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Der Untertan
 
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Der Untertan

DVD ~ Werner Peters
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Produktinformation

  • Darsteller: Werner Peters, Renate Fischer, Sabine Thalbach
  • Regisseur(e): Wolfgang Staudte
  • Komponist: Horst Hans Sieber
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. September 2002
  • Produktionsjahr: 1951
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006FMFL
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 3.598 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

s/w Diederich Heßling ist ein verweichlichtes, autoritätshöriges Kind, das sich vor allem fürchtet. Doch bald schon erkennt er, daß man der Macht dienen muß, wenn man selbst Macht ausüben will. Nach oben buckeln und nach unten treten, wird von nun an seine Lebensmaxime. So macht er seinen Weg als Student in Berlin und später als Geschäftsmann in seiner Papierfabrik in Netzig. Dem Regierungspräsidenten von Wulkow untertänig, weiß er sich dessen Beistand sicher. So denunziert er seinen Konkurrenten und schmiedet ein betrügerisches Komplott mit den korrupierten Sozialdemokraten im Stadtrat. Auf seiner Hochzeitsreise mit der reichen Guste nach Italien bekommt er endlich Gelegenheit, seinem Kaiser einen Dienst zu erweisen. Und schließlich geht sein größter Wunsch in Erfüllung: die Einweihung eines Kaiserdenkmals, bei der er die Festansprache hält - ordengeschmückt. Bis ein Gewitter hereinbricht. Als die Wolken verzogen sind, räumen Trümmerfrauen den Schutt beiseite.


Produktbeschreibungen

Diederich Heßling ist ein verweichlichtes, autoritätshöriges Kind, das sich vor allem fürchtet. Doch bald schon erkennt er, daß man der Macht dienen muß, wenn man selbst Macht ausüben will. Nach oben buckeln und nach unten treten, wird von nun an seine Lebensmaxime. So macht er seinen Weg als Student in Berlin und später als Geschäftsmann in seiner Papierfabrik in Netzig. Dem Regierungspräsidenten von Wulkow untertänig, weiß er sich dessen Beistand sicher. So denunziert er seinen Konkurrenten und schmiedet ein betrügerisches Komplott mit den korrumpierten Sozialdemokraten im Stadtrat. Auf seiner Hochzeitsreise mit der reichen Guste nach Italien bekommt er endlich Gelegenheit, seinem Kaiser einen Dienst zu erweisen. Und schließlich geht sein größter Wunsch in Erfüllung die Einweihung eines Kaiserdenkmals, bei der er die Festansprache hält - ordensgeschmückt. Bis ein Gewitter hereinbricht.

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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Staudtes Geniestreich mit erbärmlichen Zusatzmaterialien, 28. September 2003
Von eophone "eophone" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Wolfgang Staudte war einer der renommiertesten deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Zu seinen gelungendsten Filmen gehört zweifellos "Der Untertan", die geradezu bahnbrechende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Mann.

Zunächst zu den Extras dieser DVD: Die Bio- und Filmographien über Staudte und Werner Peters, der mit der Darstellung des Dietrich Heßling sein Meisterstück ablieferte, sind arg lückenhaft und oberflächlich. Das knapp fünfzehnmütige Interview eines Historikers über die geschichtlichen Hintergründe wirkt inhaltlich ziemlich improvisiert und glänzt auch äußerlich mit schlechter Ton- und Bildqualität (Badezimmer-Sound vor holpriger Kulisse). Interessanter wäre wohl eine filmhistorische Betrachtung gewesen; die findet aber leider gar nicht statt. Dann sind da noch drei Wochenschauberichte ("Der Augenzeuge") zu Staudte-Filmen aus den Jahren 1943 ("Die Mörder sind unter uns"), 1951 ("Der Untertan") und 1953 ("Die Geschichte vom kleinen Muck") zu sehen. Zufälligerweise sind diese drei Streifen beim gleichen Verlag auf DVD erschienen, ansonsten aber durchaus interessant.

Für diese qualitativ insgesamt magere Zusatzausstattung gibt es einen Punkt Abzug. Es wäre ehrlicher und billiger gewesen, auf einige Pseudoextras zu verzichten und stattdessen den Preis der DVD abzurunden. Denn der Film selbst - das ist natürlich die Hauptsache! - wird in wohl bestmöglicher Bild- und Tonqualität angeboten. Er hätte den Alibi-Bonus gar nicht nötig gehabt. Ein glattes, sauberes Schwarzweißbild mit guten Kontrastabstufungen und ein hinreichend klarer, verständlicher Ton machen den Film zu einem Genuß. Die TV-Ausstrahlungen sind nach meiner Erinnerung von deutlich schlechterer Qualität.

Dieser Film wird auch nach fünfmaligem Ansehen nicht langweilig. Die filmische und dialogtechnische Detailtreue liefert dem Zuschauer immer wieder neue Denkanstöße und Entdeckungen. Leisten Sie sich den perfekten und stets humorvollen Einblick in das wilhelminische Deutschland um 1900, dem der Erste Weltkrieg dann ein jähes Ende setzte.

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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Staudtes Geniestreich mit erbärmlichen Zusatzmaterialien, 10. September 2003
Von eophone "eophone" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Wolfgang Staudte war einer der renommiertesten deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Zu seinen gelungendsten Filmen gehört zweifellos "Der Untertan", die geradezu bahnbrechende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Mann.

Zunächst zu den Extras dieser DVD: Die Bio- und Filmographien über Staudte und Werner Peters, der mit der Darstellung des Dietrich Heßling sein Meisterstück ablieferte, sind arg lückenhaft und oberflächlich. Das knapp fünfzehnmütige Interview eines Historikers über die geschichtlichen Hintergründe wirkt inhaltlich ziemlich improvisiert und glänzt auch äußerlich mit schlechter Ton- und Bildqualität (Badezimmer-Sound vor holpriger Kulisse). Interessanter wäre wohl eine filmhistorische Betrachtung gewesen; die findet aber leider gar nicht statt. Dann sind da noch drei Wochenschauberichte ("Der Augenzeuge") zu Staudte-Filmen aus den Jahren 1943 ("Die Mörder sind unter uns"), 1951 ("Der Untertan") und 1953 ("Die Geschichte vom kleinen Muck") zu sehen. Zufälligerweise sind diese drei Streifen beim gleichen Verlag auf DVD erschienen, ansonsten aber durchaus interessant.

Für diese qualitativ insgesamt magere Zusatzausstattung gibt es einen Punkt Abzug. Es wäre ehrlicher und billiger gewesen, auf einige Pseudoextras zu verzichten und stattdessen den Preis der DVD abzurunden. Denn der Film selbst - das ist natürlich die Hauptsache! - wird in wohl bestmöglicher Bild- und Tonqualität angeboten. Er hätte den Alibi-Bonus gar nicht nötig gehabt. Ein glattes, sauberes Schwarzweißbild mit guten Kontrastabstufungen und ein hinreichend klarer, verständlicher Ton machen den Film zu einem Genuß. Die TV-Ausstrahlungen sind nach meiner Erinnerung von deutlich schlechterer Qualität.

Dieser Film wird auch nach fünfmaligem Ansehen nicht langweilig. Die filmische und dialogtechnische Detailtreue liefert dem Zuschauer immer wieder neue Denkanstöße und Entdeckungen. Leisten Sie sich den perfekten und stets humorvollen Einblick in das wilhelminische Deutschland um 1900, dem der Erste Weltkrieg dann ein jähes Ende setzte.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "So sprach Diederich Heßling und sprachen noch viele nach ihm, bis auf den heutigen Tag...", 25. März 2009
Wir *mußten* das gleichnamige Buch damals in der Schule lesen und immer wenn man etwas *muß*, dann ist dies oft - na ja...

Dann aber sah ich den Film dazu, damals noch im Fernsehen und ich war wirklich sehr angenehm überrascht. Die Schauspieler sind ganz große Klasse (sicher manches ist etwas überzeichnet) aber die Grundaussage wird (jedenfalls meiner ganz persönlichen Meinung nach) hier ausnahmsweise mal im FILM und nicht so sehr im Buch besser rübergebracht.

Der Film ist alt, das Buch ist noch älter, was also hat beides mit unserer heutigen Zeit zu tun?

Nun, man braucht sich z.B. nur mal in der Firma oder auch im Bekanntenkreis umzusehen und man wird dort ohne jeden Zweifel (mindestens) einen Diederich Heßling finden. :-)

Diese "Radfahrer", die immer nur nach oben buckeln und nach unten treten, die gab es schon immer und gibt es auch heute zuhauf.

Und gerade solche superangepaßten (und oft genug super- scheinheiligen) Karrieristen, ohne Moral und ohne Rücksicht auf irgendwas, diese "zahlenorientierten" aber moralisch verkrüppelten Gestalten - das sind die Menschen, die eine Gesellschaft nicht nur einmal gründlich ins Verderben geführt haben.

Sie sind zwar keinesfalls ein deutsches Phänomen, nur ist dies letztlich eben auch kein Trost. - Ich glaube, viele von denen erkennen sich im Film wieder, weshalb die doch sehr gemischte Punktevergabe für mich persönlich auch keine Überraschung ist.

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Vor 9 Monaten von S. Maximilian veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ein häßlicher Widerling
In der Satire über den Aufstieg eines angepassten Opportunisten (Vorlage ist der Roman von Heinrich Mann, 1918,) gibt es eine schonungslose Abrechnung mit dem deutschen Spießertum... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von zopmar veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen gelungene Umsetzung, leider ein wenig zu kurz und zu hektisch
Toll, dass es solche alten Juwelen als DVD gibt! Es handelt sich um eine wirklich gelungene Umsetzung von Heinrich Manns Klassiker. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von absurdus veröffentlicht

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I've seen lots of films from DEFA Studios, but this has to be the worst one I've seen. Black and white film regarding the epoch of the Emperor and the Prussian aristocracy. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2005 von Hannes Scroggin

4.0 von 5 Sternen Etwas angestaubt aber durchaus sehenswert!
Ein Film, der scharf mit den damaligen Sitten abrechnet.
Nicht umsonst fand man den Hauptdarsteller später nur noch in bösen Rollen wieder. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2002 von GabrieleK

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