![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Unterwegs zwischen Himmel und Erde gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,35 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Dieses Buch ist sowohl Fotoästhetik wie Auseinandersetzung mit literarischen Texten von Milan Kundera, Sten Nadolny, Cees Nootboom und anderen, die von der Autorin handgeschrieben in die Bildkomposition integriert werden und somit dieses Buch zu einem gestalterischen Kunstwerk machen.
Die Fotografin und Designerin Christiane Kipper, 1976 in Ellwangen an der Jagst geboren, studierte an der FH Mannheim, Hochschule für Technik und Gestaltung, an der sie mit dieser Arbeit ihr Diplom zur Kommunikationsdesignerin erhielt.
"Ich möchte mit den Fotografien dazu einladen in uns selbst spazierenzugehen, sie bilden eine Art Museum der Gedanken. Ich möchte die Faszination, die diese Skulpturen/Plastiken auf mich ausüben zeigen - (versteinerte Menschen/Seelen) - Sinn wecken für Werte die das Leben lebenswert machen, Lebensweisheiten vermitteln, eine Diskussionsgrundlage bieten - mehr Lebensbewußtsein, mehr Lebensqualität vermitteln, im Moment des Lesens und des Betrachtehns der Bilder.
Jede Doppelseite bildet eine eigene, in sich vollständige Komposition. Sie sind aber einer Dramaturgie folgend angeordnet. Jede Seite steht für sich und kann für sich betrachtet werden. Wer sich aber von von vorne nach hinten vorarbeitet, dem erzählt die Abfolge der Bilder eine eigene Geschichte..."
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Durch ihre im Duoton gedruckten Schwarzweiß- Fotografien versucht Kommunikationsdesignerin Christiane Kipper die besinnliche Atmosphäre dieser anderen Dimension zwischen Himmel und Erde widerzuspiegeln. Die Autorin führt uns zu einer kleinen Auswahl europäischer Kultfriedhöfe. Wir spazieren entlang der Gruften des Père Lachaise in Paris, vorbei an den schlafenden Engelwesen des Cimetière de Montmartre und treffen auf die Liebenden des Wiesbadener Nordfriedhofs, dessen Schicksal von Zeitgott Chronos besiegelt werden soll.
Die Aufnahmen stellen die Skulpturen/Plastiken nicht als Gesamtwerk dar, sondern sind meist auf einzelne Elemente ausgerichtet. Begleitet werden sie von Texten aus der Feder einiger Ausnahmeautoren wie Milan Kundera oder Sten Nadolny, welche von Christiane Kipper handgeschrieben in die jeweilige Bildkomposition integriert wurden. Jede Doppelseite spricht und wirkt für sich, indem sie eine eigene Botschaft vermittelt. Wer die Friedhöfe von Anfang bis Ende durchschreitet, ohne von seinem Weg abzukommen, erfährt wiederum eine ganz individuelle Geschichte- eine Geschichte, die nicht zuletzt mit dem Leben des jeweiligen Betrachters in Verbindung steht.
Die Autorin richtete ihre Kamera bevorzugt auf Liebesengel, Schreibeengel und Lichterwesen mit gigantischen Flügeln, die allesamt Teile einer sehr sinnlichen Welt sind. Über diese Welt scheint nicht einmal die Zeit Macht zu besitzen. Kipper legte dabei großen Wert auf Ausdruck, Symbolik und Einmaligkeit der Statuen. Sie fühlt mit den zu Stein erstarrten Seelen und teilt mit ihnen Verzweiflung und Hoffnung der vergangenen Jahrhunderte.
Das vorliegende Werk sei den dunklen Seelen empfohlen, die Fotografien mit einer beruhigenden, entspannenden Wirkung bevorzugen, die erst nach mehrmaligem Betrachten ihre Aussage entfalten. Auch sei es allen Menschen nahe gelegt, die mit Hilfe des Zaubers magischer Welten und mystischer Wesen zu sich selbst oder zu der wahren Bedeutung der Kunst finden möchten; denn „der wahre Zweck der Kunst besteht nicht darin, schöne Dinge zu schaffen, sondern im Begreifen, im Durchdringen der Welt und darin, seinen Platz in ihr zu finden." Es wird vor allem in der Dark Wave- Szene auf großen Anklang stoßen können.
Die Liebhaber der dramatischen sowie dynamischen Fotoästhetik möchte ich im Gegenzug auf die Werke Gerald Axelrods verweisen, der die schwarz- romantische Atmosphäre vorzugsweise italienischer Friedhöfe zu ihrem Höhepunkt führt.
|
|
|