Vorweg muss ich sagen, dass ich ein großer Fan der 'Grant-County-Reihe" mit der Gerichtsmedizinerin Sara Linton und dem Chief Jeffrey Tolliver bin. Diese Reihe ist extrem spannend, wenn auch blutig und manchmal brutal, aber sie fesselt den Leser an das Buch.
Trotz der schlechten bisherigen Rezensionen habe ich das Buch gelesen, denn ich habe mir vorgenommen alles zu lesen, was Karin Slaughter schreibt. Um ehrlich zu sein, hätte ich mir dieses gut sparen können, denn das Buch taugt nichts.
Es dreht sich alles um Martin Reed, sein bisheriges Leben, wie er Opfer übler Intrigen wird, denn eigentlich mag ihn niemand, nciht mal seine Mutter. Er wird verdächtigt zwei Frauen ermordet zu haben. Generell ja evtl. Stoff, aus dem gute Romane werden können, aber nicht hier.
Der ganze Romane hat nichts von der Spannung, die Karin Slaughter gewöhnlicherweise aufbaut. Auf den 180 Seiten tauscht nicht einmal dieses Gefühl auf. Ich dachte immer, dass irgendwann noch etwas passieren müsste, aber dem ist nicht so. Es wird bei Amazon beschrieben als: "Ein Meisterwerk der Spannungsliteratur ' extrem fesselnd, psychologisch höchst raffiniert und mit atemberaubenden Wendungen bis zur letzten Zeile." Ich kann dazu nur sagen, für mich war es weder spannend, noch fesselnd oder raffiniert geschrieben und interessante Wendungen gibt es auch nicht.
Das Buch ist ein totaler Reinfall. Selbst Fans von Karin Slaughter sollten es nicht lesen, es ist es einfach nicht wert, nur um später zu sagen, dass man alle ihre Bücher gelesen habe. Die Lesezeit kann man wirklich besser verbringen.