Wenn auch weniger detailliert als U.Horstmann,lassen sich im 19.Jahrhundert A.Schopenhauer, F.Nietzsche und Ph.Mainländer aus zu der Thematik : der Mensch als ephemere, unnütze Erscheinung auf dem Planet Erde. Sind deren Ausführungen oft schon belastend und deprimierend genug, so übertrifft Horstmanns "Untier" sie alle. Obwohl dieses Buch sicher auch als Satire gemeint ist, hat es mich in die Knie gedrückt und zum Zittern gebracht. 1999 habe ich es bis gut zur Hälfte gelesen; seitdem wage ich nicht, es zu Ende zu bringen. Warum dennoch 5 ***** ? Weil uns unsere Situation rücksichtslos, ohne Schönfärberei vor Augen geführt wird. Nur so ist vielleicht noch ein Aufhalten des Schrecklichen möglich.