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Unternehmenswert: Methoden und Strategien für eine wertorientierte Unternehmensführung
 
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Unternehmenswert: Methoden und Strategien für eine wertorientierte Unternehmensführung [Gebundene Ausgabe]

Tom Copeland , Tim Koller , Jack Murrin , Inc., McKinsey & Company , Friedrich Mader
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 583 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 3. völlig überarbeitete.und erweiterte Auflage (17. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593368951
  • ISBN-13: 978-3593368955
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 716.315 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

26.06.2002 / Handelsblatt: Unternehmensführung "Manager, Investoren, Vermögensverwalter und Wertpapieranalysten erfahren, wie sie den Wert eines Unternehmens messen, managen und maximieren können."

31.03.2003 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Immer solide wirtschaften "Ein praxisorientierter Leitfaden zur Unternehmensbewertung."

Kurzbeschreibung

Jetzt praxisorientierter und umfassender: mit aktualisierten Fallstudien und zusätzlichen Kapiteln zur Bewertung von Internetfirmen, konjunkturabhängigen Unternehmen und Unternehmen in Schwellenländern. Die Autoren Tom Copeland, Tim Koller und Jack Murrin sind bzw. waren Partner im New Yorker Büro von McKinsey & Company, Inc.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Dies ist ein ungewöhnliches Buch.", so beginnt das Vorwort der deutschen Ausgabe dieses Klassiker s von Tom Copeland, Tim Koller und Jack Murrin. Und tatsächlich, für jeden, der sich mit Unternehmensbewertung auseinandersetzen will, bietet dieses Buch alles, was ein Standardwerk bieten sollte. Sowie einen Überblick über das gesamte auch als aber auch die tiefgehende Auseinandersetzung mit einzelnen Verfahren.

Meine Epfehlung für jeden, der sich mit dem Thema Unternehmenswert und Unternehmensbewertung auseinandersetzen möchte und einen schnellen Einstieg in die Thematik sucht.

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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein McKinsey-Handbuch für eine Shareholder-Value-Technik namens "Economic Profit Modell".

Eine Shareholder-Value-Technik simuliert den Unternehmenswert einer Firma pro Szenario als Barwert der mikroökonomischen Produzentenrente dieses Szenarios, die sie mit Kapitalkosten aus einem Kapitalmarktmodell diskontiert.

Shareholder-Value-techniken unterscheidet man nach 4 Kriterien
(1) nach der Art der Szenario-Simulation (linear/nicht-linear)
(2) nach der Art der Produzentenrente (komp.statisch/dyanmisch)
(3) dem Kapitalmarktmodell (CAPM / APT)
(4) dem Art des Diskontsatzes (Diskontierung mit EK-bzw GK-Kosten).

Krass vereinfacht gibt es 2 Techniken:
(A) Das Economic-Profit-Modell von McKinsey simuliert den Unternehmenswert pro Szenario LINEAR mit einem Kennzahlen-System als Barwert der komparativ-statischen Produzentenrente des Szenarios, die es mit den gewichteten Kapitaldurchschnittskosten des CAPM diskontiert.

(B) Das CFROI-Modell der Boston Consulting Group simuliert de'n Unternehmenswert pro Szenario nicht-linear mit den Differential-gleichungen eines System-Dynamics-Modelles, wobei es pro Szenario die DYNAMISCHE Produzentenrente des Szenarios mit Kapitalkosten aus einem stochastischen Mehrfaktoren-Modell diskontiert.

Das CFROI-Modell entwickelte BCG zwischen 1968 und 1976. Weil die Nicht-Lineare Simulation mit CFROI damals sehr teuer war, entstanden primitivere Techniken der linearen Simulation, wie z.B. das McKinsey-Modell. Das McKinsey-Modell reicht für Wertpapier-Analysten, und für Controller sehr kleiner Firmen,denn es ist sehr einfach. Es taugt nicht für Industrie-betriebe, und nicht für schnell wachsende Branchen. Begründung
(1) Lineare Simulation ist eine Simulation für Arme.Die Gefahr,daß man inkonsistente Szeanarien bildet, ist bei der McKinsey-Technik sehr hoch.
(2) Das Verfahren gibt der Führung einen Anreiz das Unternehmen zu Tode zu sparen, denn man kann mathematisch beweisen, daß die McKinsey-Formeln den Unternehmenswert gerade in schnell wachsenden Branchen und in Branchen mit Erfahrungskurven-Effekten zu niedrig berechnen.
(3) Das CAPM verstärkt diese Tendenz, denn es es Unterschätzt den Wert von Marktanteil und Wettbewerbsvorteilen auf Grund von kürzeren Durchlaufzeiten.
(4) Wenn das McKinsey-Modell stimmen würde, müßte Großbritannien von allen Ländern die höchste industrielle Produktivität haben, denn es waren britische Firmen, die diese Technik Mitte der 60er Jahre entwickelten, vor allem BTR (British Tyre and Rubber).
Der Erfolg: Großbritannien hat heute überhaupt keine Industrie mehr ! Die Technik gibt einen Anreiz, Unternehmen zu Tode zu sparen (siehe Punkte 2,3).
(5) Der Abschnitt über Real Options ist zwar leicht zu lesen, aber wissenschaftlich ist er wertlos, um echte Fälle zu bearbeiten. Wer in diesem Gebiet mitreden will, der muß schon Trigeorgis, Lenos "Real Options" (1996) lesen.

Zuammenfassend ist das Buch didaktisch exzellent aufbereitet - auf Kosten der wissenschaftlichen Substanz ! Das McKinsey-Modell hat wissenschaftlich dem Stand des Jahres 1960 - bevor Jay W.Forrester 1961 die nicht-lineare Szenario-Simulation erfand - und es gibt dem Analysten einen Anreiz,Unternehmen vorzeitig zu melken, auf Kosten von Wachstum und Investitionen.

Es taugt für Wertpapier-Analysten von Banken, und primitive Simulationen in Klein-Unternehmen. Es taugt nicht für die Industrie und Firmen in schnell wachsenden Märkten.

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