Comics, Karl May, Frauenzeitschriften oder Fußballbücher. Interessanter ist da schon der Umgang mit der eigenen Eitelkeit - öffentlich zuzugeben, dass man als Literaturproduzent so was liest. Und das kann dann manchmal fast unerträglich eitel klingen, ein andermal ist es eine sentimentale Reise in die Kindheit und bei einem Dritten ist es vergnüglich selbstironisch. Mir ging es so, dass ich beim Lesen anfing zu sortieren: Von der Autorin will ich demnächst mehr lesen und zu einem ihrer Romane greifen, diesen Schriftsteller werde ich lieber weiträumig umschiffen...Wie immer mit diesen Sammelbandprojekten, halt ein durchwachsenes Abenteuer.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar