Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Karen Chance-Untot mit Biss, 8. November 2008
Dieses Buch ist Karen Chance's Erstlingswerk. Wenn man aber das Buch liest kommt es einen schon wie eine Fortsetzung vor, obwohl Untot mit Biss" erst der Autakt zu der Reihe ist. Die Geschichte ist sehr überladen an Informationen und sie wirkt auf den Leser als ob Karen Chance es jedem recht machen will; sowohl dem Fantasy Leser als auch dem Romance Leser. Das führt widerum zu Verwirrung auf Seiten des Lesers und die Handlung leidet enorm darunter. Hier passt gut der Satz weniger ist mehr".
Dennoch ist das Buch stellenweise spannend und gut geschrieben. Die Sprache ist fließend und verständlich. Gut ist auch die Erzählperspektive aus Sicht Cassies. So kommt Witz und Sympathie in die Handlung.
Trotzdem merkt man, dass die Autorin, wie viele andere, mit ihrem Buch versucht von Stephenie Meyers erfolgreicher Biss"-Reihe zu profitieren. Dies gelingt ihr aber nicht wirklich. Gegen die Biss"-Reihe wirkt Untot mit Biss" doch sehr einfältig und farblos.
Letztendlich werde ich diese Reihe wohl nicht weiterlesen und bin froh mir dieses Buch (noch) nicht gekauft zu haben, sondern nur ausgeliehen. Vielleicht wird die Handlung klarer,wenn man das Buch ein weiteres Mal liest. Dennoch wurde das Buch keine so große Enttäuschung, da ja etwas Witz und Spannung vorhanden war.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nicht meine (Vampir-) Welt, 22. Oktober 2008
Ich habe dieses Buch nicht zuende gelesen. Nach runden 100 Seiten kam ich zu dem Schluß, daß dieses Buch und ich nicht zusammenpassen.
Zunächst hat mich mal irritiert, daß ich im Buch selbst den Originaltitel nicht finden konnte - den deutschen finde ich blöde, weil es so offensichtlich ein Werbeschachzug ist. Der englische Titel lautet übrigens "Touch the dark".
Düster genug geht es auch zu; und die Autorin hat uns so furchtbar viel zu erzählen und die Welt der Cassie Palmer zu erklären, daß ich noch ein paar mal verwundert nachgeschaut habe, ob dies wirklich der erste Band einer Serie ist. Jawohl, ist es. Da ist halt schon viel in Abwesenheit der Leser passiert. Und es passiert auch noch viel mehr, mit so furchtbar vielen Person, daß man gar nicht weiß, auf wen man denn sein Augenmerk richten soll.
Genervt haben mich auch die vielen Promi-Untoten. An Elvis bei Charlaine Harris habe ich mich gewöhnt (und liebe ihn), aber Cleopatra, Rasputin und der Mann mit der eisernen Maske? Das ist ein bißchen zuviel des Guten. Denn anstelle von Cleopatra hätte auch prima irgendeine andere starke Frau die Konsulin sein können - daß es nun ausgerechnet Cleo ist, spiegelt sich nur in ihrer "Kleidung" wieder, aber nicht in ihren Handlungen.
Und dann all diese magischen Gimmicks... wie einst (und vermutlich auch heute noch) bei John Sinclair;-)
Ich bin dann nach Seite 100 zum Ende vorgesprungen, um wenigstens zu wissen, wie diese Geschichte ausgeht. Ja prima, mit einer Fortsetzung natürlich...
Es wird sicherlich Leute geben, die diesen überbordenden Figurenkosmos toll finden, insofern hat das Buch sicher seine Existenzberechtigung - mein Ding war es jedoch nicht.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Versucht zu viel auf einmal, 20. Oktober 2008
Als Medium hat Cassandra Zugang zur Geisterwelt, als Seherin sieht sie in die Zukunft und in die Vergangenheit. Aber wie ihrer Namensvetterin haben ihr diese Gaben schon viel Leid beschert und deswegen hat sich Cassie von der Welt des Übernatürlichen zurückgezogen. Doch Fähigkeiten wie die ihre sind heiß begehrt und gegen ihren Willen wird die junge Frau zum Mittelpunkt im Kampf um Macht, Einfluss und ums pure Überleben.
UNTOT MIT BISS ist Karen Chances Erstlingswerk. Die Autorin ist sehr ambitioniert und versucht sowohl Lesern von Paranormaler Fantasy als auch Lesern von Paranormal Romance zu gefallen.
Doch Karen Chance übernimmt sich. Einerseits muss sie ihre Charaktere und die Welt samt ihren Spielregeln vorstellen, andererseits versucht sie viel zu viele Elemente im Buch unterzubringen (insbesondere die untoten Berühmtheiten sind ein Overkill - sie schaden der Geschichte mehr als dass sie ihr helfen). Das führt dazu, dass UNTOT MIT BISS sich wie der zweite oder gar dritte Band eines Zyklus liest und der Leser mit einer Vielzahl von Informationen und neuartigen Konzepten überschüttet wird. Für sich genommen sind alle Elemente sehr interessant (vor allem Cassies bewegte Vergangenheit und die komplexen politischen Verhältnisse), aber zusammen wirken sie erdrückend und verwirrend. Ich wünschte mir, dass sich Karen Chance hierbei mehr Zeit gelassen hätte.
Trotz der langen erklärenden Passagen bleibt das Buch spannend, da sie geschickt mit Actionszenen und (halb-)erotischen Szenen abgewechselt werden.
UNTOT MIT BISS ist der Auftakt zu einer neuen Paranormalen Romancereihe, die in den USA sehr erfolgreich ist. Meinen Geschmack hat der Roman nicht ganz getroffen, aber ich habe schon wesentlich Schlimmeres gelesen.
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