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Unternehmen Barbarossa. Der Marsch nach Russland.
 
 
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Unternehmen Barbarossa. Der Marsch nach Russland. [Taschenbuch]

Paul Carell
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 587 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb; Auflage: N.-A. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548330177
  • ISBN-13: 978-3548330174
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 256.422 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Unternehmen Barbarossa" liest sich streckenweise wie ein Abenteuerroman. Spannend, ergreifend und flott erzählt Carell die Odyssee der Deutschen von der Bug bis ans schwarze Meer. Stellt mit Plänen und Skizzen die strategische Lage dar. Taucht dann tief ins Geschehen ein und schildert in bildhaften und lautmalerischen Worten den Kampf direkt an der Front. Dann zieht er in essay-artigen Ausflügen politische Begebenheiten heran, die einen Überblick über die Gesamtsituation liefern, was dem Leser wieder die Zuordnung in die Welt- bzw. Kriegsgeschichte ermöglicht. Sein Vokabular erschöpft sich nicht aus dem eines Historikers, er bedient sich mehr einer zackigen Landsersprache. "Hier kleckert ein MG", "Ein Flammenwerfer faucht", "Die Artillerie bellt", "Die Brücke wurde im Handstreich genommen", "Mensch, es klappt!", "Von feindlichen MG beharkt" unsw.. Durch diese kurze prägnate und bildhafte Sprache wird dem Leser ein emotionaler Zugang ermöglicht. Es ist ein ganz anderes Lesen als das einer Dissertation. Man gewinnt ein eindrucksvolles Bild davon, was zwischen den Jahren 1941 und 1944 in Russland geschah.
Doch es ist ganz klar: der geschichtliche Hintergrund des Autors verpflichtet bei der Lektüre dieses Werkes ganz besonders dazu, zu differenzieren. Nämlich zwischen historischen Fakten und der subjektiven Überspitzung und Verdrängung der Geschehnisse durch Paul Carell (alias Paul Schmidt, Obersturmbannführer der SS), der sich ganz eindeutig auf die Seite der deutschen Wehrmacht stellt. Für Carell sind die Landser heroische Figuren, leidend und entbehrend, sich selbstaufopfernd für ihre Truppe ins Kriegsgetümmel schmeißend und nicht selten den Heldentot sterbend. Die Generäle sind operative Genies, kühle Denker, die ihn kühnen und verwegenen Operationen Sieg um Sieg davon tragen, ganze Armeen einkesseln und vernichten, und selbst aussichtslosesten Situationen mit List und Tücke entrinnen. Schlachten werden im brüderlichen Kampf zwischen Soldat und Soldat ausgefochten. Dass das in gewisser Weise stimmt, bezweifle ich nicht. Nur ist es eben nicht die ganze Wahrheit. Die Schilderung der verbrecherischen Tätigkeiten der SS, SD und auch der Wehrmacht werden gänzlich verschwiegen. Ich weiß, daß Carell in seinem Buch auf moralische und ethische Wertungen bewußt verzichtet und sein Augenmerk auf die reinen Kampfhandlungen richtet, doch gerade er, der unter einem Pseudonym schreiben muß und sich deswegen ja offensichtlich seiner NS-Vergangenheit bewußt ist, hätte seinem Werk einiges mehr an Wert und Seriosität verleihen können, fänden sich doch vereinzelt, zwischen die Kampfhandlungen gereiht, in seiner kräftigen Sprache beschrieben, Szenen aus Hitlers Vernichtungskrieg, der während den eigentlichen Kampfhandlungen im großen Stil und auf unmenschliche Weise vollzogen wurde. Hätte er das getan, bräuchte er auch kein Pseudonym. Auch wenn Carell die Grausamkeit und Unerbittlichkeit des Krieges zu zeigen in der Lage ist, trägt er doch eine schwarz-weiß-rote Brille, durch die das Leiden der russischen Zivilbevölkerungen und Kriegsgefangenen nicht zu sehen ist. Carells Wehrmacht bleibt unbefleckt. Der Mythos bleibt.
Dennoch hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Streckenweise fand ich es brillant. Es ist einer der raren Eindrücke aus "erster Hand", die sehr wertvoll sind für den historisch Interessierten. Doch ich finde es unverzeichlich, daß sich der Autor gänzlich seiner Verantwortung entzieht und sich davor drückt, reinen Tisch zu machen, um zu gestehen: Wir haben alles falsch gemacht. Denn gerade die Jugend muß erfahren, was damals zwischen 1933 und 1945 geschehen ist und warum, eben damit es nicht wieder geschieht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich interessiere mich sehr für den Russlandfeldzug da mein Ur-Großvater selbst dabei war und ich durch dieses Buch noch mehr darüber erfahren konnte.
Carell ist ein unglaublich guter Schreiber. Kurz und prägnant schildert er die Ereignisse. Das Buch ist spannend und teils wie ein Abenteuer Roman geschrieben. Er gibt einblicke in das Geschen als auch geo-politische und rein militärische Hintergründe. Es beschreibt was der Deutsche Soldat in diesem schrecklichen Kriege erlebt und erdulden musste.
Ich möchte anmerken da ich einige Kommentare geshen habe indem Leser bemengelten das Carell nichts von den Verbrechen schreibt usw. , ich empfehle all diejenigen die ein Buch über die negativen Seiten dieser Zeit und der Wehrmacht lesn wollen ein anderes Buch oder, eine Geschichtstunde an jeder Deutschen Schule.
In diesem Buch geht es nicht um falsch oder richtig, sondern darum relativ trocken und nüchtern zu schildern was der normale Deutsche Soldat erdulden und auch für sein Vaterland geleistet hat. Die von einigen bemengelte angebliche glorifizierung ist quatsch der Deutsche Soldat von damals war nach Preusischem Masstabt plichtbewusst und hart zu sich selbts. Dies ist ein rein Militär- strategisches Buch und frei von Ideologischem wichtig getuhe ode was falsch oder richtig war. Und ich bin froh das es Bücher wie dieses gibt das zeigt was die Deutschen rein militärisch aber auch and tapferkeit erbracht haben. Es schildert was jeder Soldat in tausenden von Kriegen für jeglicher Art von Weltanschaung kämpfend tat und tut. Und auch der Deutsche Wehrmachtsoldat hat ein Recht darauf. Denn keiner wird so verteufelt wie die Deutschen. Glauben diese Moralappostel, dass in jedem Russischen Buch über den Krieg geschrieben wird das sie Frauen und Kinder vergewaltigten? Oder das der Kampf für den Kommunismus moralisch gerechter war als der des 3. Reiches? Krieg bleibt Krieg. Und das ist auch gut so denn die Kriege von heute mit ihrer political correctness und den angeblichen prezisions Waffen geben den Menschen ein falsches Bild. Ich selbst bin 25 (halb Deutscher halb Ameikaner) und habe daher viele Freunde die in der U.S. Army oder den Marines im Iraq oder Afghanistan gedient haben. Und kann deswegen behaupten wer im Kriege nach der moral sucht ist entweder verrückt oder hat einfach keine Ahnung von was er spricht und was er aus einem normalen Menschen machen kann. Vielleicht bin ich daher etwas näher an dem was Krieg wircklich beduetet. Da die meisten Deutschen miner Generation ein sher entferntes Bild davon haben und es doch sehr blau äugig betrachten und urteilen wie man sich in solchen Umständen zu verhalten hat. Leider sind auch viele zu jung oder hatten niemals die chance ihre eigene Familie zu befragen was damals der einfache Soldat erdulden musste. Ich bin froh das mir dies noch vergöhnt war.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die große Täuschung 15. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch war für mich prägend. In meiner frühen Jugend der 80er Jahre gelesen unterstrich es die von mir gefühlte Lage in Zeiten des kalten Krieges und russischen Afghanistanüberfalls: Der Russe ist böse.
Die irgendwann entstanden Wehrmachtsaustellung war für mich ein Akt der Verunglimpfung des deutschen Soldaten.

Heute weiß ich dass Paul Carell ein Pseudonym ist hinter dem der SS Obersturmbannführer Paul Karl Schmidt steckt.
Der HAUPTPROPAGANDIST der Nazis im Bereich Aussenpolitik.
Man kann sich nur schämen und das Buch als das bezeichnen was es ist:

Ein geschönter Abenteuerroman der so nie stattgefunden hat. Der Krieg war von Anfang an ein unendliches Morden der Zivilbevölkerung. Bereits im Polenfeldzug wurden Schüsse aus polnischen Dörfern mit horizontal ausgerichteten Flakgeschützen beantwortet. Wenn Geschosse die für hunderte Meter Höhe bestimmt sind in der horizontalen in ein Dorf einschlagen dann fliegen wie es mein Großvater unter Tränen berichtet hat die Männer, Frauen und Kinder in Fetzen durch die Luft.
Pfui Carell.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr zu empfehlen
Sehr zu empfehlen, auch und gerade unter Berücksichtigung der neueren Erkenntnisse, ist Paul Carell "Unternehmen Barbarossa". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2010 von Gardes du Corps
Sachliche, wie erschreckende Dokumentation
Die Dokumentation ist sehr gut gelungen, sachlich und erschreckend zugleich. Letzteres, weil die Doku. die Brutalität des Ostfrontkrieges sehr anschaulich zeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2009 von Volker Schmidt
Klasse Buch
Das Buch gefällt mir sehr gut, ist spannend und fesselnd.
Zu bemängeln ist aber die sehr kleine Schrift. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2009 von M.S.
wider politischen zeitgeist - zeigt facetten die sonst ausgeblendet...
Wenn man sich ein Bild vom Ostfeldzug machen will, welches nicht auf Literatur zurückgreift, die die Wehrmacht generell als kriminelle Bande darstellt, dann ist diese Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von Mark Oh
Spannung pur, leider zu wenig Kritik
Es gibt Buecher, die kann man immer wieder lesen. Paul Carells Unternehmen Barbarossa gehoert hier zweifellos dazu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2006 von Thomas Brackmann
Fesselnder, umfassender Bericht über den Russlandfeldzug
Das Buch beginnt unmittelbar vor dem deutschen Angriff auf die Sowietunion (22.06.1941) und endet mit der Vernichtung der 6. Armee in Stalingrad. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2003 von "pantau_als"
ein Buch für den kleinen Militaristen
Schon der Klappentext sagt eigentlich alles über den Text.

"Am 22.Juni 1941, kurz nach 3 Uhr, begann es: Mit drei Millionen Mann, 750000 Pferden, 600000 Fahrzeugen,... Lesen Sie weiter...

Am 29. Juni 2002 veröffentlicht
Halb und halb
Bisher habe ich die Bücher des Autors zur Invasion in der Normandie und zum Afrikafeldzug gelesen - nun folgte der erste Teil zum Krieg gegen die Sowjetunion. Lesen Sie weiter...
Am 23. Juli 2001 veröffentlicht
Die Mär vom Überraschungsangriff
Im Großen und Ganzen liest sich dieses sehr gut und es bereitet seinem mit der Materie nicht vertrautem Leser viel Spaß und zugleich den Eindruck endlich mehr über... Lesen Sie weiter...
Am 10. Juli 2001 veröffentlicht
Einfach spitze
Eines der besten Bücher die ich gelesen hab ,bewegend berührend und meisterhaft erzählt. Lesen Sie weiter...
Am 15. März 2001 veröffentlicht
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problematische bücher 0 04.07.2007
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