Beverly Donofrio (Drew Barrymore) ist mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein ausgestattet und sie weiss schon früh, dass sie später studieren und als Schriftstellerin arbeiten will. Sie wird aber ungewollt schon im Alter von 15 Jahren schwanger und mitten in den 1960er-Jahren ist das noch ein ziemlicher Skandal. Widerwillig findet sie sich damit ab, den Vater des Kindes, Ray Hasek (Steve Zahn), zu heiraten. Dieser allerdings ist ziemlich unfähig und kann die Familie nur mit Mühe über Wasser halten. Berverlys Studienpläne rücken ebenfalls in weite Ferne, denn an der Hochschule ist man nicht gewillt, eine Studentin zu unterstützen, die auch noch ein Kind versorgen muss. Sie schlägt sich also mit schlecht bezahlter Arbeit durch. Als sie beim Trocknen von Drogenpflanzen erwischt wird, gehen ihre Ersparnisse für die Kaution drauf. Ray stürzt ins Drogenmilieu ab, sodass sich Beverly alleine um den Nachwuchs kümmern muss. Schliesslich treibt es Ray mit den Drogen zu weit und Beverly gibt ihm den Laufpass. Damit hofft sie auch, ihrem Ziel, endlich Autorin zu werden, wieder näher zu kommen.
Der Film "Riding In Cars With Boys" (Columbia Pictures, 2001) ist die Verfilmung einer autobiografischen Erzählung vom Erwachsenwerden. Die Geschichte ist abwechslungsreich und interessant, die Darstellerleistungen sind bemerkenswert gut. Trotz der schwierigen Umstände, die die Figuren durchmachen, hat man als Zuschauer nicht das Gefühl, ihr Elend werde einem um die Ohren gehauen. Dafür sorgen einige lustige Momente und der Kniff, die Geschichte als Folge langer Rückblenden zu erzählen. Wirklich ein im besten Sinne berührender und gekonnt inszenierter Film. Der Film dauert auf DVD 126 Minuten.
Die DVD-Umsetzung kann sich sehen lassen: lebhaftes Bild im Format 1,85:1 (16:9), guter Ton in Dolby Digital 5.1. Die angebotenen Sprachen sind Deutsch und Englisch, die Untertitel Deutsch, Englisch und Türkisch, dazu gibt es noch deutsche Untertitel zum Audiokommentar, in dem Hauptdarstellerin Drew Barrymore viel Spannendes und Persönliches zum Film erzählt. Sehr sehenswert ist auch das umfangreiche Bonusmaterial von total ca. 40 Minuten Laufzeit, das den Film und seine Geschichte aus verschiedenen Seiten beleuchtet, alles jeweils auf Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln. Dazu gibt es den Trailer in deutscher und englischer Sprache und etwas Programmvorschau. Fazit: alles, wie es sein soll. Das gibt glatte fünf von fünf Mitfahrgelegenheiten.