Unvergängliches Leben hat es nicht nur geschafft, mich beinah vollkommen zu enttäuschen, sondern der Autorin eben auch schnöde Hoffnung auf Geldmacherei dank der Verbindung zu dem brillanten Autoren Gaarder zu unterstellen. Mag sein, dass es sich bei dem Büchlein bloß um einen gescheiterten Versuch der Veröffentlichung einer weiteren Besonderen Lektüre gehandelt hat und auch hier der Fluch der Fortsetzungen greift ~ Tatsache ist und bleibt jedoch, dass die Autorin sich mit diesem Werk, in dass sie sicherlich einiges an Zeit und Mühe investiert hat, keinen Gefallen getan hat. Absolut abraten will ich von Unvergängliches Leben auch nicht, zumal es stellenweise wirklich die Seele berührt ~ empfehlen würde ich hier allerdings, zuerst DIESES und dann das Vorgängerbuch zu lesen. Ungewöhnlich, aber die einzige Methode, nicht allzu enttäuscht zu sein.
Ergo des Ergos: wer sich für die frühere Lebenszeit, Philosophie und Theologie interessiert, ist hier nicht wirklich schlecht beraten ~ Fans von Gaarder jedoch werden hierüber nur müde lächeln können.