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Untitled #23 [Vinyl LP]


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Produktinformation

  • Vinyl (12. Juni 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Second Motion (Cargo Records)
  • ASIN: B00284SDQY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 634.317 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Cobalt Blue
2. Deadman's Hand
3. Pangaea
4. Happenstance
5. Space Saviour
6. On Angel Street
7. Sunken Sun
8. Anchorage
9. Lunar
10. Opperetta
11. Llc
12. Insanity
13. So Love May Find Us

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von McLarsen am 8. Juni 2009
Format: Audio CD
29 Jahre nach Bandgründung, 21 Jahre (ja, so lange...) nach ihrem Album "Starfish" mit dem Radiohit "Under The Milky Way" und die australische Kultband ist immer noch dabei, sicher leider nie so kommerziell erfolgreich wie andere Bands ihrer Zeit (R.E.M. oder auch U2 entsprangen ebenfalls dieser Ära), dafür bewährt gut, das seit eh und je und manchmal glaube ich, immer besser. Nach dem rauhen Sound von "Forget Yourself" und dem etwas zu bunten "Uninvited Like The Clouds", haben wir es hier mit einem sehr homogenen, technisch hochgradig ausgefeilten Spätwerk zu tun, dessen Größe darin besteht, ähnlich wie beim 1992er Album "Priest = Aura" eine Geschlossenheit zu bilden, aus der man erst nach Ende des Schlusstitels wieder in die Welt zurück findet.
Die Platte bietet mit "Cobalt Blue" einen exzellenten Opener, mit "Pangaea" eine Single mit Ohrwurmqualitäten, mit "Happenstance" einen Höhepunkt der gesamten Bandgeschichte überhaupt und mit "Operetta" ein Traumfinale. Dazwischen gibt es nur Songs mit viel Substanz, jeder für sich, jeder anders, dennoch unverkennbar von diesem speziellen Album. Um das so zu schaffen, hat man andere Stücke diesmal weggelassen und sie auf den zeitgleich erschienenen EP's "Pangaea" und "Coffee Hounds" veröffentlicht.
Fazit : für mich das beste Church Album seit "Priest = Aura" und damit im bandeigenen Ranking in der Top 5 zuhause. Möge es nicht das letzte Meisterwerk sein...
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chefmaus 68 am 14. April 2009
Format: Audio CD
UNTITLED #23 - das ist das unbetitelte 23. Studioalbum der australischen Indie-Band THE CHURCH, die 1988 mit "Under The Milky Way" einen respektablen Hit hatte. Respekt für solch ein kontinuierliches Bandschaffen seit 1980. Die Insider der hier versammelten Fangemeinde hören ein Album, das weniger psychedelisch klingt, als vielleicht STEVE KILBEY's Soloalbum PAINKILLER und THE CHURCH's Soundtrack" SHRIEK: AN AFTERWORD (beide 2008) vermuten ließen.

Zwei Stärken dieses Albums vorweg: der synthetische Schlagzeug-Sound der beiden regulären Vorgängeralben UNINVITED LIKE THE CLOUDS (2006) und FORGET YOURSELF (2004) ist gänzlich verschwunden - die Drums klingen also wieder natürlich. Außerdem funktioniert dieses 50minütige Album wunderbar als Ganzes und hat eine in sich geschlossene Gesamtstimmung. Diese Grundstimmung würde ich als sehr entspannt bezeichnen; das Album zeichnet sich durch eine fast frühlingshafte Leichtigkeit aus und kommt völlig ohne musikalische Dramen à la NOTHING SEEKER oder NEVER BEFORE aus.

Mein erster Eindruck einer gewissen Beliebigkeit wich nach zwei-, dreimaligem Durchhören absoluter Sympathie. Man kann dem Album einfach nicht böse dafür sein, dass es weder psychedelische Ausbrüche noch epische Klangteppiche bietet. Ich würde die Musik als gitarrenorientierten "Dream Pop" bezeichnen, wobei sich bei etwas genauerem Hinhören herausstellt, dass fast jeder Song nicht einfach nur poppig geradeaus läuft, sondern sich in Melodie und Aufbau immer wieder kleine Abstecher auf verwunschene Seitenwege erlaubt - was für THE CHURCH allerdings üblich ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von timetunnel am 29. April 2009
Format: Audio CD
Untitled #23 nennt sich das neue Album von The Church in Anlehnung an die Anzahl der vorhergehenden Alben - wobei auch EPs und nicht-reguläre Alben irgendwie mitgezählt wurden. Letztlich ist die genau Anzahl auch nicht so wichtig. Der in meinen Augen etwas einfallslose und unoriginelle Titel steht allerdings im krassen Gegensatz zur musikalischen Qualität des Albums: wir haben es hier nämlich mit einem Werk zu tun, dass die Krönung der späten Schaffensphase dieser Band darstellt und sich zufrieden grinsend neben Meisterwerke wie Priest=Aura und After Everything Now This stellen darf.

Untitled #23 ist ein homogenes, warmes, weiches und vor allem schönes Album, sowohl was das Songwriting als auch den Soundmix angeht. Die Stücke sind wohl z.T. grundverschieden, bilden aber trotzdem einen Guss, der beim Durchhören des Albums kaum aufreißt. Stilistisch stelle man sich vor, man werfe die Alben Priest=Aura, Hologram Of Baal und After Everything Now This in einen Topf, rühre kräftig um, füge eine winzigkleine Prise von Forget Yourself dazu, und dann hat man vielleicht einen Eindruck, was man hier hören wird. Für diejenigen, die diese Alben nicht kennen: Untitled #23 ist ein insgesamt eher langsames, fast schon behäbiges Album, in dem viele Schichten von Gitarren, aber hier und da auch Geigen, Keyboards und ein Mellotron, zusammen finden, wobei stilistisch Anleihen im Psychedelic Rock, Post-Rock, Space-Rock gemacht, gleichzeitig aber auch reguläre Rock- und Pop-Elemente bedient werden. Vergleiche mit anderen Bands sind immer schwierig, aber um bei den ganz großen zu bleiben: man kann an manchen Stellen Radiohead und an anderen Stellen Pink Floyd durch die Lieder schlendern hören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maurice Laut-Lamento am 12. Dezember 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Musik von the Church ist nicht ganz von dieser Welt. Und dafür muss man sie lieben. Seit vielen Jahren schon. Untiteld ist ein großartiges Spätwerk einer großartigen Band. Mehr gibt es nicht zu sagen, aber viel zu hören – konsequent abseits des Mainstreams.
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